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Call for Abstracts / Kongress „Warum Netzwerkforschung?“

Artikel vom 23.09.2019

Die Deutsche Gesellschaft für Netzwerkforschung DGNet und die Schader-Stiftung bitten um Beitragsvorschläge zum Kongress „Warum Netzwerkforschung?“ im März 2020. Der Einsendeschluss für Vorschläge ist der 15. November 2019.

Informationen zur Veranstaltung

Beginn: 02.03.2020 | 10:00 Uhr

Ende: 04.03.2020 | 16:00 Uhr

Ort: Schader-Forum | Goethestr. 2 | 64285 Darmstadt
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Call zum Kongress „Warum Netzwerkforschung?“

Die Netzwerkforschung widmet sich der Analyse von Beziehungsstrukturen. Damit fokussiert sie auf einen für viele Wissenschaftsdisziplinen zentralen Aspekt zum Beschreiben und Verstehen sozialer Prozesse und Zusammenhänge.

Das alleine wäre schon Grund genug, sich mit der Netzwerkforschung zu beschäftigen. Allerdings wollen wir genauer hinsehen und fragen, was die Netzwerkforschung kann und was sie besser als andere Forschungsansätze kann. Zahlreiche wissenschaftliche Fragestellungen lassen sich mit Hilfe der Netzwerkperspektive genauer untersuchen und werden erst durch die Netzwerktheorie erklärbar. Andere Fragen lassen sich überhaupt erst durch die „Netzwerkbrille“ erkennen und bearbeiten.

Die Deutsche Gesellschaft für Netzwerkforschung DGNet und die Schader-Stiftung bitten um Beitragsvorschläge zum Kongress „Warum Netzwerkforschung?“. Der Kongress findet statt vom Montag, 02. März bis Mittwoch, 04. März 2020 im Schader-Forum, Goethestraße 2, 64285 Darmstadt.

Die Netzwerktagung der DGNet integriert erstmals eigene Slots ihrer Arbeitskreise. Neben dem Call für Plenarvorträge gibt es daher Calls für die Sessions der Arbeitskreise.

  • Kongress "Warum Netzwerkforschung?"
    Call for Abstracts: Plenarvorträge

  • Arbeitskreis „Netzwerke und Soziale Arbeit“
    Call for Abstracts: Präsentationen und Kurzvorträge „Warum Netzwerkforschung in der Sozialen Arbeit?“

  • Arbeitskreis „Qualitative Methoden der Netzwerkforschung“
    Call for Abstracts: Beiträge zur Forschungswerkstatt

  • Arbeitskreis „Stadt, Land, Netzwerke“
    Call for Abstracts: Inputvorträge zum Werkstattgespräch „Warum Netzwerkforschung in Stadt, Land und Region?“

  • Arbeitskreis „Organisatorische Netzwerkforschung“
    Call for Abstracts: Diskussionsbeiträge


Bitte reichen Sie Ihre Beitragsvorschläge in Form eines Abstracts von maximal 300 Wörtern bis zum 15. November 2019 bei der Schader-Stiftung (netzwerkforschung@schader-stiftung.de) ein. Geben Sie bitte mit einem Stichwort an, für welchen Teil des Kongresses Sie einen Beitrag vorschlagen.

Kongress "Warum Netzwerkforschung?" / Call for Abstracts: Plenarvorträge

Die Netzwerkforschung nimmt für sich in Anspruch, eine eigenständige Forschungsperspektive einzunehmen. Dies gelingt aber nur in Kombination mit anderen Forschungszugängen. Die konkrete Klärung dieser Verhältnisse steht jedoch bislang weitgehend aus.

Wie also ist das Verhältnis der klassischen quantitativen oder auch der interpretativen qualitativen Forschung zur relationalen Perspektive der Netzwerkforschung? Wie ist das Verhältnis der Netzwerktheorie zu anderen Ansätzen? Die relationale Perspektive erklärt theoretisch viel mehr als die Netzwerkforschung empirisch aufklären kann. Was müsste die Netzwerkforschung besser machen, um auf die Höhe des Erklärungsvorsprungs zu gelangen? Wo liefert die Empirie Ergebnisse, die nicht mit den vorhandenen Theorien zu erklären sind? Wo liegen Entwicklungspotentiale des Forschungsgebietes brach? Welchen zusätzlichen Nutzen bringt die Perspektive der Netzwerkforschung für die Praxis?

