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Darmstädter Tage der Transformation 2026 (DTdT26)

Artikel vom 07.01.2026

Die DTdT gehen im Herbst 2026 in die achte Runde. Mit dem Fokus auf Baukultur wird unterstrichen, wie zentral die Gestaltung von Gebäuden, Flächen und anderen Orten des Miteinanders für die nachhaltige Entwicklung moderner Gesellschaften ist. Die Einreichungsphase ist nun eröffnet und endet am 22. März 2026.

Informationen zur Veranstaltung

Beginn: 28.09.2026 | 10:00 Uhr

Ende: 02.10.2026 | 16:00 Uhr

Bewerbungsfrist: 22.03.2026

Ort: Schader-Campus | Goethestr. 1-2 | 64285 Darmstadt
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Gebaute Mitwelt: Kulturen des Bauens und Gestaltens | DTdT26 vom 28. September bis 2. Oktober 2026

Die Schader-Stiftung lädt jährlich zu den Darmstädter Tagen der Transformation (DTdT) ein. Vom 28. September bis 2. Oktober 2026 finden die achten DTdT statt. Sie widmen sich dem Wandel zu einer zukunftsfähigen, sozial-ökologischen Gesellschaft mit Fokus auf Baukultur.

Alles dreht sich um die „Gebaute Mitwelt“, sie bildet den neuen thematischen Schwerpunkt der DTdT. In 15 interdisziplinären Veranstaltungen – darunter Workshops, Vorträge und Dialogforen – kommen Akteur*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Planung, Politik, Zivilgesellschaft, Kommunen, Verbänden und Gewerkschaften zusammen. Gemeinsam werden Perspektiven und Lösungsansätze für zentrale Handlungsfelder entwickelt, darunter Baukultur und Raumgestaltung, Stadt- und Regionalplanung, Wohnen, Arbeiten, Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschutz, Wärme- und Energiewende, Transformation von Gewerbegebieten, nachhaltige Mobilität sowie Digitalisierung und Design.

Wie trägt eine nachhaltige Baukultur zum Gelingen sozial-ökologischen Wandels bei? Wie wirkt die Baukultur der Vergangenheit auf unsere Gegenwart ein und wie prägt sie unsere Zukunftsvorstellungen? Wie haben sich Konzepte angesichts sozialer, ökologischer und ökonomischer Herausforderungen und Dringlichkeiten zu wandeln? Wie planen, gestalten und bauen wir Mitwelten für und mit Menschen vor Ort als Subjekte der Entwicklung?

Die DTdT26 bieten eine Plattform, diese und viele weitere Fragen anzugehen, innovative Ideen zu diskutieren und Good Practices von Unternehmen, Institutionen und Initiativen vorzustellen.

Der Call ist nun eröffnet. Zu den einzelnen Veranstaltungen laden wir Sie ab Juni 2026 gezielt ein.

Call for Ideas: Einladung zur Bewerbung an Akteur*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Planung, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft

Für die DTdT26 rufen wir gemeinsam mit der Hochschule Darmstadt, der Bundesstiftung Baukultur, der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen und der Schmid Stiftung dazu auf, Vorschläge für Veranstaltungsformate einzureichen, die baukulturelle Impulse für die sozial-ökologische Transformation im Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis behandeln. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir die Konferenzwoche vom 28. September bis 2. Oktober 2026 gestalten.

Der Call richtet sich an Personen aus den Gesellschaftswissenschaften, technischen und planerischen Disziplinen, aus der Wirtschaft, aus Architektur, Stadt-, Regional- und Freiraumplanung, Politik, Verwaltung, Verbänden, Gewerkschaften und der Zivilgesellschaft.

Dialogorientierte Veranstaltungsideen gesucht

Wir sind auf der Suche nach Formaten, die Dialog ermöglichen, beispielsweise Workshops, Tagungen, Dialogforen, Tischgespräche, Ausstellungen sowie Abendveranstaltungen aus allen relevanten Handlungsfeldern der gebauten Mitwelt. Wir freuen uns über Einreichungen, die sich mit zukunftsorientierten Kulturen des Bauens und Gestaltens innerhalb planetarer Grenzen befassen – klimaresilient, aus der Perspektive unterschiedlicher Interessengruppen und unter Berücksichtigung ästhetischer, politischer, ökonomischer oder rechtlicher Aspekte. Explizit möchten wir auch junge Forscher*innen aus den Gesellschaftswissenschaften, den technischen oder den planerischen Disziplinen dazu ermuntern, passende Projekte – etwa aus dem Kontext von Dissertationsvorhaben – einzubringen und im Austausch mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis zu diskutieren. Anregungen für weitere Themen entnehmen Sie gerne den unten stehenden Erläuterungen und den bisherigen DTdT.

Formular zur Einreichung bis 22. März 2026 geöffnet

Reichen Sie Ihre Veranstaltungsidee bis 22. März bitte ausschließlich über das digitale Einreichungsformular ein.

Auf Ihre Einreichung hin laden wir Sie bei gegebener Passung zu einem verbindlichen Vorgespräch nach Darmstadt ein. Die Einladungen dazu werden Anfang Mai 2026 versendet. Die finale Zusage erfolgt nach den Vorgesprächen bis Ende Juni 2026.

