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Ruth Wagner

Artikel vom 06.12.2018

Foto: Christoph Rau

Ruth Wagner (1940-2025) war von 1999 bis 2003 Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst. Die Schader-Stiftung verliert mit ihr eine aufrichtige Freundin und Wegbegleiterin und Hessen eine große liberale Politikerin.  

Ruth Wagner

Ruth Wagner (1940-2025) war von 1999 bis 2003 Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst und stellvertretende Ministerpräsidentin. Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaft war Ruth Wagner zunächst als Gymnasiallehrerin tätig. Von 1978 bis 1982, von 1983 bis 1999 sowie von 2003 bis 2008 war sie Abgeordnete im Hessischen Landtag, davon mehrere Jahre als Fraktionsvorsitzende. Zudem amtierte sie von 1987 bis 1991 sowie von 2003 bis 2008 als Vizepräsidentin des Parlaments. Ruth Wagner hatte von 1995 bis 2005, als erste Frau einer Partei in Hessen, den Vorsitz des Landesverbands Hessen der FDP inne. Sie war langjähriges Mitglied im Bundesvorstand der FDP, Stadtverordnete in Darmstadt und seit 2009 Ehrenvorsitzende ihrer Partei.

Ruth Wagner engagierte sich in zahlreichen Kuratorien und als Mitglied fördernder Vereine aus dem Bereich Kultur und Wissenschaft. Von 2005 bis 2020 war sie Vorsitzende des Kunstvereins Darmstadt und von 2009 bis 2017 Kuratoriumsvorsitzende des Kulturfonds RheinMain. Die Gründung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz hat sie 1985 mit initiiert.

Sie nahm an der Jahrestagung des Großen Konvents 2017 teil. Ruth Wagner war Teilnehmerin beim Großen Konvent der Schader-Stiftung am 9. November 2018 zum Thema „Mehr ... wagen. '68, '18 und die politisierte Gesellschaft“.

Die Schader-Stiftung verliert in Ruth Wagner eine wahre Freundin der Stiftung, eine Nachbarin im Quartier und eine Wegbegleiterin über viele Jahre. Ihren Blick auf Kultur und gesellschaftliche Entwicklung, ihren Einsatz für das Stiftungswesen als besondere liberale Ausprägung einer freiheitlichen Gesellschaft und ihre menschliche Wärme und ihr Interesse am Gegenüber jenseits aller Allüren und Positionen halten wir in ehrendem Andenken.

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