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Schader-Dialog 2/21: praktisch irrelevant

Artikel vom 10.09.2021

Das neue Magazin der Schader-Stiftung zum Dialog zwischen Gesellschaftswissenschaften und Praxis ist mit dem Titelthema „praktisch irrelevant“ erschienen. 

praktisch irrelevant

„Wir hatten eine tolle Lösung, die passte nur leider nicht zum Problem.“ Diese lakonische Erkenntnis durfte ich vor Jahren von einem älteren Kollegen immer wieder mal hören. Und jenseits der lapidaren Einsicht in eine latente Theorie-Praxis-Schere drängt sich immer wieder die Frage auf, ob es wirklich praktisch relevant ist, was wir tun; in den Gesellschaftswissenschaften und auch in der Schader-Stiftung.

„praktisch irrelevant“ nannten Kolleg*innen im vergangenen Jahr jene Staffel des Schader-Podcasts „In guter Gesellschaft“, die sozialwissenschaftliche Thesen auf ihre Evidenz und Operationalisierbarkeit hinterfragt. Dieser Titel schiene fast unverschämt, wäre er nicht ursprünglich die Idee eines Kollegen, der über 25 Jahre als Wissenschaftlicher Referent für die Schader-Stiftung tätig war. Ab Mitte September wird Tobias Robischon täglich erleben und gestalten, wie gesellschaftswissenschaftliche Erkenntnis praktisch relevant werden kann; er wurde zum hauptamtlichen Bürgermeister seines Wohnortes Michelstadt im Odenwald gewählt. Und da Darmstadt und Michelstadt mit einer direkten Bahnstrecke gut angebunden sind, verabschiedet ihn das Kollegium der Stiftung nicht nur mit einer Exkursion zur neuen Wirkungsstätte, sondern wir werden auch in kommenden Kooperationen ganz praktisch relevant zusammenarbeiten. Denn die Schader-Stiftung, so umschrieb er seine bisherige Aufgabe, beschäftigt sich permanent mit „Bürgermeisterproblemen“.

Im vorliegenden Magazin zieht aber auch die erste Fellow der Schader-Residence Bilanz, Anna-Lisa Müller. Nach einem intensiven SocialMedia-Jahr stellen wir darüber hinaus vor, wie wir diese Kanäle nutzen. Und auch kommunale Themen begleiten die Stiftung im zweiten Halbjahr in besonderem Maß. Unser Konventsthema „Normalität als Experiment“ wird beim achten Großen Konvent einen Bogen schlagen vom globalen Denken zum lokalen Handeln. Sicherlich praktisch relevant!

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