DTdT26 | Zukunftslabor Juridicum. Neue Verfahren für den Umgang mit dem Gebäudebestand der Nachrkiegsmoderne
Artikel vom 07.09.2026
Wie kann aus unterschiedlichen Perspektiven eine tragfähige Entscheidungsgrundlage für die Zukunft bestehender Gebäude entstehen?
Beginn: 28.09.2026 | 11:30 Uhr
Ende: 28.09.2026 | 13:00 Uhr
Ort:
Schader-Campus | Goethestr. 1-2 | 64285 Darmstadt
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Zukunftslabor Juridicum
Wie können Städte und Kommunen tragfähige Entscheidungen über den Umgang mit ihrem Gebäudebestand entwickeln? Das „Zukunftslabor Juridicum“ erprobt dafür ein neues Verfahren. Am Beispiel des Juridicums auf dem Frankfurter Kulturcampus Bockenheim wurden unterschiedliche Zukunftsszenarien untersucht und ökologische, soziale, wirtschaftliche und räumliche Aspekte gemeinsam bewertet. Sechs Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis entwickelten in einem ergebnisoffenen Prozess entlang von drei Themenfeldern eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Entwicklung des Gebäudes. Zugleich dient das Verfahren als Modell für vergleichbare Bestandsfragen .
Im Workshop wird das Zukunftslabor Juridicum zunächst ausführlich vorgestellt: Wie ist der Prozess aufgebaut? Welche Akteur*innen und Perspektiven werden einbezogen? Welche Erfahrungen wurden gemacht und welche Herausforderungen und Konflikte sind sichtbar geworden? Hieran anschließend wird die Entwicklung eines möglichen Modellverfahrens skizziert. In Kleingruppen diskutieren die Teilnehmenden zentrale Fragen des Prozessdesigns: Was sind die Voraussetzungen für einen gelingenden interdisziplinären Austausch? Welche Stakeholder müssen beteiligt werden? Wie sollten einzelne Prozessbausteine gestaltet und miteinander verknüpft werden? Und wie lassen sich Diskussionen und Ergebnisse so aufbereiten, dass sie als belastbare Grundlage für Entscheidungen dienen können?
Zum Abschluss werden die Ergebnisse aus den Gruppen zusammengeführt und erste Aussagen zu den Gelingensbedingungen eines solchen Verfahrens formuliert. Der Workshop versteht sich damit als gemeinsamer Denk- und Entwicklungsraum: Ausgehend vom konkreten Beispiel des Juridicums wollen wir gemeinsam Bausteine für zukünftige Verfahren zum Umgang mit dem Gebäudebestand entwickeln.
Ansprechpartnerin seitens der Schader-Stiftung ist Özlem Eren.

