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Notwendigkeit und Nutzen von Interdisziplinarität in der Netzwerkforschung

Artikel vom 01.08.2015

Der Workshop diente dazu, an einem Manifest zur Notwendigkeit der Interdisziplinarität in der Netzwerkforschung zu arbeiten. Darüber hinaus sollten auch Möglichkeiten der weiteren Zusammenarbeit ausgelotet werden. Dies galt insbesondere für die Frage, wie die Interessen von Netzwerktheorie und Netzwerkanalyse zwischen den wissenschaftlichen Feldern besser integriert werden können. Weitere Themen waren der Dialog mit Anwendern der Netzwerkforschung und der Öffentlichkeit aus einer gesamtfachlichen Perspektive.

Informationen zur Veranstaltung

Beginn: 28.09.2015 | 10:45 Uhr

Ende: 29.09.2015 | 13:00 Uhr

Zum Hintergrund der Initiative

In zahlreichen Diskussionen der vergangenen Jahre hat sich herausgestellt, dass in der Netzwerkforschung eine fächerübergreifende Zusammenarbeit nicht nur sehr nützlich sein kann, sie ist nachgerade notwendig. Die Chance zur Interdisziplinarität scheint am Gegenstand der Erforschung sozialer Netzwerke zudem sehr aussichtsreich, weil sich eine große Schnittmenge an Methoden entwickelt hat. Die Gemeinsamkeiten auf die Methoden zu beschränken, scheint allerdings nicht angemessen, denn auch viele theoretische Erklärungen lassen sich über Fachgrenzen hinweg anwenden. Eine fächerübergreifende Zusammenarbeit sollte es zudem ermöglichen, neue Forschungsgebiete zu erschließen und damit die Relevanz der Netzwerkforschung weiter zu erhöhen. Als nur ein Beispiel seien hier die vielen durch das Internet zugänglich gewordenen forschungsrelevanten Daten und Datenbanken genannt.

Ein interdisziplinärer Zusammenhang könnte darüber hinaus die Interessen der Netzwerkforschung geballt vertreten und damit auch Einfluss auf die Praxis der Forschungsförderung nehmen. Weiterhin könnte man sich vorstellen, gemeinsame Initiativen für den wissenschaftlichen Nachwuchs zu entwickeln. Ideen und Anwendungen der Netzwerkforschung diffundieren heute mehr und mehr in Praxiskontexte, in denen die strenge akademische Fachlichkeit eine geringere Rolle spielt als in universitären Forschungs- und Ausbildungszusammenhängen. Zur Erschließung dieser Bereiche und zum Austausch zwischen universitärer Forschung und Praxis erscheint es uns ebenso wichtig, eine überfachliche Perspektive einzunehmen.


Die Initiatoren

  • Prof. Dr. Kai Fischbach, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik insbes. Soziale Netzwerke, Otto-Friedrich-Universität Bamberg
  • Prof. Dr. Johannes Glückler, Professur für Wirtschaftsgeographie, Geographisches Institut, Universität Heidelberg
  • Prof. Dr. Alexander Mehler, Fachbereich für Informatik und Mathematik, Goethe-Universität Frankfurt a.M.
  • Prof. Dr. Christian Stegbauer, Institut für Soziologie, Goethe-Universität Frankfurt a.M.

Programm

Montag, 28. September 2015

10:45 Uhr Begrüßung, Alexander Gemeinhardt M.A., Schader-Stiftung

11:00 Uhr Impulsvortrag und anschließende Diskussion, Prof. Dr. Christian Stegbauer, Goethe-Universität Frankfurt am Main

12:30 Uhr Mittagspause
13:30 Uhr

  • Vorstellungsrunde
  • Arbeit in Kleingruppen
  • Plenarsitzungen mit gegenseitiger Präsentation der Arbeitsergebnisse

Abends informeller Teil

 

Dienstag, 29. September 2015

9:00 Uhr Beginn

  • Bewertung der Arbeit des Vortages
  • Fortsetzung der Diskussion
  • Perspektiven für die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit

13:00 Uhr Ende der Veranstaltung