Mit solchen Fragen sollen sich die Plenarvorträge des Kongresses auseinandersetzen. Dabei möchten wir das Thema so breit wie möglich verstanden wissen. Theoretische Beiträge sowie Vergleiche mit anderen empirischen und theoretischen Zugängen sind ebenso willkommen wie Vorträge, in denen empirische Ergebnisse verarbeitet werden.

Bitte reichen Sie Ihre Beitragsvorschläge in Form eines Abstracts von maximal 300 Wörtern bis zum 15. November 2019 bei der Schader-Stiftung (netzwerkforschung@schader-stiftung.de) mit dem Stichwort „Plenarvortrag“ ein.

Arbeitskreis „Netzwerke und Soziale Arbeit“ / Call for Abstracts: Präsentationen und Kurzvorträge „Warum Netzwerkforschung in der Sozialen Arbeit?“

Im Rahmen bestehender und abgeschlossener Forschungs- und Praxisprojekte erleben wir eine vielfältige Rezeption der Netzwerkidee. Bei unserem AK-Treffen auf der Jahrestagung der DGNet möchten wir eben diese theoretischen, analytischen, methodischen und praxisrelevanten Herausforderungen der Netzwerkforschung im Feld der Sozialen Arbeit und Pädagogik diskutieren und in der Gesamtsicht einen ersten Blick auf den gegenwärtigen Stand der Netzwerkforschung in der Sozialen Arbeit wagen.

Wir laden daher ein, Beitragsvorschläge für Präsentationen und Kurzvorträge zu den unterschiedlichen (Forschungs-) Ansätzen, Perspektiven und Forschungsergebnissen innerhalb des interdisziplinären Feldes der Sozialen Arbeit einzureichen. Willkommen sind sowohl Beiträge, die sich grundlegend mit dieser Forschungsperspektive in der Sozialer Arbeit auseinandersetzen, als auch Beiträge, die einzelne Handlungsfelder der Sozialen Arbeit mit der „Netzwerkbrille“ fokussieren.

Bitte reichen Sie Ihre Beitragsvorschläge in Form eines Abstracts von maximal 300 Wörtern bis zum 15. November 2019 bei der Schader-Stiftung (netzwerkforschung@schader-stiftung.de) mit dem Stichwort „Soziale Arbeit“ ein.

Arbeitskreis „Qualitative Methoden der Netzwerkforschung“ / Call for Abstracts: Beiträge zur Forschungswerkstatt

Qualitative Ansätze (in) der sozialen Netzwerkforschung lassen sich anhand der Frage systematisieren, wie qualitative (Erhebungs- und Auswertungs-)Methoden und Netzwerkanalyse miteinander verzahnt sind. Das Spektrum der qualitativen Ansätze reicht von biographischen Interviews, aus denen Netzwerke extrahiert werden, über qualitative Interviews mit zudem gestalteten Netzwerkkarten bis hin zur Verknüpfung mit Ansätzen der formalen Netzwerkanalyse. Der AK möchte den Diskurs um die qualitativen Methoden (in) der sozialen Netzwerkforschung anhand von Forschungswerkstätten intensivieren.

In der Forschungswerkstatt besteht die Möglichkeit, qualitative Zugänge zur Netzwerkforschung am eigenen Datenmaterial zu erproben. Der Schwerpunkt liegt auf der kollegialen gemeinsamen Arbeit am eingebrachten Material und der Diskussion der Zugänge.

Bitte reichen Sie Ihre Beitragsvorschläge in Form eines Abstracts von maximal 300 Wörtern bis zum 15. November 2019 bei der Schader-Stiftung (netzwerkforschung@schader-stiftung.de) mit dem Stichwort „Werkstatt Qualitative Methoden“ ein. Nennen Sie bitte Thema und Forschungsfrage der Arbeit, mit welcher Erhebungs- sowie Auswertungsmethode gearbeitet wird und welchen Stand die Arbeiten erreicht haben. Bitte formulieren Sie auch Ihre Erwartungen an die Forschungswerkstatt.

