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Sommercamp 2021 – Wie wir wohnen, leben, arbeiten werden

Artikel vom 30.08.2021

Foto: shutterstock

Unter dem Titel „Stadt und Land von morgen: Wie wir wohnen, leben, arbeiten werden“ fand im August 2021 das diesjährige Sommercamp im Schader-Forum in Darmstadt statt. Der Bericht zum Sommercamp 2021 ist soeben erschienen.

Informationen zur Veranstaltung

Beginn: 26.08.2021 | 13:00 Uhr

Ende: 29.08.2021 | 17:00 Uhr

Ort: Schader-Forum | Goethestr. 2 | 64287 Darmstadt
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Rückblicke aus der Zukunft

Wir befinden uns im Jahr 2026 und schauen fünf Jahre zurück auf den Sommer 2021:

  • Welche Entwicklungen haben unser Leben, Wohnen, Arbeiten verändert?
  • Wie haben sich Städte und das sie umgebende Umland gewandelt?
  • Welche bleibenden Auswirkungen zeigen die Erfahrungen, die im Rahmen der Corona-Pandemie gesammelt wurden?
  • Was wurde bei den Lockdowns als vorteilhaft kennengelernt und in den neuen Alltag „hinübergerettet“, sei es für die einzelnen Menschen, sei es für die Gesellschaft oder die Umwelt.
  • Hat sich Verhalten gewandelt?
  • Haben sich die Funktionen der Innenstädte und der Grünräume verändert?
  • Lassen sich Verschiebungen bei der Mobilität beobachten?
  • Gibt es andere Ansprüche an Arbeits- und Wohnort, gleich, ob im urbanen oder ländlichen Raum?

Die Corona-Pandemie lässt uns wie durch ein Brennglas auf die derzeitigen gesellschaftlichen Verhältnisse sehen. Die Einschränkungen zur Senkung des Infektionsrisikos ändern die Arten und Ausmaße der Mobilität, die Nutzung des öffentlichen Raums, die individuell gewählten Arbeitsorte und die Kommunikation. Vieles davon erzwingt Verzicht, löst Bedauern aus. Manches indes schafft individuelle Erleichterungen oder zeitigt zum Beispiel positive Effekte auf Klima und Umwelt.

Vom 26. bis 29. August 2021 fand das diesjährige Sommercamp im Schader-Forum in Darmstadt statt. Unter dem Titel „Stadt und Land von morgen: Wie wir wohnen, leben, arbeiten werden“ diskutierten zwanzig junge Menschen aus Universitäten, Hochschulen und erster beruflicher Praxis über die Herausforderungen, nachhaltige Transformationsprozesse vor Ort anzustoßen.

Die Corona-Pandemie hatte auch Auswirkungen auf die Durchführung des Sommercamps. Mit reichlich Abstand, mit der Nutzung größerer und mehr Räume als sonst sowie mit dem Tragen von Masken, immer dann, wenn die Abstände womöglich nicht eingehalten werden konnten, zeigte sich ein anderes Bild. Trotzdem herrschte eine erfreute Stimmung. Wie froh alle waren, dass man sich vor Ort traf, dass man echte Bekanntschaft machte und nicht wieder einmal über einen Bildschirm kommunizierte!

Ergebnisse des Sommercamps

Nach intensiver Arbeit in vier Gruppen, immer wieder mit Impulsen von außen unterfüttert, präsentierten die Teilnehmenden des Sommercamps am Sonntag pfiffige Konzepte, die sich in "Stadt und Land von morgen" umsetzen lassen. Alle vier Präsentationen stießen auf wohlmeinende Resonanz. Umsetzungswünsche wurden im Publikum geäußert. Von daher wird es spannend, wie es weitergeht!

Die Jury, zusammengesetzt aus Vertreter*innen der Auslobergemeinschaft, erklärte das Projekt „RaumTeiler*innen“ zum Sieger des diesjährigen Sommercamps.

