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Gerhard Trabert

Artikel vom 26.02.2018

Prof. Dr. Gerhard Trabert ist Professor für Sozialmedizin und Sozialpsychiatrie an der Hochschule Rhein-Main und Gründungsvorsitzender des Vereins Armut und Gesundheit in Deutschland.

Prof. Dr. Gerhard Trabert

Gerhard Trabert, geboren 1956, studierte von 1975 bis 1979 Sozialarbeit an der Fachhochschule Wiesbaden und war nach der Beendigung seines Studiums im Krankenhaussozialdienst tätig. Von 1983 bis 1989 studierte er Humanmedizin an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und war anschließend zehn Jahre an Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz und Hessen klinisch tätig. Sein Schwerpunkt war die Innere Medizin, speziell die medizinische und psychosoziale Versorgung onkologischer Patienten. Er erwarb die Weiterbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin und Notfallmedizin. Von Beginn seiner ärztlichen Tätigkeit an absolvierte er zahlreiche Auslandseinsätze unter anderem in Indien, Bangladesh, Angola und in Nordsyrien.

Er ist Verfasser zahlreicher Fachartikel zum Thema Armut und Gesundheit, Kinderarmut, Armut und Suizidalität, Kinder krebskranker Eltern. Ebenfalls ist Trabert Autor von Kinderbüchern zum Thema Krebs. Im Jahr 1997 gründete er den Verein Armut und Gesundheit in Deutschland, Mitglied der Nationalen Armutskonferenz. Von 1999 bis 2009 war Trabert Professur für Medizin und Sozialmedizin an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg. Seit 2009 ist er Professor für Sozialmedizin und Sozialpsychiatrie im Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Rhein-Main.

2013 richtete Trabert in Mainz die „Poliklinik ohne Grenzen“ ein. Es werden wohnungslose Menschen und Patienten ohne Versicherungsschutz kostenfrei medizinisch behandelt sowie durch speziell geschulte Sozialarbeiterinnen beraten und begleitet.

Prof. Dr. Gerhard Trabert war Impulsgeber bei der Denkwerkstatt „Herkunft-Ankunft-Zukunft“ – Thema „Gesundheit“, die am 23. Oktober 2017 im Schader-Forum in Darmstadt stattfand. Darüber hinaus nahm er zu gleichem Thema am „Studientag: Herkunft-Ankunft-Zukunft“ am 27. Juni 2019 teil, bei dem er erneut einen Impuls gab.