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Die fremde Landschaft - Bilder gesellschaftlichen Wandels 1

Artikel vom 24.02.2007

Erste Ausstellung von Schader-Stiftung und Hessischem Landesmuseum Darmstadt (hier) im Rahmen ihrer Kooperation unter dem Titel „Bilder gesellschaftlichen Wandels“ in der Galerie der Schader-Stiftung

Die fremde Landschaft

Lukas Einsele: Minenräumer rasten unter einem Baum, 2001 (Lukas Einsele)

Die Schader-Stiftung beschäftigt sich mit der Förderung der Gesellschaftswissenschaften. Ihnen will sie in Politik, Wirtschaft und Kultur Gehör verschaffen. In unserer Satzung heisst es dazu: die Gesellschaftswissenschaften sollen „durch die angemessene und den Dialog zwischen den Gesellschaftswissenschaften und den bildenden Künsten fördernde Nutzung der Kunstgalerie im Hause Goethestraße 1 in Darmstadt“ gefördert werden“.

Die frisch renovierten intimen Räume der ehemaligen Galerie Sander scheinen mir in der Tat der ideale Platz zu sein, um die Beschäftigung mit Kunst in die Arbeit der Schader-Stiftung zu integrieren. Ich stelle mir vor, dass sich die „Galerie Schader-Stiftung“ zu einem Ort entwickeln wird, wo wir die wechselseitigen Einwirkungen zwischen Kunst und Gesellschaft beobachten, studieren und befragen können; dass sie zu einem Platz für konzentrierte, vielleicht experimentelle, aber immer spannende Ausstellungen zu besonderen Themen heranwachsen wird, in denen Thesen erprobt und persönliche Standpunkte vertreten werden dürfen. Neue Seiten wohlvertrauter Werke höchster Qualität, aber auch Unbekanntes möchten wir Ihnen, geehrtes Publikum, in den Räumen vorstellen und die Entdeckerfreude in Ihnen wecken. Wir wollen Sie dazu einladen, sich intensiv mit einzelnen Bildern oder kleinen Werkgruppen zu befassen, Fragen zu stellen und überraschende Antworten zu finden...

(Alois M. Schader: aus dem Grußwort zur Ausstellungseröffnung, Darmstadt 24. Februar 2007)

 

 

Bilder gesellschaftlichen Wandels

Karl Hofer: Die Wächter, 1933 (Hessisches Landesmuseum Darmstadt)

Die Landschaft bildet im Unterschied zu den anderen Bilder dieser Ausstellung keinen realen Ort ab. Sie ist die Traum- und Seelenlandschat des Malers. Hofer bezeichnete sich in seinen Schriften als Seher und Visionär. 1933 gemalt, scheint das Bild tatsächlich das Grauen und Elend der kommenden Jahre vorauszuahnen.