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Nachlese: Forschungspreis „Transformative Forschung“

Artikel vom 07.03.2019

Wie funktioniert nachhaltiges Leben im Quartier? Wie sollten unsere Städte von morgen aussehen? Wie muss ein zukunftsfähiger urbaner Wandel gestaltet werden? Im Reallabor „Quartier Zukunft – Labor Stadt“ beschäftigt sich ein Forscherteam des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gemeinsam mit Projektpartnern mit diesen Fragen und bekam dafür den Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“ verliehen.

Ausgezeichnet: „Quartier Zukunft - Labor Stadt“

Das innovative Konzept für die Karlsruher Oststadt wurde am 16. Januar 2019 im Schader-Forum mit dem Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“ des Wuppertal Instituts und der Zempelin-Stiftung im Stifterverband ausgezeichnet.

Das transdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsprojekt des KIT „Quartier Zukunft – Labor Stadt“ probt eine Kultur der Nachhaltigkeit. Im Stadtquartier arbeitet das Forscherteam eng mit der Bürgerschaft, Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und weiteren lokalen Akteuren vor Ort zusammen. Sie verknüpfen so wissenschaftliches Know-how mit lokalem Wissen. Umgesetzt werden sollen in den kommenden Jahren technische und gesellschaftliche Innovationen. Dabei reicht die Bandbreite der Themen von der städtischen Energiewende über klimaverträgliches Alltagshandeln bis zur Entschleunigung der Lebenswelt. Ziel ist die Verwirklichung einer „enkeltauglichen Zukunft“.

Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts

Bildquelle: Olaf Rayermann Fotodesign

„Das Reallabor in der Oststadt ist eines der am weit entwickelsten Quartier-Reallabore in Deutschland. In Karlsruhe wird mit vielen innovativen Formaten vorgelebt, wie fruchtbar gemeinsame Wissensentwicklung von Wissenschaft und Akteuren vor Ort für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung sein kann.“

Über den Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“

Der Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“ zielt auf alle Formen der Forschung ab, die gesellschaftliche Impulse auslöst, gesellschaftlichen Wandel fördert und dabei die Zivilgesellschaft mit einbezieht. Eine bedeutende Rolle spielen dabei transdisziplinäre Forschungsdesigns. Dotiert ist der Preis mit 25.000 Euro. Dieses Geld kommt Preisträgerinnen und Preisträgern für Projektideen im Bereich ihrer transformativen Wissenschaft zugute. Neben dem Preisgeld von 25.000 Euro erhält das Gewinnerteam eine Skulptur, die aus den Stahl-Schienen der im Jahr 1898 erbauten Wuppertaler Schwebebahn geschmiedet wurde. Das Wuppertal Institut hat den Preis nun zum zweiten Mal vergeben, der von der Zempelin Stiftung im Stifterverband gefördert wird.