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Vielfältige Lebensformen - Die Entwicklung der Privathaushalte

Artikel vom 22.09.2004

Privathaushalte sind definiert als zusammen wohnende und wirtschaftende Personen. Einen privaten Haushalt bilden Menschen, die in einer gemeinsamen Wohnung leben und gemeinsam wirtschaften. Als wesentliche Trends zeichnen sich ab: ein Rückgang der Personen pro Haushalt, die Zunahme der Einpersonenhaushalte, die Zunahme von Haushalten mit einem weiblichen Haushaltsvorstand sowie die Differenzierung familialer Haushaltsformen.

Die Entwicklung der Haushalte von 1871 bis 1995

„Die Bevölkerung lebt in Haushalten, und zwar in privaten Haushalten und in sog. Anstaltshaushalten (Wohnbevölkerung in Kranken-, Heil- und Pflegeanstalten, in Alters- und Invalidenheimen. Hier leben ca. 2 % der bundesdeutschen Bevölkerung - gegenüber anderen Ländern ein relativ hoher Prozentwert).

Privathaushalte sind definiert als zusammen wohnende und wirtschaftende Personen (also auch der allein wirtschaftende Einzeluntermieter ist ein Haushalt). Hervorstechendes Merkmal der Entwicklung und Größe der Privathaushalte ist der kontinuierliche Rückgang der Personen je Haushalt (und Familie), die relative Zunahme der Einpersonenhaushalte, die Zunahme der Haushalte mit einem weiblichen Haushaltsvorstand und die (...) Differenzierung familialer Haushaltsformen.

1871 betrug im damaligen Reichsgebiet der Anteil der Einpersonenhaushalte an den Privathaushalten 6,2 % und die durchschnittliche Personenanzahl je Haushalt belief sich noch auf 4,6. 1995 war - bezogen auf Gesamtdeutschland - die durchschnittliche Personenzahl je Haushalt auf 2,2 Personen gesunken; die Einpersonenhaushalte umfassten 36 % aller Haushalte, mit geringeren Anteilen in den neuen Bundesländern. Im Jahre 1900 lebten in 44 % aller Haushalte noch fünf und mehr Personen - 1995 war dieser Anteil auf 5 % gesunken.

Es bedarf wenig sozialer Phantasie, um zu sehen, dass hinter den gewandelten Haushaltsgrößen veränderte Bedingungen des Arbeitslebens, der Siedlungsweise und schließlich der Formen des Zusammenlebens stehen. Haushaltsstruktur und Haushaltsgröße haben nach Wolfgang Glatzer unmittelbare und mittelbare Auswirkungen auf folgende Phänomene:

  • auf die alltäglichen, relativ dauerhaften Wohn- und Wirtschaftsverhältnisse eines oder mehrerer Individuen;
  • auf die Struktur der familialen und nichtfamilialen Lebensformen (Glatzer betont einen engen Zusammenhang von Haushaltskonstellationen und Lebensformen);
  • auf die Form der sozialen Netzwerke, also die Beziehungsmuster zu Verwandten und Freunden, Nachbarn und Berufskollegen, zu Vereinen und sonstigen Sozialgruppen.“

(Schäfers, Bernhard 2002: Sozialstruktur und sozialer Wandel in Deutschland, 7. Auflage, Stuttgart: Lucius und Lucius, S. 125ff.)

Aktueller Stand von Zahl und Größe der Haushalte

„Im Mai 2000 wurden in Deutschland mehr als 38,1 Mill. Haushalte, davon über 31,0 Mill. Haushalte im früheren Bundesgebiet und 7,1 Mill. Haushalte in den neuen Ländern und Berlin-Ost, ermittelt. Im Jahre 1900 lebten in rund 44% aller Privathaushalte fünf oder mehr Personen, 2000 lag der entsprechende Wert in Deutschland nur noch bei 4,4 %.

Der Anteil der Zweipersonenhaushalte nahm von 15% im Jahr 1900 auf 33,4% in 2000 zu, der Anteil der Einpersonenhaushalte stieg im gleichen Zeitraum von 7% auf 36 %. Somit lebten im Mai 2000 in Deutschland 13,7 Mill. Personen, das sind 16,7% der Bevölkerung, allein. Das ist in etwa jede(r) sechste, sowohl im früheren Bundesgebiet (16,9 %) als auch in den neuen Ländern und Berlin-Ost (16,0 %).

