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Forum Urteilsbildung: Genom Editierung

Artikel vom 30.06.2020

Foto: shutterstock.

Ist die Gen-Schere in guten Händen? Gemeinsam mit der Technischen Universität Darmstadt, der RWTH Aachen und dem NABU Berlin veranstaltet die Schader-Stiftung das erste Forum Urteilsbildung am Beispiel von Genom Editierung.

Informationen zur Veranstaltung

Beginn: 21.01.2021 | 10:00 Uhr

Ende: 21.01.2021 | 19:00 Uhr

Ort: Schader-Forum | Goethestr. 2 | 64285 Darmstadt |
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Ist die Gen-Schere bei uns in guten Händen?

Die sogenannte Gen-Schere verspricht neue Möglichkeiten gegen eine Reihe von Erbkrankheiten, Aids, Krebs und sowie Unterstützung bei der Züchtung von Pflanzen und Tieren. Das Kürzel CRISPR/Cas9 steht dabei für das neue Verfahren, DNA-Bausteine im Erbgut zu verändern, so einfach und präzise, wie es bisher kaum vorstellbar war.

Im ersten Forum Urteilskraft möchte die Schader-Stiftung gemeinsam mit der Technischen Universität Darmstadt, der RWTH Aachen und dem NABU Berlin, die Vertrauenswürdigkeit der Institutionen diskutieren, denen wir die Aushandlungsprozesse zur Genom Editierung anvertrauen sollen. Dabei geht es in der Diskussion von einer Bestandsaufnahme, über das „how are we doing?“ bis hin zu den bisherigen track-records dieser Institutionen.

Am 9. September laden wir einen kleinen Expert*innenkreis ein, um in einem Online-Workshop das Konzept der Veranstaltung gemeinsam mit uns zu schärfen und unter anderem über diese Fragen zu diskutieren:

  • Für wen ist die Genom Editierung gut?
  • Verfestigt sich eine sogenannte triple helix, also die Verstrickung von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft – oder kündigen sich andere Beziehungen von Wissenschaft, Technik und Gesellschaft an?
  • Wie kritisch und unabhängig ist das monitoring technischer Entwicklungen?
  • Welche Rolle spielen Bürger*innen im Entwicklungsprozess? Sind die bestehenden Instrumente tauglich, um Missbrauch zu verhindern?
  • Wem gehören diese Technologien, wie selbstbestimmt können mehr und weniger entwickelte Länder damit umgehen?

Ziel der geplanten Veranstaltung am 21. Januar 2021 ist eine kollektive transparente Urteilsbildung am Beispiel der Genom Editierung performativ zu praktizieren und dafür ein neues Strukturmodell einer Dynamisierung zu entwickeln. Dazu werden Expert*innen und Laien gleichermaßen in den Prozess eingebunden und durch sogenannte Deliberator*innen beobachtet. Statt das Urteil in das Zentrum zu rücken, soll das ko-präsente Urteilen spielerisch erprobt werden. So bietet sich möglichst viel Raum für abweichendes Denken und Argumentieren.

Ansprechpartnerin ist Laura Pauli