Gewonnen in einem weiteren Sinne haben alle Teilnehmenden, die die Erfahrungen intensiver, interdisziplinärer Teamarbeit durchaus genossen haben. Alle Projekte entstanden in knapper Zeit, in interdisziplinären Gruppen, in denen zu Anfang sich niemand kannte, sie zeugen von intensiven Diskussionen und wichtigen Gedanken.

Im Download-Bereich finden sich Kurzbeschreibungen der vier Projekte.

Begleiterinnen und Begleiter beim Sommercamp

Die Teilnehmenden des Sommercamps wurden begleitet von:

Katharina Pelka, ist Diplom-Ingenieurin und studierte Raumplanung an der TU Dortmund, der UCE Birmingham und der ETH Zürich. Nach ihrem Studium arbeitete sie in Forschung und Lehre an der TU Dortmund. Ihre Arbeitsschwerpunkte waren die Themen Stadtentwicklung mit und durch die Kreativwirtschaft sowie die planerischen Instrumente der Stadtentwicklung. Seit 2013 leitet sie die Stabsstelle Kultur- und Kreativwirtschaft im Dezernat für Kultur, Bürgerservice und Kreativwirtschaft der Stadt Heidelberg.

Kjell Schmidt, geboren 1981, ist seit 2016 Geschäftsführer der Regionalpark Rhein-Main gGmbH. Er war zuvor beim Landesbetrieb Hessen-Forst und zuletzt als Referent des Projekts „Land mit Zukunft“ der Herbert Quandt-Stiftung sowie der Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ tätig. Schmidt studierte Forstwirtschaft an den Hochschulen Rottenburg und Inverness sowie berufsbegleitend Business Administration an der Hochschule Mainz. Zudem war er von 2011 bis 2014 Stellvertretender Geschäftsführer des Naturparks Taunus. Im Jahr 2015 war er selbst Teilnehmer des Sommercamps.

Roman Schmitz wurde 1985 im Ruhrgebiet geboren. Nach Studien der Soziologie in Trier und der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen ist er im Bereich der darstellenden Künste als Regisseur, Kurator und Dramaturg tätig. Berufliche Stationen führten ihn ans Theaterhaus Jena, das Staatstheater Darmstadt und derzeit als geschäftsführender Dramaturg ans Humboldt Forum Berlin. Seit Sommer 2020 hat er gemeinsam mit Freunden die semifiktionale Serie "Der Allergiker" über das Leben auf dem Land auf YouTube etabliert.

Ursula Stein, geboren 1957, ist Diplom-Ingenieurin und Inhaberin des Büros Stein Stadt- und Regionalplanung. Sie studierte Raumplanung an der TU Dortmund, an der sie zum Thema „Lernende Stadtregion“ im Jahr 2006 promovierte. Seit 2005 ist sie Honorarprofessorin für Kommunikation in der Planung an der Universität Kassel und seit 2019 Mitglied des Internationalen Fachbeirats der REGIONALE 2025 „Südwestfalen – Digital, nachhaltig, authentisch“. Ihre Schwerpunkte sind Strategien für Städte und Regionen, Prozessgestaltung für kooperative Planungsarbeit sowie Organisationsentwicklung in planenden Institutionen. Seit November 2020 gehört Ursula Stein dem Kleinen Konvent (Wissenschaftlicher Beirat) der Schader-Stiftung an.

Kooperationspartner

Das Projekt „Systeminnovation für Nachhaltige Entwicklung (s:ne)“ fungierte als Anker des Sommercamps sowie als Ideengeber, wie in transdisziplinären Prozessen zusammengearbeitet werden kann. Es handelt sich dabei um ein im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ etabliertes Verbundprojekt der Hochschule Darmstadt und sechs direkter Partner aus Wissenschaft und Praxis.

Weitere Kooperationspartner des Sommercamps 2021 waren:

  • Akademie der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen
  • Werkbund Hessen e.V.
  • Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) e.V.