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Angelina Göb ist zweite Fellow in der Schader-Residence

Artikel vom 02.05.2022

Dr. Angelina Göb absolvierte ab Mai 2022 für drei Monate ein Fellowship in der Schader-Residence.

Schader-Residence: Fellowship zum gesellschaftlichen Zusammenhalt

Im Mai 2022 zog die zweite Fellow in die Schader-Residence ein. Dr. Angelina Göb führte ihr aktuelles Forschungsprojekt weiter, in welchem sie Formationen von sozialer Kohäsion in ihrer lokalen Situierung in urbanen Nachbarschaften analysiert: Wie gestalten sich Orte der Begegnung und des Zusammenhalts? Während ihres dreimonatigen Fellowships nahm sie die Stadt Darmstadt als geeignetes Forschungsfeld in ihre empirische Sozialforschung auf. Im Vordergrund stand die Frage, welche Formen des Zusammenhalts sich in und um Bibliotheken ausbilden.

Angelina Göb ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ), Teilinstitut Hannover, an der Leibniz Universität Hannover. Sie promovierte mittels einer qualitativ-ethnographischen Studie zu Lebenswelten in suburbanen Räumen aus Sicht ihrer Bewohner*innen an der ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft.

Dem Kuratorium der Schader-Residence gehören der Kommunikationswissenschaftler Klaus-Dieter Altmeppen (Eichstätt), die Kulturwissenschaftlerin Caroline Robertson-von Trotha (Karlsruhe) und der Vorstand der Schader-Stiftung Alexander Gemeinhardt an: „Die Geographin und Stadtplanerin Angelina Göb wird das Fellowship nutzen können, um die hochrelevante Arbeit des FGZ im Kontext der Wissenschaftsstadt Darmstadt und mit dem Netzwerk der Schader-Stiftung weiter zu entwickeln. Dafür bieten wir mit der Schader-Residence gerne den geeigneten Rahmen.“

Die Schader-Residence

„Die Schader-Residence soll einen Ort bieten, in dem Wissenschaftlerinnen, Künstler oder Journalistinnen auf Zeit wohnen und eng mit der Schader-Stiftung zusammenarbeiten können“, führte der Vorstand der Stiftung, Alexander Gemeinhardt, in das Programm ein: „Von Anfang an gehören Offenheit und Gastfreundschaft zur Grundhaltung der Schader-Stiftung. Gesellschaftswissenschaftlerinnen sollen hier die Möglichkeit bekommen zu forschen und den Dialog mit der Praxis zu suchen.“ 2018 konnte Haus Schader nach dem Auszug des Stifterpaars vollends der Stiftung zur Verfügung gestellt werden. Bis Anfang 2021 wurde das Anwesen neu gegliedert, mit Veranstaltungstechnik versehen und barrierearm umgebaut. Die Architektur des Gebäudes blieb dabei in ihrer Formensprache und ihrem Charakter unverändert. Es beherbergt neben den Veranstaltungsräumen Büros der Stiftung und die Schader-Galerie, in der über Jahre gemeinsam mit dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt zeitgenössische Kunst ausgestellt wurde. Neu integriert in das Gebäude ist die Schader-Residence.