DTdT 26 | Engagierte Bau- und Wohnkultur
Artikel vom 05.08.2026
Leerstand, Immobilienbesitz, Wohnungssuchende, gemeinschaftliches Wohnen, solidarische Mieten, bezahlbarer Wohnraum und Renditeerwartungen: Wie passt das zusammen? Und welchen Einfluss hat das Zusammenwirken zwischen Kommunalverwaltung, Eigentümer*innen und interessierten Mieter*innen?
Beginn: 02.10.2026 | 10:00 Uhr
Ende: 02.10.2026 | 16:30 Uhr
Ort:
Schader-Forum | Goethestraße 2 | 64285 Darmstadt
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Wie Kommunen, Eigentümer, Initiativen und Projekte zusammenarbeiten
In vielen Kommunen gibt es Leerstand, teils baufällig, teils denkmalgeschützt. Manche Immobilien gehören der Kommune, andere Privatpersonen oder Organisationen. Zugleich wünschen sich Menschen preisgünstigen Wohnraum. Und Initiativen suchen nach Orten, die sich für gemeinschaftliches Wohnen eignen.
Gruppen, die bereits zusammenwohnen, stehen vor der Aufgabe, ihr Wohnen bei steigenden Kosten weiterhin zu ermöglichen.
Drei Praxisbeispiele stehen für eine engagierte Bau- und Wohnkultur:
- KlarA, das denkmalgeschützte Hofgut Klarenthal in Wiesbaden, das eine Initiative beleben möchte
- das gemeinschaftliches und selbstorganisierte Wohnprojekt Heinersyndikat, das ein Bestandsgebäude in der Darmstädter Lincoln-Siedlung bezogen hat
- das Reallabor Urban Pulse in Detmold, das leerstehendem Wohnraum im historischen Bestand der Stadt widmet
Zentrale Fragen der Veranstaltung werden sein:
- Wie gestaltet sich ein gutes Zusammenwirken zwischen Kommunalverwaltung, Eigentümer*innen und interessierten Mieter*innen als Gruppen oder Einzelpersonen?
- Welche Solidarmodelle sind im Verhältnis zwischen Eigentümer*innen und Mieter*innen oder innerhalb von Wohnprojekten denkbar?
- Wie lässt sich der Umgang mit Leerstand und Renditeerwartungen neu denken?
Einladung zur Tagung
Wir laden herzlich Interessierte aus der Kommunalverwaltung, der Wohnungswirtschaft, von Wohninitiativen sowie aus Wohnprojekten ein. Ebenfalls zur Zielgruppe der Tagung gehören Wissenschaftler*innen aus dem ökonomischen, planerischen und gesellschaftswissenschaftlichen Bereich.
Am Nachmittag der Tagung werden wir drei Arbeitsrgruppen bilden, die zu den folgenden Themenkreisen Eckpunkte entwickeln:
- ein gutes Vorgehen zwischen Kommunen und an Immobilien interessierten Wohnprojektgruppen
- solidarische Mietkonzepte in Nachbarschaften und Wohnprojekten
- angemessene finanziellen und vertragliche Bedingungen, damit Immobilieneigentümer*innen eine Vermietung ermöglichen und somit Leerstand verringert wird.
Im Anschluss an die Tagung (ab ca. 16:30 Uhr) besteht die Gelegenheit, gemeinsam das Heinersyndikat in der Darmstädter Lincoln-Siedlung zu besuchen.
Wir bitten bei der Anmeldung, mitzuteilen, welche Arbeitsgruppe Sie interessiert und ob Sie im Anschluss an die Tagung mit zum Heinersyndikat gehen möchten.
Ansprechpartnerin seitens der Schader-Stiftung: Dr. Kirsten Mensch

