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Nachrichtenqualität aus Publikumssicht. Beobachtungen aus der Praxis

Artikel vom 07.02.2014

Die Frage der Nachrichtenqualität beschäftigt meine Kolleginnen und Kollegen nicht nur täglich, sondern vielmehr stündlich. Bei jeder neuen Nachricht, die wir schreiben, stellt sich die Qualitätsfrage - manchmal im professionellen, routinierten Unterbewusstsein, manchmal in der kollegialen Diskussion und regelmäßig im Sendungs- und Produktfeedback. Von David Biesinger

Beobachtungen aus der Medienpraxis des Rundfunk Berlin Brandenburg

Dieser Beitrag versteht sich als einer aus der Praxis. Sehen Sie mir es daher bitte nach, dass ich die Referenzen für meine Thesen aus der täglichen Arbeit und nicht aus der wissenschaftlichen Literatur heranziehe. Und noch eine Vorbemerkung: Sehen Sie meine Ausführungen bitte immer bezogen auf Radio, Fernsehen und Internet. So unterschiedlich die Medien auch sind, bei Qualitätskriterien für Nachrichten ist der Unterschied letztlich gering.

 Ich argumentiere aus der Praxisperspektive der crossmedialen Zusammenarbeit. Der Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) hat sich als erstes Haus in der ARD 2009 dazu entschlossen, seine Programmdirektion konsequent multimedial aufzustellen. Wir reden hier nicht nur über eine crossmediale Nachrichtengebung, wir praktizieren sie. Die crossmediale Zusammenarbeit ist nicht auf Nachrichten und Information beschränkt, sondern vielmehr Grundlage aller journalistischen Arbeit – eben auch bei Kultur, Sport, Service und Unterhaltung. 

Über die folgenden Gedankenschritte werde ich mich dem Thema nähern:

  • Nachrichtenkriterien aus Sicht der Macher
  • Feedback
  • Die ständige Weiterentwicklung der Qualitätskriterien

Nachrichtenkriterien aus Sicht der Macher

Zwei Ebenen nehme ich in der redaktionellen Diskussion der Qualität von Nachrichten wahr:

Ist eine Nachricht überhaupt eine Nachricht? Es stellt sich also die Frage, ob es ein Thema in die Sendung oder auf die Seite schafft (a). Wie wird eine Nachricht zu einer qualitativ guten Nachricht? Dabei geht es um die Qualitätsdiskussion im engeren Sinn (b).

a) Ist eine Nachricht überhaupt eine Nachricht?

Mehr als 2.500 Quellen werden in unserer Redaktion (Inforadio des rbb beziehungsweise rbb-online.de) während eines Tages ausgewertet: verschiedene Nachrichtenagenturen, die interne Nachrichtenagentur, Informationen unserer Reporter und Korrespondenten im In- und Ausland. Diese Quellen zu filtern, zu gewichten, einzuordnen, ist die zentrale Aufgabe unserer Redakteurinnen und Redakteure. Und letztlich ist das der zentrale Job als Medienmacher: Wir wollen den Menschen sagen, was jetzt wichtig ist. Wir könnten auf unseren Seiten den Ticker von dpa durchlaufen lassen. Dutzende Meldungen pro Stunde. Wir wollen aber etwas anderes: Unsere Nachrichtengebung setzt auf Relevanz und ist fokussiert auf die Bedürfnisse unserer Zielgruppen, die wir aus den Studien der Medienforschung kennen. Priorisieren und Gewichten nicht als Bevormundung unserer Kunden, sondern als Auftrag, um einen relevanten, interessanten und gut konsumierbaren Überblick zu liefern. Nachrichtenangebote für Endverbraucher bieten nur selten mehr als zehn nachrichtliche Themen im engeren Sinne an. Umso mehr sind Auswahl und Gewichtung zentral.

Was bedeutet Auswahl und Gewichtung? Zur Auswahl eines Themas gehören für mich auch die Frage der Umsetzungsform – trockene Meldung oder Korrespondentenbeitrag, kurze oder lange Meldung – sowie die Positionierung innerhalb einer Sendung. Zwei Beispiele: „S-Bahn wegen Schienenbruchs unterbrochen“: Topmeldung in der morgendlichen Drivetime oder ab damit in das Regionale? „Schuhmacher nach Sturz schwer verletzt“: Aufmacher oder Sport-Rausschmeißer? Dies sind Gewichtungsfragen.

b) Wie wird eine Nachricht eine gute Nachricht?

Die Kriterien Vielfalt, Unparteilichkeit und Sachgerechtigkeit sind Teil unseres journalistischen Selbstverständnisses – gerade im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Ich würde sie daher als Paradigmen bezeichnen. Sie sind Grundlage unseres Handelns bei allen journalistischen Aufgaben.

Relevanz und Verständlichkeit stellen Nachrichtenkriterien im engeren Sinne dar. Hinzu kommen Aktualität, Informationswert, Nutzwert, Gesprächswert und Emotion sowie Hörernähe. Dabei handelt es sich gerade im Nachrichtenjournalismus nicht um statische Kategorien.