Arbeitskreis „Stadt, Land, Netzwerke“ / Call for Abstracts: Inputvorträge zum Werkstattgespräch „Warum Netzwerkforschung in Stadt, Land und Region?“

Schon die Klassiker der Netzwerkforschung thematisierten relationale Strukturen in räumlichen Kontexten auf unterschiedlichen Skalenniveaus, sei es bezogen auf Städte und Stadtteile (Bott, Fischer, Simmel), Vororte (Wellman), Kleinstädte (Pappi), Dörfer oder Gemeinden (Barnes). An diese Mannigfaltigkeit der räumlichen Bezüge anschließend, wurde und wird Netzwerkforschung zunehmend auch unterhalb von weltumspannenden Themenkomplexen wie Global Cities in dem Spannungsverhältnis von Stadt, Land und Region betrieben. Dabei erstecken sich beispielhafte Themenfelder von der Nachhaltigkeit im urbanen Klimaschutz und bei der Klimaanpassung über primär wirtschaftliche Fragestellungen wie die Regionalentwicklung bis hin zu sozialen Themen wie Fragen der Daseinsvorsorge auf dem Land.

Wir möchten die Sitzung des Arbeitskreises „Stadt, Land, Netzwerke“ als intensives Werkstattgespräch nutzen, um nach kurzen Inputvorträgen, welche einen aktuellen Überblick über die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten von qualitativen und quantitativen Methoden der sozialen Netzwerkanalyse in Forschungen bezogen auf a) Stadt, b) ländlicher Raum und c) mit regionalen Bezügen geben sollen, mit den Teilnehmenden in den vertieften Austausch am konkreten empirischen Material zu treten, um problemzentriert und interdisziplinär zu diskutieren. So sollen innovative netzwerkanalytische Forschungsdesigns identifiziert und dadurch der Austausch zwischen verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und Themengebieten gefördert und somit die Generierung von neuen Ideen im Kontext von Netzwerken in Stadt, Land und Region(en) angeregt werden.

Bitte reichen Sie Ihren Vorschlag für einen Inputvortrag zum Werkstattgespräch als Abstract mit maximal 300 Wörtern bis zum 15. November 2019 bei der Schader-Stiftung (netzwerkforschung@schader-stiftung.de) mit dem Stichwort „Werkstatt Stadt, Land, Region“ ein. Wenn Sie an der Werkstatt ohne eigenen Inputbeitrag teilnehmen möchten, wird eine kurze Anmeldung mit Nennung der organisationalen Zugehörigkeit erbeten.

Arbeitskreis „Organisatorische Netzwerkforschung“ / Call for Abstracts: Diskussionsbeiträge

Der AK widmet sich der Erforschung und Bildung sozialer Netzwerke in und zwischen Organisationen. Bisherige Workshops haben wichtige Schnittstellen und Spannungsverhältnisse in der organisatorischen Netzwerkforschung thematisiert. Dazu zählen u.a. folgende Fragen:

Wie leistungsfähig sind Methoden qualitativer und quantitativer Erforschung organisatorischer Netzwerke? Wie können wir die Kluft zwischen der Erklärung und der Gestaltung von Netzwerken und Netzwerkeffekten überwinden? Wie sehr sind Netzwerke von Selbstorganisation oder Fremdsteuerung bzw. Abhängigkeit von Umweltfaktoren in Ihrer Funktion und Entwicklung geprägt? In welchem Verhältnis stehen intra- und inter-organisatorische Beziehungsebenen? Welche Rolle spielen neue Organisations- und Interaktionsformen für die organisatorische Netzwerkforschung? Welche ethischen Herausforderungen sind in der organisatorischen Netzwerkforschung zu bewältigen?

In Fortsetzung dieser Diskussionen aber auch zur Eröffnung neuer Fragen laden wir Beiträge mit netzwerktheoretischen, -analytischen und -praktischen Fragestellungen in privaten, öffentlichen oder zivilgesellschaftlichen organisatorischen Kontexten ein. Diese sollen eine Grundlage zum Austausch, zur Sammlung und zur Entwicklung auch gemeinsamer zukünftiger Forschungsinteressen bilden.

Bitte reichen Sie Ihre Beitragsvorschläge in Form eines Abstracts von maximal 300 Wörtern bis zum 15. November 2019 bei der Schader-Stiftung (netzwerkforschung@schader-stiftung.de) mit dem Stichwort „Organisatorische Netzwerkforschung“ ein.