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Sozialer Wandel - der Begriff

Artikel vom 04.03.2004

Wie der Begriff „sozialer Wandel“ am sinnvollsten zu definieren ist, dazu gibt es eine große Vielfalt möglicher Begriffsklärungen, von denen keine beanspruchen kann, „richtiger“ als die anderen zu sein. Doch kristallisiert sich aus der Fülle der Definitionen ein gewisser Kern, den man als kleinsten gemeinsamen Nenner bezeichnen kann: Von sozialem Wandel spricht man im Allgemeinen dann, wenn sich gesellschaftliche Strukturen verändern.

Sozialen Wandel definieren

Sozialer Wandel ist eines der „Ur-Themen“ sozialwissenschaftlicher Theorie und Empirie. Schon immer wollte man wissen, wie und warum sich gesellschaftliche Strukturen verändern und inwiefern man Richtung und Geschwindigkeit der Veränderungen voraussagen kann. Der Artikel dokumentiert verschiedene Definitionen des Begriffs sozialer Wandel  und stellt dessen wesentliche Grundtrends in Deutschland dar.

Was versteht man unter sozialem Wandel, Sozialstruktur und Transformation?

„In der heutigen Soziologie wird sozialer Wandel (...) als Veränderung in der Struktur eines sozialen Systems definiert. Sozialer Wandel ist auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen zu beobachten, auf der Makroebene der Sozialstruktur und Kultur, auf der Mesoebene der Institutionen, korporativen Akteure und Gemeinschaften, auf der Mikroebene der Personen und ihrer Lebensläufe. (...)

Ein exemplarischer Fall sozialen Wandels ist der Zusammenbruch der DDR, ihr Beitritt zur Bundesrepublik und die noch laufende Transformation der neuen Bundesländer als Folge des Beitritts. Hier finden wir das Verschwinden einer ganzen Gesellschaftsordnung mit durchgreifenden Folgen für den Wandel vieler Institutionen und sozialer Gemeinschaften und für Millionen von Lebensläufen.

Mit dem Begriff des sozialen Wandels ist der Begriff der Sozialstruktur eng verbunden. Beides sind elementare Grundbegriffe der Soziologie. Als Sozialstruktur werden z.B. Strukturen sozialer Ungleichheit vergleichend beschrieben: Haushaltseinkommen, Wohnverhältnisse, Schichten und Milieus, Bildung und Ausbildung, Beruf und Arbeit, Gesundheit, Familien und Lebensgemeinschaften usw., aber auch die Institutionen der Wirtschaft, der sozialen Sicherung, der Politik und der Kommunikation.

Untersuchungen sozialen Wandels zielen auf eine zeitabhängige oder auch auf eine historische Betrachtungsweise und Erklärung der Veränderung der Sozialstruktur. Der moderne soziologische Begriff des sozialen Wandels enthält nicht mehr die älteren mythischen, religiösen oder geschichtsphilosophischen Vorstellungen einer sinnhaften Menschheitsgeschichte, die aus einer grauen Vorzeit in eine lichte Zukunft fährt. Der Gedanke der Evolution oder des Fortschritts auf ein bekanntes Endziel hin ist schwächer geworden, aber nicht ganz aufgegeben. Geblieben ist der theoretische Anspruch, dynamische Kräfte kausalen, funktionalen oder kontingenten Typs beobachten und beschreiben zu können, die den sozialen Wandel in modernen Gesellschaften vorantreiben.

Ein Sonderfall in der Theorie sozialen Wandels ist der (...) auch in der Umgangssprache häufig gebrauchte Begriff der Moderne, der in der Definition sozialen Wandels oft explizit oder implizit enthalten ist. Die als modern definierte westliche Gesellschaft zeichnet sich durch Konkurrenzdemokratie, Marktwirtschaft, Wohlfahrtsstaat und Massenkonsum aus. Ihre Vorbilder sind die erfolgreichen Nationalstaaten Frankreich, England und USA, aber auch die Niederlande oder Schweden. Heute treten andere Staaten mit einer anderen Geschichte erfolgreich in den Wettbewerb der modernen Gesellschaften ein und erheben den Anspruch auf die Vorreiterrolle in der erfolgreichen Verbindung von Tradition und Modeme: Japan, die ostasiatischen Tiger, demnächst wahrscheinlich China und Indien. Der europäisch-okzidentale, sich als modern verstehende Gesellschaftstypus steht mit seinesgleichen und mit anderen Gesellschaftsformen in einem Wettbewerb mit offenem Ausgang.

