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Abenteuer Wissenschaft. Alltag Integration.

Artikel vom 21.09.2018

Foto: Werner Huthmacher

Im Rahmen des Projekts „Integrationspotenziale in Gesellschaftswissenschaften und Praxis“ lädt die Schader-Stiftung im Herbst und Winter 2018 zu Kamingesprächen zum Thema „Abenteuer Wissenschaft. Alltag Integration“. An vier Terminen berichten Reisende über persönliche Erfahrungen mit globaler Flucht und Migration. Für die Teilnehmenden eröffnen sich damit neue Perspektiven auf gesellschaftliche Integration.

Informationen zur Veranstaltung

Beginn: 13.12.2018 | 17:00 Uhr

Ende: 13.12.2018 | 20:00 Uhr

Ort: Haus Schader | Goethestraße 1 | 64285 Darmstadt
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Termine

  • Vietnam: Wie Umweltzerstörung Lebensgrundlagen vernichtet und Menschen in Armut und Flucht treibt. Mittwoch, der 17. Oktober 2018, 17 Uhr.

    • Im Gespräch: Prof. Dr. Torsten Schäfer, Hochschule Darmstadt

  • Australien: Geflüchtete und Asylsuchende – Unterschiede der Migrationspolitik zwischen onshore und offshore Protektion. Mittwoch, der 21. November 2018, 17 Uhr.

    • Im Gespräch: Prof. Dr. Michaela Köttig, Frankfurt University of Applied Sciences 

  • Südsudan: Ein Volk ohne Heimat – Migration im Südsudan nach der Unabhängigkeit. Donnerstag, der 13. Dezember 2018, 17 Uhr.

    • Im Gespräch: Jun.-Prof. Dr. Anselm Rink, Universität Konstanz

  • Europa: Die Balkanroute: Migrationsbewegungen durch Transitländer – Die alte, neue Route. Montag, der 14. Januar 2019, 17 Uhr.

    • Im Gespräch: Salman Tyyab, Muslim Television Ahmadiyy

Abenteuer Wissenschaft. Alltag Integration.

Reiseberichte gelten gemeinhin trotz ihrer Subjektivität als ergiebige Quelle im Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Hintergrundinformationen der Reisenden können einen authentischen Einblick auf die Realität in den bereisten Regionen vermitteln. Gerade im Hinblick auf die jüngsten Migrationsbewegungen nach Deutschland und Europa steigt ihr Stellenwert enorm. Die Herausforderungen im globalen Kontext zu betrachten bringt die Möglichkeit mit sich, Lösungsvorschläge anderer Regionen zu untersuchen. Wie verändern sich Zivilgesellschaft und Politik in jenen Regionen und wie funktioniert die Integration im Anschluss an dortige (Binnen)-Migration? Welche Bedingungen erleben Migrantinnen und Migranten vor Ort und wie spiegeln sich diese in den Erfahrungen der Reisenden wider? Wie können diese Erfahrungen greifbar gemacht werden, um anschließend einen Beitrag zur Erfüllung lokaler Integrationspotenziale zu leisten?

Sowohl für Akteure aus der praktischen Integrationsarbeit als auch für Vertreterinnen der Migrationsforschung kann dieses Wissen dienlich sein. Im Mittelpunkt der Reihe von Kamingesprächen stehen dabei die Reisenden mit ihren persönlichen Berichten zu Migration und Flucht. Jedes der Kamingespräche hat einen unterschiedlichen örtlichen Fokus und wird durch Moderatorinnen oder Moderatoren bereichert, die ebenfalls Expertise in der untersuchten Region vorweisen. Dabei sollen die Erkenntnisse der Reisen in einer Reihe von Kamingesprächen im Dialog fruchtbar gemacht werden. Die Veranstaltungsreihe zielt darauf, den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis im Rahmen der Dialogvorträge zu fördern und das Wissen an die Teilnehmenden weiterzugeben.