Die durchschnittliche Haushaltsgröße belief sich um die Jahrhundertwende in Deutschland auf 4,5 Personen, 2000 hingegen nur noch auf 2,2 Personen. Die durchschnittliche Haushaltsgröße beträgt im Osten wie auch im Westen 2,2 Personen.

Als Ursache für die seit der Jahrhundertwende abnehmende Haushaltsgröße kann u. a. der Wandel von der Agrar- zur Industriegesellschaft angesehen werden. Damit im Zusammenhang steht die Zunahme der Zahl der städtischen Haushalte, die auch heute noch im Durchschnitt kleiner sind als die in ländlichen Gemeinden. In den Großstädten mit 500 000 Einwohnern und mehr sind insbesondere die Einpersonenhaushalte (47,3% dieser Haushalte befinden sich dort) zahlreich vertreten. Im Jahr 2000 lebte jeder vierte Großstadtbewohner (25 %) allein, während in Gemeinden mit weniger als 100 000 Einwohnern nur etwa jeder siebte (14 %) einen Einpersonenhaushalt führte.“
(Statistisches Bundesamt 2002: Datenreport 2002, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, S. 38ff.)

Literatur und Links

Links zum Thema Lebensformen und Haushalte

Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
Das BiB bietet zahlreiche Informationen speziell zu den demographischen Aspekten von Haushalten und Lebensformen.

Deutsches Jugendinstitut München
Das DJI ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut und beschäftigt sich neben dem Schwerpunktthema Jugend auch stark mit den Lebensverhältnissen von Familien.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Das Familienministerium bietet auf seiner Homepage Publikationen, Gesetzestexte und vieles mehr zum Thema Familienpolitik an.

ifb - Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg
Das ifb unter Leitung von Laszlo A. Vaskovics (2014: Prof. Dr. Henriette Engelhardt-Wölfler) stellt seine Mitarbeiter sowie deren Publikationen und Forschungsprojekte vor.

Statistisches Bundesamt Wiesbaden
Im Bereich „Bevölkerung“ werden auch Daten zu Haushalten und Familien bereit gestellt.

Downloadbare Dokumente

Brüderl, Josef et al. 1999: Premarital cohabitation and Marital Stability in West Germany. pdf-Datei, 113kb

Deutsche Bundestag, Enquete-Kommission Demographischer Wandel 2002: Schlussbericht der Enquete-Kommission „Demographischer Wandel - Herausforderungen unserer älter werdenden Gesellschaft an den Einzelnen und die Politik“. pdf-Datei, 2094kb

Küpper, Beate 2000: Sind Singles anders als die anderen? Ein Vergleich von Singles und Paaren, Bochum: Ruhr-Universität (Dissertation). pdf-Datei, 959kb

Schaeffer-Hegel, Barbara 2002: Zukunftsfaktor Kinder. In: Aus Politik und Zeitgeschichte B 22/23, S. 3-6. Online-Version

Schulze-Buschoff, Karin 2000: Über den Wandel der Normalität im Erwerbs- und Familienleben. Vom Normalarbeitsverhältnis und der Normalfamilie zur Flexibilisierung und zu neuen Lebensformen, Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. pdf-Datei, 377kb

Statistisches Bundesamt 2002a: Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 2002, Stuttgart: Metzler-Poeschel. pdf-Datei, 535kb

Statistisches Bundesamt 2002b: Datenreport 2002, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung. pdf-Datei, 529 kb

Statistisches Bundesamt 2001: Leben und Arbeiten in Deutschland. Ergebnisse des Mikrozensus 2000, Wiesbaden: Statistisches Bundesamt. Download: pdf-Datei, 3275kb

Szydlik, Marc 2002: Familie-Lebenslauf-Ungleichheit. In: Aus Politik und Zeitgeschichte B 22-23, S. 7-9. Online-Version


Aktuelle Literatur zu Haushalten und Lebensformen

Anmerkung zur Literaturauswahl: Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ihr Ziel ist es, Anhaltspunkte zu liefern sowohl zur Vertiefung der von uns angebotenen Informationen als auch zur Ausweitung des Blickfeldes auf Aspekte, die in unserem Angebot nur am Rande behandelt werden. Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf die Aktualität der Literaturhinweise gelegt. Von diesen ausgehend lassen sich im „Schneeballverfahren“ problemlos weitere Quellen erschließen.

