Spiele und Weltpolitik | Workshop und Verleihung des Lehrpreises 2026
Artikel vom 09.09.2026
Best-Practice-Workshop zu spielbasiertem Lernen im politikwissenschaftlichen Seminar und Verleihung des Lehrpreises Politikwissenschaft an Dr. Julian Eckl.
Beginn: 19.10.2026 | 10:30 Uhr
Ende: 19.10.2026 | 15:00 Uhr
Ort:
Schader-Campus | Goethestr. 1-2 | 64285 Darmstadt
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Verleihung Lehrpreis Politikwissenschaft
Der Lehrpreis wird 2026 bereits zum sechsten Mal vergeben. In diesem Jahr erhält ihn Dr. Julian Eckl von der Universität St. Gallen für sein Lehrprojekt „Spiele und Weltpolitik“.
Das Blockseminar „Spiele und Weltpolitik“ bringt den Teilnehmenden verschiedene Theorien der internationalen Beziehungen über jeweils passende Brettspiele näher. Brettspiele stellen hier eine innovative, sehr anschauliche und konkrete Methode der Didaktik dar. Der Kurs verknüpft eigenes Erleben in Spielsituationen mit abstrakten Theorien und der Weltpolitik. Neben dem innovativen Charakter des Kurses überzeugte auch das außergewöhnlich starke Engagement des Dozenten für Lehre und Didaktik.
Die DVPW und die Schader-Stiftung haben den Lehrpreis Politikwissenschaft 2020 geschaffen, um besondere Leistungen in der politikwissenschaftlichen Lehre auszuzeichnen. Der Preis wird seit 2021 jährlich vergeben, um die besondere Bedeutung der politikwissenschaftlichen Hochschullehre sichtbar machen und die Qualität der Lehre in der deutschen Politikwissenschaft stärken. Eine Auswahl der eingereichten Lehrprojekte wird im September im DVPW-Blog in der Reihe „Herausragende Lehre in der deutschen Politikwissenschaft“ veröffentlicht.
Workshop - Spielbasiertes Lernen
Anlässlich des Tages der Lehre der DVPW und der Schader-Stiftung, laden wir zum Workshop "Spiele und Weltpolitik - Spielbasiertes Lernen im Seminar", durchgeführt durch den Preisträger, ein:
Aus dem Lehrprojekt „Spiele und Weltpolitik“ entstand ein gleichnamiges Seminar. Darin werden sowohl politikwissenschaftliche Theorien der internationalen Beziehungen als auch Brettspiele als Modelle sozialer Realitäten behandelt. Durch die vergleichende Herangehensweise erleben Studierende die grundsätzliche Bedeutung von Modellen für menschliche Erkenntnis. Theorien, die oftmals abstrakt oder „trocken“ erscheinen können, werden lebendig und greifbar.
Spielebasiertes Lernen kann als eine Form des erfahrungsbasierten Lernens verstanden werden. Um diesem inhaltlichen Punkt auch praktisch gerecht zu werden, wird sich der Mini-Workshop nicht mit theoretischem Input und kognitiven Lernen allein zufriedengeben. Vielmehr werden die Teilnehmenden die Gelegenheit bekommen, spielebasiertes Lernen selbst zu erfahren und gemeinsam ein Brettspiel zu einem ausgewählten Thema der Weltpolitik spielen. Diese Erfahrung kann im Rahmen eines Debriefings diskutiert werden, das als Brücke zu dem Input dient, welchen der Preisträger nach der Preisverleihung im Rahmen eines Vortrages geben wird. Auch hier wird es im Anschluss noch die Gelegenheit für einen formellen und einen informellen Austausch geben.
Für junge Wissenschaftler*innen
Wissenschaftler*innen in der Qualifikationsphase, d.h. in der Regel Promovierende und Postdocs, können sich für die Teilnahme am Workshop auf einen Reisekostenzuschuss von max. 250 Euro aus dem "Q-Fonds" der DVPW bewerben, wenn sie Mitglieder oder Schnuppermitglieder der DVPW sind und die Teilnahme am Workshop nicht als Dienstreise abrechnen können. Die Bewerbung ist bis zum 1. Oktober 2026 über das Portal meineDVPW möglich: https://meine.dvpw.de/q-fonds
Hinweis: Die Verleihung des Lehrpreises wird hybrid stattfinden. Eine Teilnahme am Workshop ist allerdings nur in Präsenz möglich.
Verantwortliche Referentin von Seiten der Schader-Stiftung: Luise Spieker