Bitte achten Sie bei der Einreichung auf folgende Hinweise:

  • Lesen Sie bitte unbedingt den Call-Flyer und berücksichtigen Sie dort auf Seite 2 in der rechten Spalte die Informationen zur Kooperation mit der Schader-Stiftung.
  • Weiterführende Informationen zu unseren allgemeinen Förderbedingungen finden Sie hier.
  • Die DTdT finden bevorzugt in Präsenz auf dem Schader-Campus statt, Online- und Hybrid-Formate sind möglich.
  • Vorstellbar sind teilnahmebegrenzte, nicht-öffentliche Fachdialoge oder Veranstaltungen für die Öffentlichkeit.
  • Veranstaltungen können maximal einen halben Tag dauern.
  • Mehrfach-Einreichungen und verbundene Projektideen sind möglich.

„Gebaute Mitwelt“: Zentrale Aspekte der DTdT26

Der thematische Schwerpunkt ermöglicht, die gebaute Mitwelt aus ganz unterschiedlichen Disziplinen und Perspektiven zu reflektieren. Im Kern geht es um die Transformation des Bauens, Gestaltens und Nutzens in einer demokratischen Gesellschaft. Sozial-ökologischer Um-, Aus- und Neubau wird dabei im wörtlichen wie im übertragenen Sinne verhandelt – zwischen Utopie und Wirklichkeit, zwischen planerischem Anspruch und gesellschaftlicher Praxis. So lassen sich fünf zentrale Aspekte der DTdT im Themenfeld „Gebaute Mitwelt“ formulieren:

  1. Baukultur als gesellschaftliche Infrastruktur
    Die gebaute Mitwelt strukturiert Alltage, prägt soziale Beziehungen, beeinflusst Mobilität, Arbeit, Gesundheit, Freizeit und Sicherheit – und wirkt über Generationen hinweg. Baukultur wird bei den DTdT als soziale, kulturelle und ökologische Infrastruktur verstanden, in der sich Fragen von Gemeinwohl, Machtverhältnissen, Teilhabe und Zukunftsfähigkeit verdichten. Im Brennglas baukultureller Themen werden daher auch Herausforderungen der öffentlichen Infrastruktur, der Transformation von Gewerbe und Produktion, des Umbaus der Arbeitswelt sowie von Wissenschaft, Kultur und Sport sichtbar.
  2. Transformation im Bestand – zwischen Vergangenheit und Zukunft
    Ein zentrales Anliegen der DTdT26 ist die Auseinandersetzung mit dem Vorgefundenen. Diese materiellen und kulturellen Hinterlassenschaften prägen Gegenwart und Zukunft gleichermaßen. Im Fokus steht daher der Um- und Weiterbau: klimaresilient, ressourcenschonend, gemäß zirkulären Prinzipien und innerhalb planetarer Grenzen. Thematisiert werden Flächenverbräuche, CO₂-Emissionen, soziale und bauliche Erosionen ebenso wie die Frage, welche Vorstellungen von „schönem“ Planen und Gestalten heute maßgeblich sind – und welche soziale Sprengkraft in ihnen liegt.
  3. Demokratisierung, Teilhabe und Konfliktfähigkeit
    „Mitwelt“ betont das Gemeinsame – und macht zugleich Konflikte sichtbar. Die DTdT verstehen Planung und Bau als Aushandlungsprozesse in einer pluralen Gesellschaft. Fragen der Partizipation, der Demokratisierung des Bauens und der Handlungsspielräume kommunaler wie überregionaler Körperschaften stehen dabei im Zentrum. Verhandelt werden konkurrierende Interessen, Eigentumsverhältnisse, Kommodifizierung und Alternativen wie Sharing und Commoning – die Allmenden des 21. Jahrhunderts. Auch soziale Ungleichheiten, Fragen von Inklusion, Gleichstellung, Verdrängung und Ausgrenzung zählen zu den wesentlichen Gesichtspunkten.
  4. Zeitlichkeit, Endlichkeit und Zukunftsverantwortung
    Baukultur ist langfristig wirksam. Sie bindet Ressourcen, prägt Landschaften und Lebensweisen und legt Handlungsspielräume für kommende Generationen fest. Die DTdT nehmen daher Fragen generationenübergreifender Planung, planetarer Grenzen und klimaangepasster Entwicklung ausdrücklich in den Blick. Gleichzeitig werden utopische Entwürfe und unzeitgemäß gewordene Wirklichkeiten gegenübergestellt: postfossile Landschaften, neue Wohlfühlorte, aber auch Leerstellen – urbane wie rurale. Der Mut zur (zweckfreien) Lücke und zur Aneignung könnte ebenso thematisiert werden wie die Rolle von Stadt und Land als Projektionsflächen progressiver und regressiver Narrative.
  5. Interdisziplinarität, Praxisbezug und Good Practices
    Die Darmstädter Tage der Transformation knüpfen an den Stiftungsauftrag an, Wissenschaft und Praxis in den Dialog zu bringen. Gebaute Mitwelten werden aus ästhetischer, politischer, ökonomischer, rechtlicher und sozialer Perspektive betrachtet. Im Mittelpunkt stehen konkrete Projekte und Good Practices ebenso wie grundsätzliche Weichenstellungen: von Wohnungsbau und Quartiersentwicklung über Mobilität, Gewerbe- und Industriegebiete bis hin zu Arbeitswelten, Kliniken, Bildungs- und Forschungsbauten sowie Kultur- und Sportstätten. Interregionale Vergleiche machen Ungleichzeitigkeiten und Ungleichheiten sichtbar und ermöglichen Lernen über Kontexte hinweg.

Kontakt

Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an dtdt(at)schader-stiftung.de.

Verantwortlicher Referent: Dr. Gösta Gantner
 

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