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Vielfalt bildet! Rassismus- und diskriminierungskritische Bildung in Praxis und Diskurs

Artikel vom 02.08.2021

Am 16. und 17. September 2022 führen wir gemeinsam mit dem Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik der Technischen Universität Darmstadt eine Tagung durch, die anstrebt, wissenschaftliche und außeruniversitäre sowie insbesondere auch aktivistische Perspektiven zu den Themen Rassismus und Diskriminierung miteinander zu verbinden.

 

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Sollte es zu einem späteren Zeitpunkt wieder Plätze geben, erfahren Sie das hier.

Informationen zur Veranstaltung

Beginn: 16.09.2022 | 13:00 Uhr

Ende: 17.09.2022 | 17:30 Uhr

Ort: Schader-Forum | Goethestraße 2 | 64285 Darmstadt
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Call for Papers

Rassismus und Diskriminierungserfahrungen in Form von Ungleichbehandlung, Benachteiligung und Herabwürdigung durchziehen alle Bereiche des gesellschaftlichen Alltags. Persönliche Abwertungen sind dabei ebenso wenig eine Ausnahmeerscheinung wie gesetzliche Schlechterstellungen und erschwerte Zugänge zu Arbeit, Bildung und Wohnen: Sie gehören zu den regelmäßigen Erfahrungen aller Menschen, die im öffentlichen Raum als „anders“ und „nicht zugehörig“ gelten. Diese Tatsache widerspricht dem Grundanspruch der bundesdeutschen Gesellschaft, die sich als demokratisch und inklusiv versteht.

Gleichzeitig ist auch pädagogische Bildungsarbeit kein diskriminierungsfreier Raum, sondern kann als Teil gesellschaftlicher Strukturen (unbewusst) zur Verstärkung von bestehenden Ungleichheitsverhältnissen beitragen. Eine rassismus- und diskriminierungskritische Bildung kann daher nur gelingen, wenn sie ihre eigenen Grundlagen kritisch reflektiert. Dabei gilt es die eigene Involviertheit in gesellschaftliche Machtverhältnisse, die auch von Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus geprägt sind, in den Blick zu nehmen. Das betrifft einerseits die pädagogischen Akteur*innen und ihre jeweiligen gesellschaftlichen Positionierungen, andererseits aber auch die Ebene pädagogischer Institutionen und Konzepte, die sich in ihrer Ausrichtung noch immer weitgehend am Maßstab einer weißen Dominanzgesellschaft orientieren.

Diese Grundhaltung möchte die Tagung aufgreifen und auf aktuelle Perspektiven und Dynamiken innerhalb der rassismus- und diskriminierungskritischen Bildungsarbeit beziehen. Dafür veranstalten wir gemeinsam mit dem Projekt "Vielfalt bildet!" in Kooperation mit weiteren Partner*innen am 16. und 17. September 2022 die Tagung "Vielfalt bildet! Rassismus- und diskriminierungskritische Bildung in Praxis und Diskurs".

Parallel zu Veranstaltung findet die Ausstellung "Dinge und Ereignisse" der Darmstädter Künstlerin Zoya Sadri statt. 

Den Ablaufplan finden Sie im Programm in der Downloadleiste. Anmeldungen können über den Teilnahme-Button weiter oben vorgenommen werden. Der Besuch der Tagung ist kostenfrei. Sie findet im Schader-Forum unter 2G-plus-Regelung statt. Genaueres dazu finden Sie unter www.schader-stiftung.de/corona.

Ihr Ansprechpartner ist Dennis Weis.