Sie sind je nach Gesamtthemenlage, anzusprechender Zielgruppe und Themenfeld – also jeweils orientiert an Sache und Umfeld – zu gewichten. Ein schablonenhaftes Vorgehen funktioniert nicht. Selbst ein und dasselbe Geschehen muss an einem anderen Tag im Lichte einer veränderten Nachrichtenlage neu bewertet und gewichtet werden.

Vielleicht sind Sie beim Kriterium Gesprächswert hängen geblieben. Was ist damit gemeint? Gesprächswert meint nicht Boulevard. Es geht uns darum, dass unsere Nutzerinnen und Hörer gesprächsfähig sind in ihrem sozialen Umfeld. Wer unsere Seite nutzt oder unser Programm sieht und hört, der wird im Gespräch mit Kollegen im Büro, mit Nachbarn oder Freunden immer wissen, was gerade warum wichtig ist.

Und auch das Kriterium Emotion und Hörernähe (persönliches Interesse an einem Thema) zielt nicht auf einfache Reflexe ab, sondern geht davon aus, dass Themen etwas mit der Alltagsrealität der Menschen zu tun haben sollen. Der berühmte Sack Reis hat eine andere Relevanz, wenn er in Peking und nicht in Berlin umfällt.

Das ist der Rahmen, in dem wir uns bewegen: verlässlich und dennoch flexibel, belastbar und strittig zugleich.

Feedback der Rezipienten

Der Rezipient, das unbekannte Wesen, ist uns nicht so fremd, wie es manchmal scheint. Auch wenn wir nicht jeden einzelnen kennen, wir wissen von unserer Medienforschung sehr genau, wie sich unsere Nutzergruppen zusammensetzen: Geschlecht, Alter, Bildung, Interessen. Und es ist sehr hilfreich zu wissen, was unsere Hörerinnen und Hörer umtreibt.

Wie bekommen wir Feedback?

Über unsere Hörer erreicht uns prozentual gesehen wenig, aber dafür sehr profundes Feedback – in erster Linie zu Themenauswahl und sachlicher Richtigkeit. Ich gehe gleich näher darauf ein.

Im Hörerfeedback gibt es inhaltlich bestimmte Peaks. Konflikte im nahen Osten garantieren Hörerrückmeldungen ohne Ende. Das Gute daran ist, dass wir regelmäßig wütende Proteste bekommen, die uns Israelfeindlichkeit nachsagen und in ähnlichem Maße Proteste, in denen wir der Palästinenserfeindlichkeit bezichtigt werden. In der Summe ist es dann meist ausgeglichen und zeigt erstens, wie stark das Thema emotionalisiert und zweitens wie ausgeglichen die Berichterstattung unter dem Strich war.

Wird aus Versehen aus dem Innensenator fälschlicher Weise ein Justizsenator, dann fällt das beim flüchtigen Hörfunk kaum einem Hörer oder einer Hörerin auf. Intern hingegen wird ein solcher Fehler sofort bemerkt und kann sogleich korrigiert werden

 a) Sprache und Verständlichkeit

In der Praxis ist die Frage der Sprache und damit der Verständlichkeit zentral. Je flüchtiger ein Medium ist – gemeint ist hier in erster Linie der Hörfunk, umso klarer und präziser muss formuliert werden. Sprechsprache ist meine Zielvorstellung, da sie den Hörgewohnheiten im Alltag entspricht und besonders gut rezipiert werden kann. Eine Anbiederung an Slang oder Jugendalltagssprache ist damit selbstverständlich nicht gemeint.

Wir werten beim Inforadio des rbb wöchentlich die Hörerrückmeldungen aus. Drei Beispiele aus der vergangenen Woche zum Thema Verständlichkeit:

  • „Warum nicht das schöne ,6-Tage-Rennen‘, sondern ‚six-days‘?“
  • „Unsere deutsche Sprache hochhalten - mit Flughafen statt Airport und dem Genitiv und Dativ und indirekter Rede im Konjunktiv.“
  • „Thema ‚Frühverrentung infolge psychischer Erkrankungen‘: „...sich diesem Thema anzunehmen“. „Die PISA-Jahrgänge sind jetzt in den Redaktionen angekommen.“

b) Relevanz

Ein immer wichtiger werdender Rückkanal sind die sozialen Netzwerke – insbesondere Facebook. Die Auseinandersetzungen dort werden entweder unter den Nutzern selbst geführt oder aber mit der Redaktion. Häufigstes Thema hier ist nicht die Verständlichkeit, sondern die Frage nach der Relevanz von Themen. Das sicherlich strittigste Thema in den vergangenen Wochen war die Gewichtung des Unfalls von Michael Schumacher in unseren Angeboten. Da sind wir schnell zurück bei den Nachrichtenkriterien Relevanz und Emotion sowie Hörernähe.

c) Nutzerinteresse

Das Nutzerinteresse ist für uns zentral. Wir richten die Nachrichtengebung  an der Zielgruppe des jeweiligen Produkts aus. Ein Beispiel:

Informations- und Kulturprogramm:

In der Ukraine hat das Parlament eine Strafbefreiung für inhaftierte Demonstranten beschlossen. Die Amnestie gilt allerdings nur, wenn die Regierungsgegner alle besetzten Gebäude räumen. Die Opposition kritisiert die Bedingung und erklärte, dass die Regierung die festgenommenen Demonstranten als Geiseln benutze. In der „Bild“-Zeitung forderte der Regierungsgegner Vitali Klitschko von der EU Sanktionen gegen Präsident Janukowitsch. Die EU solle ihn so lange nicht einreisen lassen, bis er seine diktatorischen Gesetze auch wirklich abschaffe.

