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Zukunft der Innenstädte und Ortskerne

Artikel vom 20.05.2021

Foto: shutterstock

Unsere Innenstädte und Ortszentren müssen sich den vielfältigen Herausforderungen stellen, die durch gesellschaftliche und klimatische Veränderungsprozesse geprägt sind. Welche neuen Ideen gibt es, um die Zentren zu aktivieren und wie können einzelne Bausteine dafür aussehen? Dazu haben sich Vertreter*innen verschiedener südhessische Kommunen mit Expert*innen und weiteren Interessierten ausgetauscht. 

Informationen zur Veranstaltung

Beginn: 13.07.2021 | 16:00 Uhr

Ende: 13.07.2021 | 18:00 Uhr

Ort: online aus dem Schader-Forum | Goethestr. 2 | 64285 Darmstadt
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Austausch über die Herausforderungen im Fokus

Graphic Recording: Vergrößerte Ansicht unter Downloads

In der digitalen Veranstaltung sollten aktuelle Herausforderungen von Stadt- und Ortskernen im Mittelpunkt stehen. Viele Probleme sind durch die Pandemie noch einmal drängender geworden, andere überhaupt erst entstanden. Ziel war es, mithilfe von Impulsen und Ideen, gemeinsam darüber nachzudenken, wie die Zentren (wieder) aktiviert werden können. Dazu kamen Expert*innen und Vertreter*innen von südhessischen Kommunen sowie thematisch Interessierte zusammen. Der erste Impuls kam von Roland Gruber, Geschäftsführer Nonconform, der sich dafür stark machte, die Innenentwicklung vor der Außentwicklung zu fördern. Es müsse gelingen die Ortsmitten attraktiv zu gestalten, um dem Leerstand entgegen zu wirken und die Zersiedelung zu stoppen. „Auf die Füllung kommt es an“, dabei half das Bild des Krapfens. Nur durch innovative Ideen und das Mitnehmen der Bevölkerung, könne dies gelingen.
Aktuelle Herausforderungen der Nachhaltigen Entwicklung standen im Fokus des Impulses von Professor Friederike Edel, von Professor Dr. Birte Frommer und von Professor Astrid Schmeing. Anhand von zahlreichen Fotos konnte aufgezeigt werden, dass nicht nur eine Krise des Einzelhandels zu erkennen ist, sondern die Ortszentren und Innenstädte allgemein betroffen sind. Wichtig ist es, Orte zu schaffen, die für alle erreichbar sind, zum Aufhalten und zur Erholung einladen. Um diese Ziele zu erreichen, braucht es Verwaltungen, die bereit sind, neue Wege zu gehen. Einig waren sich alle darin, dass es keine zukunftsorientierte Stadtentwicklung gibt, ohne eine Nachhaltige Entwicklung.
Karin Jasch und Dr. Annick Leick, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, gaben einen Einblick in das Förderprogramm „Bündnis für Innenstadt“. Das Land Hessen stellt 40 Millionen Euro zur Verfügung, um die Innenstädte zukunftsfähig zu machen. Insgesamt haben 170 Kommunen ihr Interesse bekundet.

Im nächsten Schritt wird das Thema „Zukunft Innenstädte und Ortskerne“ mit einigen Kommunen mithilfe eines so genannten Szenarioprozesses vertieft. Die Ergebnisse des Prozesses werden in einer Veranstaltung Anfang 2022 vorgestellt.

Die Veranstaltung fand im Rahmendes Projektes „Systeminnovation für Nachhaltige Entwicklung (s:ne)“  der Hochschule Darmstadt in Kooperation mit der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar statt. 

Ihre Ansprechpartnerin: Dr. Michèle Bernhard

 

 

Mit dem s:ne-Konzept war die Hochschule Darmstadt (h_da) in der Bund-Länder-Förderlinie „Innovative Hochschule“ erfolgreich. Partner im Vorhaben sind das Darmstädter Institut Wohnen und Umwelt (IWU), das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), das Öko-Institut, die Schader-Stiftung, die Software AG, die Unternehmensberatung „e-hoch3“ und RTI Sports.