Allmendinger, Jutta et al. 2001: Gemeinsam leben, getrennt wirtschaften. Chancen und Grenzen der Individualisierung in Paarbeziehungen. In: Beck, Ulrich / Bonß, Wolfgang (Hrsg.): Die Modernisierung der Moderne, Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 203-215.

Andreß, Hans-Jürgen / Güllner, Miriam 2001: Scheidung als Armutsrisiko. In: Barlösius, Eva / Ludwig-Mayerhofer, Wolfgang (Hrsg.): Die Armut der Gesellschaft, Opladen: Leske und Budrich, S. 169-197.

Alt, Christian 2001: Kindheit in Ost und West. Wandel der familialen Lebensformen aus Kindersicht, Opladen: Leske und Budrich.

Alt, Christian / Bender, Donald 1998: Kinder in nichtehelichen Lebensgemeinschaften und nach Scheidung - Entwicklung und Sequenzmuster. In: Bien, Walter /Schneider, Norbert F. (Hrsg.): Kind ja, Ehe nein. Status und Wandel der Lebensverhältnisse von nichtehelichen Kindern und Kindern in nichtehelichen Lebensgemeinschaften, Opladen: Leske und Budrich, S. 139-174.

Babka von Gostomski, Christian et al. 1998 : Soziostrukturelle Bestimmungsgründe der Ehescheidung. Eine empirische Überprüfung einiger Hypothesen zur Familienforschung. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation 18, S. 117-133.

Babka von Gostomski, Christian 1998: Machen Kinder glücklich? Eine empirische Untersuchung mit der Mannheimer Scheidungsstudie zum Einfluss von Kindern auf das Ehescheidungsrisiko. In: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft - Demographie 23, S. 151-177.

Bach, Angelika 2001: Die Renaissance der Ein-Eltern-Familie. Eine demographische und sozioökonomische Analyse der Entwicklung in Deutschland und Großbritannien, Herbolzheim: Centaurus.

Barabas, Friedrich K. / Erler, Michael 2002: Die Familie. Lehr- und Arbeitsbuch für Familiensoziologie und Familienrecht, 2. Auflage, Weinheim: Juventa.
Beck-Gernsheim, Elisabeth 1998: Was kommt nach der Familie? Einblicke in neue Lebensformen, München: Beck.

Becker, Jürgen 2001: Reiches Land mit armen Familien. In: Gesundheit und Gesellschaft 4, Heft 10, S. 42-43.

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Brüderl, Josef et al. 1999: Premarital cohabitation and Marital Stability in West Germany. pdf-Datei, 113kb

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Lettke, Frank 2000: Es bleibt alles anders. Zur prägenden Kraft der familialen Sozialisation auf die Generationenbeziehungen. In: Lange, Andreas / Lauterbach, Wolfgang (Hrsg.): Kinder in Familie und Gesellschaft zu Beginn des 21sten Jahrhunderts, S. 131-151.

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Marbach, Jan H. et al. 1996: Familiale Lebensformen im Wandel. In: Bien, Walter (Hrsg.): Familie an der Schwelle zum neuen Jahrtausend: Wandel und Entwicklung familialer Lebensformen, Opladen: Leske und Budrich, S. 23-112.

Maywald, Jörg 2001: Zwischen Trauma und Chance. Trennungen von Kindern im Familienkonflikt, Freiburg im Breisgau: Lambertus.

Mimkes, Jürgen 2001: Die familiale Integration von Zuwanderern und Konfessionsgruppen - zur Bedeutung von Toleranz und Heiratsmarkt. In: Klein, Thomas (Hrsg.): Partnerwahl und Heiratsmuster: sozialstrukturelle, Opladen: Leske und Budrich, S. 233-262.

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Möhle, Sylvia 2001: Partnerwahl in historischer Perspektive. In: Klein, Thomas (Hrsg.): Partnerwahl und Heiratsmuster: sozialstrukturelle Voraussetzungen der Liebe, Opladen: Leske und Budrich, S. 57-74.

