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Wovor wir Angst haben - Die gefühlte Bedrohung im öffentlichen Raum

Artikel vom 15.03.2022

Foto: shutterstock

Was machen Angsträume mit uns und unseren Gewohnheiten? Wir verändern sie unser Verhalten und welche Auswirkungen haben sie auf verschiedene Bürger*innen? Gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) lud die Schader-Stiftung zu einer interdisziplinären Tagung ein.

Informationen zur Veranstaltung

Beginn: 18.05.2022 | 10:30 Uhr

Ende: 18.05.2022 | 16:00 Uhr

Ort: Schader-Campus | Goethestr. 2 | 64285 Darmstadt
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Die gefühlte Bedrohung

Wir alle kennen Angsträume als Orte, an denen wir ein diffuses Gefühl von Angst empfinden. Obwohl diese Räume ebenfalls im privaten Bereich existieren, sind damit konkret meist öffentliche Orte gemeint. Ob dunkle Parks, abgelegene Haltestellen oder schwer einsehbare Unterführungen, unsere Mobilität wird von Angsträumen eingeschränkt. Das eigene Sicherheitsgefühl wirkt und wird beeinträchtig, die Bedrohung entsteht im eigenen Kopf und ist oftmals nicht rational erklärbar. Allerdings handelt es sich nicht um ein individuelles Problem jedes einzelnen Menschen, sondern in der Breite um eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, dem entgegenzuwirken.

Was sind die Wege und Maßnahmen, diesen Gefühlen zu begegnen? Sind es gestalterische, stadtplanerische Konzepte und Interventionen oder ist es eine verstärkte soziale Kontrolle durch Polizei und Kameras? In einem gemeinsamen Workshop mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration wollten wir verschiedene Perspektiven auf Angsträume richten, dauerhaft bestehende Charakteristika und Missverständnisse identifizieren sowie den Umgang und Wege zur Beseitigung dieser Räume erproben.

Ihr Ansprechpartner ist Dennis Weis.