Jacqueline Bellon
Artikel vom 14.07.2026
Jacqueline Bellon ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Eberhard Karls Universität Tübingen und promoviert an der TU Darmstadt im Bereich der theoretischen Philosophie zum französischen Philosophen Gilbert Simondon.
Jacqueline Bellon
Jacqueline Bellon ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Eberhard Karls Universität Tübingen und promoviert an der TU Darmstadt im Bereich der theoretischen Philosophie zum französischen Philosophen Gilbert Simondon und dessen Individuationstheorie, Technikphilosophie und Biltheorie. Sie forscht und lehrt zu technik- und sozialphilosophischen sowie erkenntnis-, wissenschafts- und kulturtheoretischen Fragestellungen. Darüber hinaus vermittelt sie in unterschiedlichen Formaten digitale Mündigkeit und kritische KI-Kompetenz (Critical AI Literacy). Dazu gehören KI-Ethik-Seminare für internationale Studierende an der Universität Tübingen, für interdisziplinäre Studiengruppen an der Universität Ulm und in verschiedenen Studiengängen zu Angewandter KI, Data Science & AI, Wirtschaftsinformatik an Fach- und Hochschulen, Handreichungen und Policy Briefs zu generativer KI und Workshopformate für Kinder- und Erwachsenenbildung. Seit 2018 ist sie an zahlreichen Forschungsprojekten (z.B. KI-T-Ü, poliTE und EGAR) beteiligt und wirkte an der Aufbauphase des Cluster Integrierte Forschung mit. Ihre Forschungsfragen und -publikationen umfassen die Themen der sozialen Angemessenheit, Kulturtheorien des Verhaltens, den „Sprecherstatus“ von Systemen, die artifiziell generierte Sprache produzieren, zum Verstehen und Missverständnissen zwischen Mensch und Maschine und viele weitere. .
Am 18. Mai 2026 war Jacqueline Bellon im Rahmen der Workshop-Reihe „Menschliches Schreiben im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz“ mit dem Workshop „Wie ich schreibe: eigenes Schreiben und wissenschaftliche Identität“ zu Gast in der Schader-Stiftung. Hier hielt sie einen Vortrag zu Schreiben und publizieren mit und ohne KI – akademische Integrität und Identität. Zuvor war sie bereits einmal im Rahmen der Jahrestagung der Sektion Medien und Kommunikationssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie zum Thema „Sozialfiguren des Digitalen“ in einem Early Career Workshop bei der Stiftung mit dem Beitrag Der „Mechanologe“ als Sozialfigur. Technikphilosophie, Kulturtheorie und Individuationstheorie bei Gilbert Simondon zu Gast.

