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Umweltbelastungen und Umweltgerechtigkeit in Ballungsräumen

Artikel vom 12.02.2019

Foto: Shutterstock/Myriam Keogh

Insbesondere in städtischen Ballungsgebieten sind die Menschen Umweltbelastungen durch Flug- und Straßenverkehrslärm sowie Verkehrsemissionen ausgesetzt. Daraus ergeben sich Fragen nach sozialen Verteilungsmustern, Gerechtigkeitseinschätzungen und Akzeptanzschwellen dieser Belastungen.

Informationen zur Veranstaltung

Beginn: 21.03.2019 | 12:30 Uhr

Ende: 22.03.2019 | 14:00 Uhr

Ort: Schader-Forum | Goethestr. 2 | 64285 Darmstadt
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Umweltbelastungen und Umweltgerechtigkeit in Ballungsräumen

Diese Fachtagung, die die Schader-Stiftung in Kooperation mit der Johannes Gutenberg Universität Mainz ausrichtete, stellte die Ergebnisse eines empirischen, vom Schweizerischen Nationalfonds (SFN) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten, Projekts vor, das sich mit der sozial gestaffelten Verteilung lokaler Umweltbelastungen auf verschiedene Bevölkerungsgruppen in urbanen Räumen befasst.

Die Ergebnisse geben Hinweise auf

  • den Einfluss von Bedingungen des individuellen Wohnumfelds auf die Lebensqualität in urbanen Räumen,
  • das Vorliegen schichtspezifischer Unterschiede von Umweltbelastungen in Großstädten,
  • Einschätzungen der Bevölkerung über das Ausmaß und die Verteilung von Umweltbelastungen,
  • individuelle und situative Einflussfaktoren von Gerechtigkeitseinschätzungen
  • und schließlich auf die Bedingungen, unter denen mit Akzeptanz von oder aber mit Protest gegen lokale Umweltbelastungen zu rechnen ist.

Die empirische Datenbasis für das Projekt wurde hauptsächlich durch Befragungen von Einwohnern der Ballungsräume Mainz, Hannover, Zürich und Bern generiert. Die Erhebung der subjektiv wahrgenommenen Umweltbelastungen im eigenen Wohnumfeld wurde durch Georeferenzierung der Wohnadressen der Befragten mit anschließendem Zuspielen von Umweltbelastungsdaten aus einschlägigen Datenbanken ergänzt - ein methodisch innovativer Ansatz, der die Darstellung der objektiven Belastung des Wohnumfeldes ermöglicht.

Über die Diskussion der Abweichungen zwischen den Ergebnissen dieser Erhebungsmethoden, über Impulse und ergänzende "Dritte Meinungen" aus der Praxis näherten wir uns in der Veranstaltung der Frage, wie Umweltbelastungen von verschiedenen Bevölkerungsgruppen wahrgenommen und beurteilt werden und welcher (politische) Handlungsbedarf sich daraus ergibt.

Diese Fachtagung war eine Veranstaltung auf Einladung. Fragen bitte an: Dr. Franziska Rischkowsky.

Die Tagung wurde ergänzt durch die öffentliche Abendveranstaltung "Die umweltgerechte Stadt – Leben und Wohnen in urbanen Räumen".