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Call: Kinderrechte sind Menschenrechte

Artikel vom 29.07.2021

Die Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN), des Arbeitskreises Menschenrechte der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) und die Schader-Stiftung laden Wissenschaftler*innen, politisch Aktive, NGOs und weitere Vertreter*innen der Praxis ein, einen Vorschlag für ein Input-Referat mit anschließender Diskussion einzureichen.

Informationen zur Veranstaltung

Beginn: 03.12.2021 | 11:00 Uhr

Ende: 03.12.2021 | 16:30 Uhr

Call for Papers

Kinder sind Träger*innen von Menschenrechten. Sie bedürfen darüber hinaus einer besonderen Fürsorge und eines eigenen Schutzes. Diesem Anspruch haben die Vereinten Nationen mit dem Übereinkommen über die Rechte des Kindes (auch Kinderrechtskonvention) Ausdruck verliehen. Mit der Ratifizierung verpflichten sich Staaten, die in der Konvention verankerten Schutz-, Fürsorge- und Rechtsansprüche zu gewährleisten.

Im Rahmen einer gemeinsamen Tagung der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN), des Arbeitskreises Menschenrechte der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) und der Schader-Stiftung werden aktuelle Themen rund um Kinderrechte als Menschenrechte diskutiert. Folgende Fragen könnten dabei untersucht werden, ohne dass die Tagung auf diese beschränkt ist:

• In welchem Verhältnis stehen Kinderrechte zu anderen aus den Allgemeinen Menschenrechten erwachsenen Ansprüchen? Hier könnte unter anderem das Verhältnis der Rechte von Kindern zu denen ihrer Eltern diskutiert werden.

• Die Konvention fordert die vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohls. Wie und durch wen werden „Kindeswohl“ und „Kindeswohlgefährdung“ definiert? Welche Rolle spielt hierbei der Kinderwille und wie werden mögliche Spannungen zwischen beiden aufgelöst?

• Auch die Beteiligung von Kindern an Entscheidungen, von denen sie betroffen sind, ist Bestandteil der Konvention. Wie kann diese umgesetzt werden? Welche Partizipationsmöglichkeiten stehen Kindern offen, etwa über die Teilnahme an Wahlen? Wie sieht die gegenwärtige Praxis in den UN-Mitgliedstaaten aus?

• Der Koalitionsvertrag der amtierenden Bundesregierung sieht eine Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz vor. Wie ist dieses Ansinnen zu bewerten? Was würde eine Anerkennung der Kinderrechte im Grundgesetz verändern?

• In der Corona-Krise ist auch die Situation von Kindern in den Fokus gerückt, so etwa der beschränkte Zugang zu Bildung, zu anderen Kindern, ebenso wie zu sozialen Hilfsangeboten und kultureller Teilhabe. Welche Auswirkungen haben die Beschränkungen auf Kinder in Deutschland und weltweit?

• Nicht vergessen werden darf die Situation von minderjährigen Flüchtenden. Inwiefern kommen Regierungen in den Einreiseländern ihren Fürsorge-, Schutz- und Beteiligungsverpflichtungen nach?

Die DGVN, der Arbeitskreis Menschenrechte der DVPW und die Schader-Stiftung laden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, politisch Aktive, NGOs und weitere Vertreterinnen und Vertreter der Praxis ein, bis zum 1. September 2021 einen Vorschlag (250- 300 Wörter) für ein Input-Referat mit anschließender Diskussion einzureichen unter: menschenrechte@ schader-stiftung.de. Es wird angestrebt, eine Auswahl der Beiträge in Heft 1/2022 der Zeitschrift für Menschenrechte zu publizieren. Die Aufsätze müssen bis zum 15. Januar 2022 vorliegen. Fahrtkosten können erstattet werden.