Follow-Up: "Kindeswohl in der Klimakrise"
Artikel vom 06.05.2026
Die Klimakrise ist aktuell die größte Gesundheitsgefahr für uns Menschen, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Sie leiden am meisten unter den Folgen der Klimakrise, obwohl sie nicht für die Ursachen verantwortlich sind. Wie können wir der Herausforderung begegnen und welche Forderungen an die Politik gehen damit einher? Im Follow-Up besprechen wir das weitere Vorgehen mit eingeladenen Akteur*innen.
Beginn: 24.06.2026 | 13:00 Uhr
Ende: 24.06.2026 | 14:30 Uhr
Ort:
Schader-Forum | Goethestraße 2 | 64285 Darmstadt
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Kinder sind besonders betroffen von der Klimakrise
Die Klimakrise ist aktuell die größte Gesundheitsgefahr für uns Menschen, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Sie leiden am meisten unter den Folgen der Klimakrise, obwohl sie nicht für die Ursachen verantwortlich sind. Insbesondere, aber nicht nur in Städten sind Kinder und Jugendliche bereits jetzt durch ungesunde Lebensumstände beeinträchtigt: Sie sind besonders verwundbar gegenüber hohen Konzentrationen von Luftschadstoffen, Lärm und Hitze, zudem benachteiligt die städtische Infrastruktur Kinder – mit weitreichenden Folgen wie Verkehrsunfällen oder Bewegungsmangel bei Kindern, aber auch psychischen Belastungen. Besonders betroffen sind Kinder aus sozioökonomisch benachteiligten Familien beziehungsweise aus benachteiligten Stadtteilen.
Auf Gefahren hinweisen
Auf diese Gefahren hinzuweisen und sich für gesundheits- und umweltförderliche Maßnahmen einzusetzen, die eine klimagerechte Zukunft möglich machen, kann als Aufgabe aller Menschen angesehen werden, die aufgrund ihrer Werte und qua Profession für das Kindeswohl einstehen. Wie kann das Kindeswohl also vor diesen Faktoren geschützt werden?
Handlungsempfehlungen entwickeln
Gemeinsam mit KLUG, der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit, hat die Schader-Stiftung herzlich zu einer dialogorientierten Veranstaltung zum Thema „Kindeswohl in der Klimakrise“ eingeladen. Ziel war es, gemeinsam und unter Beteiligung junger Menschen Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, die die Weiterarbeit zu diesem wichtigen Thema unterstützen, Fragestellungen an Politik, Wirtschaft und Verbände zu entwickeln und Netzwerke zu knüpfen. Im Nachgang findet nun ein digitales Follow-Up statt. Aus den Ergebnissen der intensiven Workshops leitet die Kernorganisationsgruppe derzeit prägnante Forderungen und Empfehlungen ab, die in ein gemeinsames Positionspapier einfließen sollen. Mit eingeladenen Akteur*innen gehen wir dazu in den digitalen Diskurs und integrieren das Feedback in das Positionspapier, das im Laufe des Jahres veröffentlicht werden soll.

