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Studientag: Herkunft–Ankunft–Zukunft

Artikel vom 14.05.2019

Am 27. Juni 2019 veranstaltete die Schader-Stiftung gemeinsam mit dem Institut für Soziale Arbeit und Sozialpolitik der Hochschule Darmstadt (ISASP) den „Studientag: Herkunft–Ankunft–Zukunft“, der durch sein interaktives Format jüngeren Expertinnen und Experten die Möglichkeit geben sollte, ihre Erfahrungen und Eindrücke detailliert zu schildern und Wissenschaftlerinnen und Praktikern wertvolle Sachkenntnis aus der alltäglichen Praxis liefern konnte.

Informationen zur Veranstaltung

Beginn: 27.06.2019 | 09:00 Uhr

Ende: 27.06.2019 | 12:30 Uhr

Ort: Schader-Forum | Goethestraße 2 | 64285 Darmstadt
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Der Studientag zur Denkwerkstattreihe

Weltweite Migrationsbewegungen ziehen vielerorts ambivalente Reaktionen nach sich. Hierzulande den Titel „Flüchtlingskrise“ auf der einen Seite, eine „Willkommenskultur“ mit der Perspektive von Zuwanderung als Chance mit Blick auf den demographischen Wandel und die ökonomische Entwicklung, vor allem aber auch in Verbindung mit eigener ethischer Verantwortung, auf der anderen. Das Nutzen dieser Chance bedarf eines wechselseitigen Integrationsprozesses. Dieser setzt voraus, dass sich auch die Aufnahmegesellschaft den neuen Gegebenheiten stellt und verschiedene kulturelle Hintergründe annimmt und reflektiert. Ein Einwanderungsland wie Deutschland hat dieser Verantwortung im Sinne einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe frühestmöglich zu begegnen.

Vor diesem Hintergrund blickte die Schader-Stiftung, gemeinsam mit dem Institut für Soziale Arbeit und Sozialpolitik der Hochschule Darmstadt (ISASP), mit der verstärkten Zuwanderung des Sommers 2015 in der Denkwerkstatt-Reihe „Herkunft-Ankunft-Zukunft“ auf die zentralen gesellschaftspolitischen Fragen hinsichtlich der Integration der Geflüchteten. Welche Anforderungen stellen sich an die Zusammenarbeit von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteurinnen auf kommunaler wie auf bundesweiter Ebene? Welche Akteure sind für ein Gelingen von besonderer Bedeutung, wie können sie agieren, um den Prozess zu unterstützen?

In den vergangenen drei Jahren standen zehn Themen, die für die Frage eines gelingenden Integrationsprozesses elementar erscheinen, im Mittelpunkt der Denkwerkstätten: Zivilgesellschaft, Bildung, Kommunikation und Information, Wohnen, Arbeit, Integration, Gesundheit, Gender, Kultur und Werte, Sport.

Zu diesen Themen fanden bei der Studientagung je drei Sessions à 45 Minuten statt. Im Mittelpunkt standen neben den Impulsgebenden die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter im Anerkennungsjahr. Das interaktive Format sollte gerade diesen jüngeren Expertinnen und Experten die Möglichkeit geben, ihre Erfahrungen und Eindrücke detailliert zu schildern und den Wissenschaftlerinnen und Praktikern wertvolle Sachkenntnis aus der alltäglichen Praxis liefern. Immer wieder sollte dabei auf neue Gestaltungsmöglichkeiten geblickt werden, die sich für einen erfolgreichen Integrationsprozess eröffnen müssen.

Zum Format des Studiums der Sozialen Arbeit: Die staatliche Anerkennung erfolgt nach einer einjährigen Tätigkeit in einer sozialen Einrichtung und einem erfolgreichen Abschlusskolloquium im Anschluss an das sechssemestrige Studium. Dieser zweite Ausbildungsabschnitt dient dem Ziel, die im Studium erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in der Praxis anzuwenden. Das Anerkennungsjahr wird anhand eines Ausbildungsplanes konzipiert, der zwischen der Sozialarbeiterin oder dem Sozialarbeiter im Anerkennungsjahr, dem Praxisreferat des Fachbereiches und der Einrichtung vereinbart wird. Die Studierenden werden während dieser Phase an einem Studientag in der Woche von Lehrenden des Fachbereiches begleitet.