Nauck, Bernhard 2001: Der Wert von Kindern für ihre Eltern. „Value of children“ als spezielle Handlungstheorie des generativen Verhaltens und von Generationenbeziehungen im interkulturellen Vergleich. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 53, S. 407-435.

Nave-Herz, Rosemarie / Onnen-Isemann, Corinna 2001: Familie. In: Joas, Hans (Hrsg.): Lehrbuch der Soziologie, Frankfurt am Main: Campus, S. 289-310.

Nave-Herz, Rosemarie 1998: Die These über den „Zerfall der Familie“. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 38: Die Diagnosefähigkeit der Soziologie, S. 286-315.

Nestmann, Frank / Stiehler, Sabine 1998: Wie allein sind Alleinerziehende? Soziale Beziehungen alleinerziehender Frauen und Männer in Ost und West, Opladen: Leske und Budrich.

Niemeyer, Frank 1997: Strukturen der Privathaushalte 1995. In: Wirtschaft und Statistik, Heft 5, S. 287-292.

Ostermeier, Marion / Blossfeld, Hans-Peter 1998: Wohneigentum und Ehescheidung. Eine Längsschnittanalyse über den Einfluss gekauften und geerbten Wohneigentums auf den Prozess der Ehescheidung. In: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft - Demographie 23, S. 39-54.

Ostner, Ilona 1999: Ehe und Familie - Konvention oder Sonderfall. Ursachen, Probleme und Perspektiven des Wandels der Lebensformen. In: Zeitschrift für Familienforschung 11, S. 32-51.

Pajung-Bilger, Brigitte / Lüscher, Kurt 1999: Scheidung und Generationenambivalenz. Ein theoretischer und empirischer Beitrag zur Soziologie der Familie in späteren Lebensphasen. In: Busch, Friedrich et al. (Hrsg.): Aktuelle Forschungsfelder der Familienwissenschaft, Würzburg: Ergon Verlag, S. 75-101.

Petzold, Matthias 2001: Familien heute. Sieben Typen familialen Zusammenlebens. In: Televizion 14, S. 16-19.

Peuckert, Rüdiger 1999: Familienformen im sozialen Wandel, Opladen: Leske und Budrich.

Rauchfleisch, Udo 1998: Alternative Familienformen: Eineltern-Familien und Familien mit gleichgeschlechtlichen Paaren. In: Küchenhoff, Joachim (Hrsg.): Familienstrukturen im Wandel, Basel: F. Reinhardt, S. 199-218.

Rosenkranz, Doris 2000: Private Lebensformen und Konsum - oder warum Single nicht gleich Single ist. In: Dies. / Schneider, Norbert F. (Hrsg.): Konsum: soziologische, ökonomische und psychologische Perspektiven, Opladen: Leske und Budrich, S. 133-148.

Rosenkranz, Doris / Rost, Harald 1998: Welche Partnerschaften scheitern? Prädikatoren der Instabilität von Ehen. In Zeitschrift für Familienforschung 10, S. 47-69.

Rottleuthner-Lutter, Margret 1999: Die Entwicklung der Ehescheidung in Deutschland während der letzten 100 Jahre. In: Glatzer, Wolfgang (Hrsg.): Ansichten der Gesellschaft: Frankfurter Beiträge aus Soziologie und Politikwissenschaft, Opladen: Leske und Budrich, S. 315-323.

Sander, Dirk 1997: Warum (noch) ledig? Warum nicht Ehe? Lebensnormen lediger Erwachsener; eine qualitative Untersuchung über Heiratsbarrieren unter geschlechtsspezifischer Perspektive, Bielfeld: Kleine.

Saporiti, Angelo 2001: A methodology for making children count. In: Bois-Reymond, Manuela du / Sünker, Heinz / Krüger, Heinz-Hermann: Childhood in Europe: approaches - trends - findings, New York: P. Lang, S. 243-272.

Schäfers, Bernhard / Zapf, Wolfgang (Hrsg.) 2001: Handwörterbuch zur Gesellschaft Deutschlands, 2. Auflage, Opladen: Leske und Budrich.
Schäfers, Bernhard 2002: Sozialstruktur und sozialer Wandel in Deutschland, 7. Auflage, Stuttgart: Lucius & Lucius.

