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„Aha, Soziologie, und was macht man damit?“

Artikel vom 04.10.2018

Foto: Christoph Rau

10/18 | Anna-Lena Treitz war von Juli bis September Praktikantin in der Schader-Stiftung. Derzeit studiert sie Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und steht kurz vor ihrem Bachelor-Abschluss.

Newsletter der Schader-Stiftung vom 4. Oktober 2018

„Aha, Soziologie, und was macht man damit?“ – diese Frage gehört zu den Lieblingsfragen jeder angehenden Gesellschaftswissenschaftlerin. „Was soziales also“, ist ebenfalls ein Klassiker. Was Gesellschaftswissenschaften eigentlich sind und was sie leisten können, ist vielen unklar.

Meine Vorstellung von Soziologie formen weniger die Definitionen von Weber oder Adorno als Praxisfelder, auf die die Disziplin anwendbar ist. Aber was kann ich selbst mit dem „soziologischen Blick“ anfangen? Und: was nützt er anderen? Zur Schader-Stiftung zog mich der Stiftungszweck: Die Förderung des Dialogs zwischen Gesellschaftswissenschaften und Praxis. Seit drei Monaten erlebe ich in meinem Praktikum, wie dieser Anspruch umgesetzt wird.

Die Tagung „Die Kirchen und der Populismus“ beschäftigte sich Anfang September mit der Rolle christlicher Kirchen im Umgang mit populistischen Bewegungen. Die Teilnehmenden diskutierten etwa die Frage, wie innerhalb von Gemeinden mit Unterstützern rechtspopulistischer Parteien umgegangen werden sollte. Es wurde deutlich, dass „Populismus“ nicht zum Universalbegriff werden kann.

Auch im letzten Quartal dieses Jahres haben die Schader-Stiftung und ihre Kooperationspartner gemeinsam mit Ihnen einiges vor. Im Kontext des Projekts „Systeminnovation für Nachhaltige Entwicklung (s:ne)“ der Hochschule Darmstadt beginnen am 15. Oktober 2018 die Salongespräche zum Thema „Nachhaltigkeit digital? Mobil in Darmstadt“, die sich mit Fragen von Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Mobilität beschäftigen. Auf Hochtouren laufen auch die Vorbereitungen zum Großen Konvent am 9. November 2018 unter dem Thema „Mehr ... wagen. '68, '18 und die politisierte Gesellschaft“. Am 23. und 24. November 2018 werden beim #BarCamp68 die Muster klassischer Tagungsformate über Bord geworfen. Die Schader-Stiftung, die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, die Rosa-Luxemburg-Stiftung und der AK Tagungsrevolte wollen besonders jungen Menschen Raum geben, um in offener Atmosphäre über das Thema ´68 zu diskutieren. Mehr zu den kommenden Veranstaltungen finden Sie untenstehend sowie auf unserer Webseite und via Twitter.

Einige dieser Veranstaltungen – also auch ein Stück „Praxis“ – werde ich weiterhin miterleben, denn es herrscht Bewegung in den Reihen der Stiftung. Nachdem Laura Pauli seit September Saskia Flegler in deren Elternzeit im Projekt „Systeminnovation für Nachhaltige Entwicklung (s:ne)“ vertritt, werde ich als studentische Mitarbeiterin in ihre Fußstapfen treten können.

Ich freue mich, Sie im Schader-Forum zu treffen!


Anna-Lena Treitz
Praktikantin der Schader-Stiftung

 

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