DTdT26 | Differenziert wahrnehmen und Transformationspotenziale entdecken
Artikel vom 07.09.2026
Wie lässt sich die Qualität eines Ortes gemeinsam lesen, bewerten und weiterdenken? Beim Stadtspaziergang zum Georg-Büchner-Platz erproben die Teilnehmenden die „Case Studies für alle“ und entwickeln erste Bausteine für eine eigene Fallstudie.
Beginn: 28.09.2026 | 14:00 Uhr
Ende: 28.09.2026 | 15:30 Uhr
Ort:
Schader-Campus | Goethestr. 1-2 | 64285 Darmstadt
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Differenziert wahrnehmen und Transformationspotenziale entdecken
Die „Case Studies für alle“ von baukulturschweiz.ch basieren auf dem Davos Qualitätssystem für Baukultur und seinen acht Kriterien für eine hohe Baukultur. Das Format lädt dazu ein, die Qualitäten eines selbst gewählten Ortes differenziert wahrzunehmen, zu diskutieren und zu bewerten. Ein halbminütiges Standvideo sowie kurze Einschätzungen zu den acht Kriterien schaffen dabei einen niedrigschwelligen Zugang und machen unterschiedliche Perspektiven auf einen Ort sichtbar. Auf diese Weise können nicht nur bestehende Qualitäten, sondern auch mögliche Transformationspotenziale erkannt und gemeinsam reflektiert werden.
Im Workshop wird das Tool zunächst vorgestellt und anschließend unmittelbar erprobt. Bei einem gemeinsamen Stadtspaziergang zum Georg-Büchner-Platz in Darmstadt nehmen die Teilnehmenden den Ort aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick. Welche räumlichen, sozialen, gestalterischen und funktionalen Qualitäten prägen den Platz? Wie wird er genutzt und wahrgenommen? Wo zeigen sich Spannungen, Defizite oder Entwicklungsmöglichkeiten?
Ausgehend von den Beobachtungen vor Ort werden anschließend erste Bausteine für eine Case Study zum Georg-Büchner-Platz entwickelt. Die Teilnehmenden setzen sich mit den acht Kriterien des Davos Qualitätssystems auseinander, halten ihre Eindrücke fest und diskutieren unterschiedliche Einschätzungen. Ziel ist es, exemplarisch zu zeigen, wie das Instrument für die gemeinsame Auseinandersetzung mit Baukultur eingesetzt werden kann und wie aus der Beobachtung eines konkreten Ortes eine strukturierte Case Study entsteht.
Ansprechpartnerin seitens der Schader-Stiftung ist Özlem Eren.
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