Filtern Sie im Bereich "Themen"

Thema
  • Kommunikation und Kultur
  • Gemeinwohl und Verantwortung
  • Demokratie und Engagement
  • Vielfalt und Integration
  • Stadtentwicklung und Wohnen
  • Demographie und Strukturwandel

Zur Filterung muss mindestens ein Thema ausgewählt sein.

Fokus
Zeitraum
Was bewegt Sie?

Sie haben offene Fragen? Anregungen? Ideen?

Wir kommen gerne mit Ihnen ins Gespräch. Bitte hinterlassen Sie das, was Sie bewegt, im Schader-Dialog.

Arbeitswelten

Artikel vom 14.04.2011

Das Hessische Landesmuseum Darmstadt (hier) und die Schader-Stiftung zeigen mit „Arbeitswelten“ die neunte Ausstellung in der Reihe „Bilder gesellschaftlichen Wandels“.

14. April bis 10. Juli 2011

Die Arbeit hat eine zentrale Bedeutung im Leben jedes Menschen. Der Produktionsprozess für die uns umgebenden Dinge und Waren von der Handwerksarbeit bis zur industriellen, anonymisierten Massenanfertigung, die Erschließung und Verarbeitung der Rohstoffe vom lokalen Bergbau bis zu ins Unüberschaubare gewachsenen Industrielandschaften und nicht zuletzt die im höchsten Maße stattfindende Vervielfachung des Wissens haben eine Dynamik erzeugt, der sich niemand entziehen kann. Der gesellschaftliche Wandel zeigt sich nirgendwo deutlicher und drastischer als in den Arbeitswelten der letzten zwei Jahrhunderte. Angesichts der globalen Finanzkrise und zunehmender sozialer Unsicherheit gewinnt das Thema an zusätzlicher Aktualität.

Die Kunst hat diese Entwicklung immer begleitet. Sie hat sie kommentiert, idealisiert, aber auch kritisiert und schließlich politisiert. Die künstlerische Wahrnehmung des Faktischen reicht von der Darstellung der Arbeitswelten selbst in ihren räumlichen Kontexten bis zu den ganz individuellen Auswirkungen der Arbeit auf Körper und Psyche der Menschen. 80 Werke – Gemälde, Skulpturen und Papierarbeiten – aus dem Bestand des Hessischen Landesmuseums werfen Schlaglichter auf diese Tatsachen und deren Entwicklungen bis heute. Besonders hervorzuheben sind die bisher wenig bekannten Zeichnungen von Alfred Nungesser aus den 1920er Jahren und die Fotografien von Hans Kanne aus den 1950er und 1960er Jahren.

Die Schader-Stiftung und das Hessische Landesmuseum (hier) bedanken sich bei allen Beteiligten, die diese Ausstellung realisiert haben – im Besonderen bei Prof. Dr. Ralph Bruder für seinen Katalogbeitrag und vor allem bei dem Mannheimer Künstler Werner Degreif, der die Arbeitswelt unserer Dienstleistungsgesellschaft und Konsumtempel mit einer eigens für die Ausstellung in wochenlanger Arbeit entstandenen, großformatigen Wandzeichnung interpretiert.

Die Alfred und Lore Nungesser-Stiftung ist dem Hessischen Landesmuseum seit langem verbunden. Ihr gilt ein besonderer Dank für die Unterstützung dieser Ausstellung.

 

 

Werner Degreif in der Galerie der Schader-Stiftung

Werner Degreif

Die Arbeitswelt unserer Dienstleistungsgesellschaft und Einkaufsparadiese interpretiert der Mannheimer Künstler Werner Degreif mit einer eigens für die Ausstellung hergestellten großformatigen Wandzeichnung.