Im Begriff der Moderne und der Modernisierung ist der Anspruch erkennbar, den Typus der gegenwärtigen Gesellschaft systematisch von älteren, als vormodern definierten Gesellschaftstypen unterscheiden zu können. Und es ist die Vorstellung von einem auch weiterhin natürlichen, sinnhaften und erfolgreich zielführenden Prozess in diesem Wettbewerb enthalten. Denselben Anspruch einer Unterscheidung in den Abfolgen von Gesellschaftstypen stellt auch die populäre Debatte der letzten Jahre um die Postmoderne auf, die vorgeblich oder tatsächlich die Moderne abzulösen beginnt.

Einen zeitlich und räumlich enger begrenzten Spezialfall von sozialem Wandel bezeichnet der Begriff der Transformation, der (...) im Zusammenhang mit dem gegenwärtigen sozialen Wandel in der ehemaligen DDR und den Ländern Osteuropas benutzt [wird]. Er gibt vor, die Richtung des sozialen Wandels im Falle des Zusammenbruchs der sozialistischen Gesellschaften zu kennen: Transformation bezeichnet die Überführung des sozialistischen Gesellschaftstypus in den Typus der modernen westlichen Gesellschaft.“
(Weymann, Ansgar 1998: Sozialer Wandel. Theorien zur Dynamik der modernen Gesellschaft, Weinheim/München, S. 14, 15)

Sozialer Wandel - einige alternative Definitionen

Auszüge aus diversen Quellen geben einen Überblick zu weiteren Erklärungen des Begriffs „sozialer Wandel“:

  • Talcott Parsons (1959): Sozialer Wandel ist der „Wandel in der Struktur eines Systems als Wandel seiner normativen Kultur“.
  • Peter Heinz (1962): „Unter sozialem Wandel versteht man die Gesamtheit der in einem Zeitabschnitt erfolgenden Veränderungen in der Struktur einer Gesellschaft.“
  • Wolfgang Zapf (1969): Sozialer Wandel ist „die Abweichung von relativ stabilen Zuständen, deren Stabilitätsbedingungen wir kennen müssen, um Wandlungspotenziale und Entwicklungsrichtungen analysieren und erklären zu können“.
  • Wieland Jäger (1981): Zum sozialen Wandel zählt „ökonomischer und technologischer Wandel ebenso wie Wandel im Wertesystem, sozialstruktureller Wandel, Wandel im Bildungssystem und politischer Wandel“.
  • Karl-Heinz Hillmann (1994): Sozialer Wandel ist eine „Veränderung der quantitativen und qualitativen Verhältnisse und Beziehungen zwischen den materiellen und normativ-geistigen Zuständen, Elementen und Kräften in einer Sozialstruktur“.
  • Anthony Giddens (1995): „Einen Wandel zu identifizieren, heißt aufzuzeigen, wie weit es innerhalb einer bestimmten Zeitspanne Änderungen bei der einem Objekt oder einer Situation zugrunde liegenden Struktur gibt (...), bis zu welchem Grad es in einem bestimmten Zeitraum zu einer Änderung der Basisinstitutionen kommt.“
  • Otthein Rammstedt (1995): „1) Bezeichnung für die regelhafte, nicht notwendig kausale, zeitliche Abfolge von sozialen Handlungen, die von routinemäßigen Tätigkeitsfolgen verschieden sind. 2) Allgemeine Bezeichnung für die in einem Zeitabschnitt erfolgten Veränderungen in einer Sozialstruktur.“

Zur Veranschaulichung: Grundtrends sozialen Wandels in Deutschland

„Die Haupttrends der sozialstrukturellen Modernisierung bzw. ihre Ergebnisse (...) lassen sich zu zwölf Punkten verdichten:

  1. Leistungs- und Wohlstandsgesellschaft: Die ökonomischen Triebkräfte der kapitalistisch-liberalen Marktwirtschaft lösen in Kombination mit einer pluralistischen Demokratie einen historisch einzigartigen, sich später abschwächenden und auch vorübergehend auf sehr hohem Niveau stagnierenden Anstieg von Lebensstandard und Massenkonsum aus, der mit hoher sozialer Sicherheit für eine große Bevölkerungsmehrheit verbunden ist. Er kommt - unter anderem wegen sozialstaatlicher Umverteilungen - fast allen Schichten zugute und hat unter anderem die weitgehende Entproletarisierung der Arbeiterschaft zur Folge.
  2. Wissens- und Bildungsgesellschaft: Verwissenschaftlichung, Technisierung und wachsende Komplexität der Gesellschaft sind die strukturellen Ursachen einer kontinuierlichen Höherqualifizierung der Bevölkerung mit nachhaltigen Auswirkungen auf viele Bereiche des gesellschaftlichen Lebens.
  3. Industrielle Dienstleistungsgesellschaft: Steigende Produktivität und Wirtschaftswachstum sowie andere Faktoren des soziokulturellen Wandels verlagern das Schwergewicht von Beschäftigung und Wertschöpfung zunehmend vom primären und sekundären auf den tertiären Produktionssektor, wobei ein großer Teil der Dienstleistungen direkt oder indirekt auf die Güterproduktion bezogen ist. (...)
  4. Umschichtung nach oben und höhere Aufwärtsmobilität, aber fortbestehende Mobilitätsbarrieren: Bildungsexpansion und Tertiärisierung gehen einher mit einer Umschichtung nach oben: die Zahl der mittleren und höheren Positionen nimmt zu, die der unteren Positionen nimmt ab. Die Expansion in den mittleren und oberen Bereichen des Positionsgefüges übt eine Sogwirkung auf Teile der mittleren und unteren Schichten aus und erhöht deren Aufstiegschancen sowie die Aufwärtsmobilität und vergrößert die dabei zurückgelegten Mobilitätsdistanzen, ohne dass dabei die Abstiegsgefahren für höhere Schichten in gleichem Umfang zunehmen. Schichtspezifische Mobilitätsbarrieren bestehen jedoch in erheblichem Umfang fort.
  5. Lockerung und Pluralisierung, aber keine Auflösung des Schichtgefüges: Vielfältige soziokulturelle Veränderungen (insbesondere Pluralisierung, Individualisierung, steigende Mobilität) lockern die Zusammenhänge von Soziallagen und Subkulturen/Lebenschancen, lösen jedoch die Schichten nicht auf.
  6. Pluralistische Funktionseliten mit eingeschränkter Macht: Der ‚strukturierte Pluralismus‘ von Teileliten mit pluralistisch und teilweise auch demokratisch beschränkter Macht in verschiedenen gesellschaftlichen Funktionsbereichen ist Ausdruck der funktionalen Differenzierung und relativen Autonomie der verschiedenen gesellschaftlichen Teilbereiche.
  7. Vertikale soziale Ungleichheiten: Schichtspezifisch ungleiche Lebenschancen, unter anderem im Hinblick auf Einkommen, Vermögen und Bildung, bleiben erhalten - teils verkleinert, teils unverändert, teils aber auch vergrößert. Da gleichzeitig das durchschnittliche Niveau des Lebensstandards der Qualifikation erheblich ansteigt, verlieren sie an gesellschaftspolitischer Brisanz. Ein gewisses, nicht präzise bestimmbares Ausmaß sozialer Ungleichheit ist eine Voraussetzung für die sozioökonomische Leistungskraft und Wohlstandsdynamik der Gesellschaft.