Schaeffer-Hegel, Barbara 2002: Zukunftsfaktor Kinder. In: Aus Politik und Zeitgeschichte B 22/23, S. 3-6. Online-Version

Schmidt, Uwe 2002: Deutsche Familiensoziologie. Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.
Schmitz, Heike 2000: Familiäre Strukturen sechs Jahre nach einer elterlichen Trennung, Regensburg: Roderer.

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Schneider, Norbert F. et al. 1998: Nichtkonventionelle Lebensformen. Entstehung, Entwicklung, Konsequenzen, Opladen: Leske und Budrich.

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Schneider, Norbert F. 2001: Allein erziehen - Vielfalt und Dynamik einer Lebensform. In: Theorie und Praxis der sozialen Arbeit 52, S. 123-128.
Schneider, Norbert F. 1996: Familie im Modernisierungsprozess.
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Schneider, Norbert F. 1994: Familie und private Lebensführung in West- und Ostdeutschland. Eine vergleichende Analyse des Familienlebens 1970-1992, Stuttgart: Enke.

Schockenhoff, Eberhard 2001: Krisenerscheinungen in der Familie. Zur Basis des sozialen Zusammenhaltes. In: Die Politische Meinung 376, S. 11-16.

Schulze-Buschoff, Karin 2000: Über den Wandel der Normalität im Erwerbs- und Familienleben. Vom Normalarbeitsverhältnis und der Normalfamilie zur Flexibilisierung und zu neuen Lebensformen, Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. pdf-Datei, 377kb

Statistisches Bundesamt 2002a: Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 2002, Stuttgart: Metzler-Poeschel.pdf-Datei, 535kb

Statistisches Bundesamt 2002b: Datenreport 2002, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung. pdf-Datei, 529 kb

Statistisches Bundesamt 2001: Leben und Arbeiten in Deutschland. Ergebnisse des Mikrozensus 2000, Wiesbaden: Statistisches Bundesamt. pdf-Datei, 3275kb

Stein, Rolf 2000: Familiensoziologische Skizzen über die „vaterlose Gesellschaft“. Eine Untersuchung über die Standortbestimmung der derzeitigen Gesellschaft. In: Zeitschrift für Familienforschung 12, S. 49-71.

Szydlik, Marc 2002: Familie-Lebenslauf-Ungleichheit. In: Aus Politik und Zeitgeschichte B 22-23, S. 7-9. Online-Version

Than, Siegfried 2001: Struktur und Entwicklung der Haushalte und Familien 1980 bis 2000. In: Staat und Wirtschaft in Hessen: statistische Mitteilungen 56, S. 311-313.

Tippelskirch, Dorothee C. von / Spielmann, Jochen (Hrsg.) 2000: Solidarität zwischen den Generationen. Familie im Wandel der Gesellschaft, Stuttgart: Kohlhammer.

Uhlendorff, Harald 2001: Erziehung im sozialen Umfeld. Eine empirische Untersuchung über elterliche Erziehungshaltungen in Ost- und Westdeutschland, Opladen: Leske und Budrich.

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Vetter, Klaus (Hrsg.) 1999: Kinder - zu welchem Preis? Was es bedeutet, Kinder zu haben, Opladen: Westdeutscher Verlag.

Voit, Hermann 1996: Entwicklung der Privathaushalte bis 2015. Ergebnis der Haushaltsvorausberechnung. In: Wirtschaft und Statistik, Heft 2, S. 90-96.

Weick, Stefan 2002: Auszug aus dem Elternhaus, Heirat und Elternschaft werden zunehmend aufgeschoben. Verlaufsdatenanalyse zu Ereignissen des Familienzyklus in Deutschland. In: Informationsdienst Soziale Indikatoren 27, S. 11-14.

Wieners, Tanja 1999: Familientypen und Formen außerfamilialer Kinderbetreuung heute. Vielfalt als Notwendigkeit und Chance, Opladen: Leske und Budrich.

Wirth, Heike 2000: Bildung, Klassenlage und Partnerwahl. Eine empirische Analyse zum Wandel der bildungs- und klassenspezifischen Heiratsbeziehungen, Opladen: Leske und Budrich.

Zimmermann, Peter / Spangler, Gottfried 2001: Jenseits des Klassenzimmers. Der Einfluss der Familie auf Intelligenz, Motivation, Emotion und Leistung im Kontext der Schule. In: Zeitschrift für Pädagogik 47, S. 461-479.