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Verflochtene Bürokratien. Verwaltung in nationalen und internationalen Mehrebenenstrukturen.

Artikel vom 01.11.2018

Verwaltungen gewährleisten den laufenden Betrieb von Gemeinden, Regionen, Staaten und internationalen Organisationen. Dazu müssen meist verschiedene Verwaltungen zusammenwirken, weil sich die Aufgaben überschneiden, die auf den einzelnen Ebenen erfüllt werden. Die Tagung verfolgt das Ziel, die bisher verstreute Forschung zu Verwaltungsverflechtungen in Mehrebenenstrukturen zusammenzuführen.

Informationen zur Veranstaltung

Beginn: 21.02.2019 | 13:00 Uhr

Ende: 22.02.2019 | 16:30 Uhr

Ort: Schader-Forum | Goethestr. 2 | 64285 Darmstadt |
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Was leisten "verschränkte Bürokratien"?

Innerhalb des Staates sind lokale, regionale und zentrale Verwaltungen durch Arbeitsteilung, Informationsaustausch, Kooperation und Kontrolle miteinander verbunden. In der EU sind neue Formen einer Mehrebenenverwaltung entstanden. Die Koordinationsleistungen dieser ineinander verflochtenen Bürokratien variieren ebenso wie die von ihnen erzeugten Machtverhältnisse und Legitimationsprobleme.

Anders als politische Mehrebenensysteme sind Verwaltungsverflechtungen zwischen Ebenen wenig untersucht, und wenn, dann nur für bestimmte Bereiche. Folgende Fragen sollen auf der Tagung erörtert werden:

  • Warum entwickeln sich Verwaltungsbeziehungen zwischen Gemeinden, Ländern/Regionen, Zentralstaat, EU oder internationalen Organisationen?
  • Wie sind solche Mehrebenenbeziehungen organisiert (informell oder institutionalisiert, und wenn ja, wie), und nach welchen Verfahren koordinieren Verwaltungen ihre Entscheidungen?
  • Welche Interaktionsformen und Koordinationsmechanismen nutzen Verwaltungen in Mehrebenenstrukturen (einseitige oder wechselseitige Anpassung, Verhandlung, verschiedene Formen von „soft governance“ wie Information, Transfer und Diffusion)?
  • Wie effektiv ist die Koordination? Gibt es strukturell angelegte Gründe für Koordinationsversagen?
  • Welche Machtverhältnisse entwickeln sich in Mehrebenenverwaltungen (Macht aufgrund von Kompetenzen, Ressourcen, Autorität) und wie lassen sich diese legitimieren