Öffentliche Wissenschaft
Artikel vom 19.03.2015

Öffentliche Veranstaltung der Schader-Stiftung in Kooperation mit der Hochschule Furtwangen, der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft am 19. März 2015 im Schader-Forum: Unter der Leitfrage „Wie viel Wissenschaft braucht die Öffentlichkeit – wie viel Öffentlichkeit verträgt die Wissenschaft?“ wurde diskutiert, unter welchen Bedingungen „Öffentliche Wissenschaft“ zu einem Erfolgsmodell werden kann, welche Erwartungen damit verbunden sind und wo die praktischen oder institutionellen Grenzen neuer Formen von Wissenschaft liegen.
Beginn: 19.03.2015 | 18:00 Uhr
Ende: 19.03.2015 | 19:45 Uhr
Ort:
Schader-Stiftung
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Goethestraße 2
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64285 Darmstadt
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Schritte für Wissenschaft, Politik und Gesellschaft
Die Suche nach tragfähigen Konzepten Öffentlicher Wissenschaft, die dialogisch auf gesellschaftlich relevante Fragen eingehen, ist hochaktuell. Denn in der reflexiven Moderne geht es nicht mehr darum ob, sondern wie eine sinnvolle Partizipation zwischen Wissenschaft und „ihren“ Öffentlichkeiten stattfinden kann. Die Nachfrage nach Offenheit der Wissenschaft und Dialog mit außerwissenschaftlichen Akteurinnen und Akteuren steigt kontinuierlich. Eine erneuerte Wissenschaftsauffassung produziert und provoziert aber auch Fragen zwischen Erweiterung und Entgrenzung von Wissenschaft.
Bislang gibt es wenig verlässliche Orientierungen und Vorbilder im Feld Öffentlicher Wissenschaft. Das Werkstattgespräch der Schader-Stiftung vernetzte daher Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wissenschaftskommunikation sowie angewandten Öffentlichen Wissenschaft(en) und trug durch intensiven überfachlichen Austausch zur Präzisierung der Debatte bei. Dabei profitierte die Werkstatt von Akteurinnen und Akteuren sowie Institutionen, die ihre Erfahrungen und ihre erfolgreichen Modelle zur Diskussion stellten. Unter der Leitfrage „Wie viel Wissenschaft braucht die Öffentlichkeit – wie viel Öffentlichkeit verträgt die Wissenschaft?“ wurde diskutiert, unter welchen Bedingungen „Öffentliche Wissenschaft“ zu einem Erfolgsmodell werden kann, welche Erwartungen damit verbunden sind und wo die praktischen oder institutionellen Grenzen neuer Formen von Wissenschaft liegen.
Das Programm der Veranstaltung findet sich im Downloadbereich.