  8. Dynamische, sozial zersplitterte Randschichten bzw. 85-%-Gesellschaft: Der steigende Wohlstand konnte die Randschicht derjenigen, die an oder unter der relativen Armutsgrenze leben müssen und nicht angemessen am Leben der Kerngesellschaft teilnehmen können, nicht beseitigen. Seit zwei Jahrzehnten breitet sich Armut wieder zunehmend aus. Als Risikofaktor für das Abgleiten in die Armut gewinnt insbesondere die strukturelle Arbeitmarktkrise an Bedeutung, die den marktwirtschaftlichen Weg in die Moderne begleitet. ‚Moderne Armut‘ wird durch eine wachsende Armutskluft erschwert und eine bescheidene Teilhabe am Wohlstandsanstieg sowie durch hohe Fluktuation über die Armutsgrenze hinweg (Randschichtendasein auf Zeit) erleichtert. Eine zweite, stark fragmentierte Randschicht von ethnischen Minderheiten, die sich immer mehr von ‚Gastarbeitern‘ in ‚Einwanderer‘ verwandeln und vor erheblichen Integrationsproblemen stehen, entstand seit den 60er Jahren. Durch starke Zersplitterung, hohe Fluktuation sowie Tendenzen zur Isolation und Apathie entwickeln die Randschichten keine eigenständige politische Kraft.
  9. Verringerung der sozialen Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern: Während vertikale Ungleichheiten Bestand haben, verringern sich geschlechtsspezifische Ungleichheiten zunehmend - insbesondere im Bildungswesen, aber auch in Arbeitswelt und Politik, am wenigsten in der Familie. Die reduzierten Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern rücken allerdings stärker ins Bewusstsein einer sensibilisierten Öffentlichkeit.
  10. Durchsetzung und Verlust des Monopols der bürgerlichen Familie sowie Lockerung und Differenzierung der Formen des privaten Zusammenlebens: Die Wohlstandsgesellschaft schuf die materiellen Voraussetzungen zur endgültigen Ausbreitung der bürgerlichen Familie in allen Schichten. Diese erhält seit den 60er Jahren zunehmend Konkurrenz durch andere Varianten des privaten Zusammenlebens, bleibt jedoch weiterhin Leitbild für die Mehrheit der Bevölkerung - allerdings in einer ‚verkleinerten‘ und ‚gelockerten‘ Form: die Zahl der Kinder nimmt ab, Kinder erlangen eine größere Selbstständigkeit gegenüber den Eltern, die Fixierung der Frau auf die Familie lockert sich, starre Formen des familialen Zusammenhalts verwandeln sich in ‚ein bewegliches Gehäuse mit kündigungsbereiten Mitgliedern‘.
  11. Geburtenrückgang - steigende Lebenserwartungen - Alterung: Niedrige Geburtenziffern und steigende Lebenserwartungen sind die charakteristischen Kennzeichen der natürlichen Bevölkerungsentwicklung im Zuge der Modernisierung. Sie lassen die Bevölkerung demographisch altern, machen einen Umbau der sozialen Sicherungssysteme notwendig und erzeugen einen langfristigen Bedarf an Arbeitsmigranten.
  12. Multiethnische Gesellschaft: Das hohe Wohlstands- und Gratifikationsniveau übt eine Sogwirkung auf die Menschen in Gesellschaften mit schlechteren Lebensbedingungen aus. Dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, die negativen Folgen der natürlichen Bevölkerungsbewegung durch Einwanderungen zu mildern. Eine monoethnische Gesellschaft verwandelt sich nach und nach in eine multiethnische Gesellschaft - in eine Einwanderungsgesellschaft modernen Typs.“

(Geißler, Rainer 2002: Die Sozialstruktur Deutschlands. Gesellschaftliche Entwicklungstrends vor und nach der Vereinigung, 3. Aufl., Wiesbaden, S. 436ff.)

Literatur

Anmerkung zur Literaturauswahl: Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ihr Ziel ist es, Anhaltspunkte zu liefern sowohl zur Vertiefung der angebotenen Informationen als auch zur Ausweitung des Blickfeldes auf Aspekte, die in diesem Artikel nur am Rande behandelt werden. Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf die Aktualität der Literaturhinweise gelegt. Von diesen ausgehend lassen sich im „Schneeballverfahren“ problemlos weitere Quellen erschließen.

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