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Kleiner Konvent der Schader-Stiftung gewählt

Artikel vom 14.11.2014

Die neugewählten Mitglieder des Kleinen Konvents (v.l.n.r. Ursula Münch, Stefan Selke und Julian Wékel)

Bei der Jahrestagung des Großen Konvents der Schader-Stiftung wurden am 14. November 2014 wurden Prof. Dr. Ursula Münch, Prof. Dr. Stefan Selke und Prof. Dipl.-Ing. Julian Wékel für zwei Jahre als Mitglieder des Kleinen Konvents gewählt.

Wahl zum Kleinen Konvent

Die Mitglieder des Großen Konvents wählen jeweils bei ihrer Jahrestagung im November aus den Reihen der Gesellschaftswissenschaftlerinnen und Gesellschaftswissenschaftler einen Kleinen Konvent, der als zentrales Beratungs- und Begutachtungsgremium die Aufgabe hat, mit dem Vorstand gemeinsam die kommende Konventstagung vorzubereiten, Förderanträge zu begutachten und die Stiftung in wissenschaftlichen Fragen zu beraten.

Der Kleine Konvent besteht aus sechs Personen und hat die Möglichkeit, ein weiteres Mitglied als Vertretung des akademischen Nachwuchses zu kooptieren.

Bis zum Großen Konvent 2015 wurden durch Erstberufung durch den Stifter berufen:

  • Prof. Dr. Stephan Lessenich (Soziologie; Ludwig-Maximilians-Universität München)
  • Prof. Dr. Gabriele Abels Politikwissenschaft; Eberhard Karls Universität Tübingen)
  • Prof. Dr. Klaus-Dieter Altmeppen (Kommunikationswissenschaft; Katholische Universität Eichstätt)

Statements der neuen Mitglieder des Kleinen Konvents

Wenn die Schader-Stiftung mich als Stadtplaner zu den Gesellschaftswissenschaftlern zählt, entspricht das absolut meinem Selbstverständnis. Ich begreife mich also als Gesellschaftswissenschaftler und ich begreife mich weiterhin als jemand, der eher aus der Praxis die Brücke in die Wissenschaft zu stärken versucht. Ich tue das im Moment in besonderer Weise auf dem Feld der nationalen Stadtentwicklungspolitik. Dies ist ein Feld, das natürlich ganz eng mit den Begriffen verbunden ist, die heute bereits im Großen Konvent anklangen, sowohl der Begriff der Nachhaltigkeit, als auch der Bereich der Governance.

Prof. Dipl.-Ing. Julian Wékel

 

Die Entscheidung, mich von der Universität der Bundeswehr zumindest vorübergehend beurlauben zu lassen, um an die Akademie für politische Bildung zu gehen, ist eine Entscheidung, die im Grunde relativ viel Deckungs- oder Schnittflächen mit der Schader-Stiftung aufweist. Im Unterschied zu einem reinen Lehrstuhl für Politikwissenschaft bietet diese spezielle Akademie als politisch unabhängige Einrichtung die Möglichkeit und den gesetzlichen Auftrag, eine Verbindung zwischen den Wissenschaften und der Praxis herzustellen. Mir ist es ein Anliegen, diesen Bezug nicht nur zur politischen Praxis herzustellen, sondern auch, um damit zwischen Erkenntnissen von Wissenschaft und gesellschaftlichem Leben zuvermitteln.

Prof. Dr. Ursula Münch

 

Mein Interesse für eine Zusammenarbeit mit der Schader-Stiftung ist vielfältig, es gibt dazu nicht nur einen Zugang. In verschiedenen Projekten beschäftige ich mich mit lokaler Wissensarchäologie und versuche auch, neue experimentelle Formen der Bürgerbeteiligung, des Dialogs zu erproben. Ein wichtiger Forschungsstrang ist für mich die öffentliche Wissenschaft. Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie hat die Initiative "DGS goes public" initiiert. Ich knüpfe da mit einem Projekt an, dem Public Science Lab, einem Experimentierraum für Nachwuchswissenschaftler. Für solche Experimentierräume, narrative Formen, Dialog- und Beteiligungsformate, möchte ich mich einbringen, so kreativ wie möglich.

Prof. Dr. Stefan Selke