DTdT26 | Neubauebiete des 20. jahrhunderts in ländlichen Regionen - wie wollen und können wir künfitg wohnen?
Artikel vom 25.08.2026
Die Wohngebiete des 20. Jahrhunderts stehen vor einem Generationenwechsel. Wie gelingt ihre Transformation zu lebenswerten und nachhaltigen Quartieren?
Beginn: 29.09.2026 | 09:00 Uhr
Ende: 29.09.2026 | 11:30 Uhr
Ort:
Schader-Stiftung | Goethestr. 2 | 64285 Darmstadt
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Wie wollen und können wir künftig wohnen?
Wie können die Wohngebiete des 20. Jahrhunderts angesichts von demografischem Wandel, Klimaschutz und veränderten Wohnbedürfnissen zukunftsfähig weiterentwickelt werden? Der Workshop bringt Akteurinnen und Akteure aus Planung, Baukultur, Politik und Praxis zusammen, um Perspektiven zu diskutieren und Handlungsempfehlungen für die Transformation des Gebäudebestands zu entwickeln.
Hintergrund
Ein- und Zweifamilienhäuser prägen die Dörfer und Kleinstädte Deutschlands. Sie machen rund drei Viertel des Wohngebäudebestands aus und stehen vor tiefgreifenden Veränderungen. Die Generation der Erbauerinnen und Erbauer wird älter, Wohnbedürfnisse wandeln sich und Anforderungen an Klimaschutz und Ressourcenschonung nehmen zu. Damit rücken die Wohngebiete des 20. Jahrhunderts verstärkt in den Fokus einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung. Die Zukunft dieser Quartiere ist weit mehr als eine bauliche oder energetische Aufgabe. In vielen Ein- und Zweifamilienhäusern leben heute nur noch ein oder zwei Personen. Gleichzeitig verändern sich familiäre Strukturen, Nachbarschaften und soziale Beziehungen. Fragen nach Einsamkeit, neuen Wohnformen und einer lebendigen Nachbarschaft gewinnen ebenso an Bedeutung wie die Modernisierung des Gebäudebestands.
Der Workshop
Das Ein- und Zweifamilienhaus ist bis heute die bevorzugte Wohnform vieler Menschen. Seine Weiterentwicklung berührt daher nicht nur Gebäude, sondern auch Lebensentwürfe, Eigentum und emotionale Bindungen. Der Workshop bringt Akteurinnen und Akteure aus Architektur, Planung, kommunaler Praxis, Baukultur, Politik und ländlicher Entwicklung zusammen, um Strategien für einen zukunftsfähigen Umgang mit bestehenden Ein- und Zweifamilienhausgebieten zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Dimensionen ihrer Transformation sowie die Frage, wie öffentliche Förderinstrumente diesen Wandel unterstützen können. Der Workshop versteht sich als Beitrag dazu, die etablierte Strategien wie „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ um einen stärkeren Fokus auf die Weiterentwicklung der Wohngebiete des 20. Jahrhunderts zu ergänzen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Hessischen Akademie für Forschung und Planung im ländlichen Raum e.V. und dem Verband der kommunalen Wahlbeamten Hessen statt.
Ansprechpartnerin ist Lena Koch.

