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Verbundene Welten: Wie Netzwerke Forschung, Gesellschaft und Demokratie prägen

Artikel vom 01.01.1970

Im Oktober 2026 findet der 11. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Netzwerkforschung in Kooperation mit der Schader-Stiftung in Darmstadt statt.

Informationen zur Veranstaltung

Beginn: 22.10.2026 | 10:00 Uhr

Ende: 23.10.2026 | 17:00 Uhr

Bewerbungsfrist: 03.06.2026

Ort: Schader-Campus | Goethestr. 1-2 | 64285 Darmstadt
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Call for Abstracts

Digitale, soziale, wissenschaftliche und politische Netzwerke durchdringen nahezu alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Sie strukturieren Wissensproduktion, beeinflussen öffentliche Meinungsbildung, verändern demokratische Prozesse und schaffen neue Formen von Macht, Teilhabe und Ausschluss. Unter dem Titel „Verbundene Welten: Wie Netzwerke Forschung, Gesellschaft und Demokratie prägen“ lädt die Veranstaltung dazu ein, diese Entwicklungen aus interdisziplinären Perspektiven zu analysieren, kritisch zu reflektieren und zukunftsorientiert zu diskutieren.

World Design Capital 2026

Der Kongress möchte eine interdisziplinäre Plattform für den Austausch über Netzwerkforschung anbieten. Die Netzwerkforschung untersucht Beziehungsstrukturen und deren Auswirkungen auf soziale Phänomene in verschiedensten Kontexten. Dabei sind Beiträge aus der Grundlagenforschung ebenso wie praxisnahe Einreichungen willkommen.

Die Stadt Frankfurt am Main und das Rhein-Main Gebiet sind 2026 zur World Design Capital gewählt worden. In diesem Zuge wird der Kongress auch Beiträge zum diesjährigen thematischen Schwerpunkt „Design for Democracy. Atmospheres for a better life“ aufnehmen. In Kooperation mit der Schader-Stiftung sind spezielle Beiträge und Sessions zu dieser zugrundeliegenden Thematik geplant und sollen insbesondere die Frage nach der Rolle von Netzwerken in Demokratien diskutieren. 

Leitfragen für den Kongress

Vor diesem Hintergrund stellen sich folgende Fragen:

  • Welches Erkenntnispotential bietet die Netzwerkforschung für ein tieferes Verständnis demokratischer Prozesse?
  • Wie formen Netzwerke staatliche und zivilgesellschaftliche Strukturen?
  • Welche Rolle spielen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik zur Stabilisierung von Demokratien?
  • Welche Netzwerk arbeiten gegen demokratische Institutionen und Regierungen, und wie funktionieren sie?
  • Wie gestalten sich Koordinations- und Beteiligungsprozesse in Organisationen?
  • Welche theoretischen Ansätze können hierbei als Grundlage dienen?
  • Wie können neuere methodischen Zugänge bei der Erforschung partizipativer Prozesse unterstützen?
  • Wie lassen sich Beziehungen innerhalb von Netzwerken angemessen beobachten und analysieren?
  • Welche neueren Entwicklungen gibt es in der Netzwerkforschung?
  • Welche Erkenntnisse bietet die Netzwerkforschung für die politische Praxis?

Vortragsangebote einreichen

Bitte reichen Sie Ihre Beitragsvorschläge in Form eines Abstracts von maximal 300 Wörtern bis zum 2. Juni 2026 über das Bewerbungsformular ein. Eine Rückmeldung zu Ihrer Einreichung erhalten Sie im Juli dieses Jahres. Die Sessions auf dem Kongress werden typischerweise auf Basis der eingereichten Beiträge strukturiert.
 

Ansprechpartnerin von Seiten der Schader-Stiftung: Luise Spieker 

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