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Die neuen Multilateralismen

Artikel vom 15.06.2021

Die ‚neuen‘ Multilateralismen: Trojanisches Pferd oder letzte Chance für globale Ordnung?

Informationen zur Veranstaltung

Beginn: 30.09.2021 | 17:30 Uhr

Ende: 01.10.2021 | 15:00 Uhr

Ort: Schader-Forum | Goethestr. 2 | 64285 Darmstadt
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Rahmenbedingungen für multilaterales Handeln

Multilateralismus ist die „Lebensversicherung“ (Maas) der Bundesrepublik Deutschland. Doch vor dem Hintergrund einer in ihren Grundregeln erschütterten Weltordnung, dem Aufstieg neuer Mächte und eines Vertrauensverlusts in alte Partner durchläuft diese Kooperationsform einen akuten Stresstest. Die nun ausgerufene „Weiterentwicklung des Multilateralismus“ (Merkel) stellt nicht nur die deutsche Außenpolitik vor die Herausforderung, ihre strategischen Werkzeuge neu zu überdenken.


Aus sozialwissenschaftlicher Sicht sind Staaten aufgefordert, den Multilateralismus in seinen historisch gewachsenen politisch-programmatischen und politisch-praktischen Kontexten zu verstehen, um neue Möglichkeiten und neue Rahmenbedingungen für multilaterales Handeln zu erkennen. Lassen sich multilaterale Praktiken so anpassen, dass sie im Lichte der veränderten internationalen Landschaft wieder in der Lage sind, nachhaltige und effektive Lösungen zu generieren?


Der gemeinsame Fachaustausch der Schader-Stiftung und der Professur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt deutsche und europäische Außenpolitik an der Goethe-Universität Frankfurt näherte sich dieser Herausforderung mit Blick auf die nicht mehr zu leugnenden unterschiedlichen Verständnisse von Multilateralismus. Dies geschah gemeinsam mit Fachleuten aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen sowie – stellvertretend für die neue Vielfalt des Multilateralismus – im Dreieck der deutschen, russischen und chinesischen Multilateralismus-Vorstellungen. Können in einer Welt, in der alles, was einst eine Regel war, inzwischen zu einer Verhandlung geworden ist, konkurrierende und sich scheinbar ausschließende Multilateralismen miteinander anschlussfähig sein?
 

Der Fachaustausch ist Teil des Forschungsprojekts „Multilateralismus weiter denken”, welches vom Institut für Politikwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt durchgeführt wird. Weitere Information zum Projekt unter: www.multilateralismus.com.

Weitere Informationen: Dr. Kirsten Mensch