Jugendprogramm:

Das Parlament in der Ukraine hat beschlossen, inhaftierte Demonstranten freizulassen – allerdings nur unter Bedingungen. Die Opposition lehnt das ab - und demonstriert weiter. Darauf folgt ein 23-Sekunden-Kurzbeitrag.

Nicht nur Sprache, auch Themenauswahl hängen stark von der Zielgruppe ab: Eine Meldung zur neuen Version eines populären Computerspiels entspricht den Kriterien einer Jugendwelle genauso wie der Tod von Claudio Abbado denen eines Kulturprogramms. Auf die umgekehrte Platzierung würde wohl niemand kommen.

Die Zielgruppenorientierung stellt keinen neuen Nachrichtenfetisch dar. Ich halte sie schlicht für pragmatisch und professionell, um möglichst breite und unterschiedliche  Publikumsschichten – so unser Auftrag – mit Nachrichten zu erreichen. Vom Sprecher verlesene reine Text-Nachrichten in fünf Minuten Länge sind in einem massenattraktiven Programm nicht sinnvoll. Die Nachrichten würden die Hörer nicht wirklich erreichen, der Formatbruch das Programm mittelfristig schädigen. 

d) Unmittelbares Rezipientenfeedback im Netz – Klick oder kein Klick

Wie bekommen wir raus, welche Nachrichten die Rezipienten aus den verschiedenen Zielgruppen sich wünschen? Ich beziehe mich auf ein Onlinenachrichtenprojekt („News for Natives“), dass ich mit meiner damaligen Redaktion vor etwa vier Jahren auf SWR3.de gestartet habe und das heute als Teil des Angebotes dort fest verankert ist.

Um es kurz zu beschreiben: Wir haben die Online-Nachrichten von tagesschau.de und swr.de 1:1 übernommen und diese durch zielgruppenspezifische („junge“) Themen ergänzt. Darüber hinaus hat ein Teil der Tagesschaumeldungen andere Schlagzeilen und Bilder bekommen, um sie konsumierfähiger zu präsentieren. Auf dem Online-Tablett war also alles schön nebeneinander angerichtet: Welt- und Bundespolitik, Nachrichten aus dem Land oder der Region und junge, weichere Themen.

In keinem anderen Medium wird einem die Rezipientensicht so schonungslos gespiegelt wie online. Es wird geklickt, oder es wird eben nicht geklickt. Um eine lange Geschichte kurz zu halten: Politische Themen wurden kaum geklickt - außer prominente Rücktritte und einige wenige Aufregerthemen. Weichere Themen waren und sind der Renner, besonders alle alltags- und lebensnahen.

Dieses Rezipientenfeedback per Klick hat mich sehr umgetrieben. Was sagt uns das für die weitere Entwicklung der Nachrichtengebung? Ich selbst habe für mein Handeln den Schluss gezogen, dass uns diese neue Lage - gerade im Netz - nicht davon entheben darf, an unseren Nachrichtengrundsätzen festzuhalten. Eine Gesundheitsreform ist nicht sexy, aber wir werden und müssen breiter darüber berichten als nur mit dem kurzen Servicebeitrag. Das Thema, wie Gesetze rund um die Gesundheitsreform entstehen, wie um sie gerungen wird, muss weiter auf dem Tablett liegen. Ob es dann geklickt wird oder nicht, ist Sache der Nutzer. Dies zu beurteilen steht uns nicht zu.

Und die Veränderung in der Nachrichtennutzung geht noch weiter. Im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern einer Fachschule fiel der Satz: Warum soll ich auf eine Nachrichtenseite gehen? Mich wird die News über Facebook schon erreichen, wenn sie wirklich wichtig ist. Das ist eine völlig veränderte Sicht und letztlich auch ein wesentliches

Feedback: Entweder eine Nachricht ist so relevant, dass sie durch die Social Media zirkuliert, oder sie interessiert mich nicht. Dies aus demokratiepolitischer Perspektive zu durchdenken, ist lohnenswert - aber hier und heute nicht in unserem Fokus.

Die ständige Weiterentwicklung der Qualitätskriterien

Der differenzierte und vor allem offene Umgang mit Quellen ist für mich ein in die Zukunft weisender Pfeiler journalistischer Qualität und Verlässlichkeit. Was wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt, woher wissen wir es und was bedeutet dies für den Sachverhalt? In Zeiten von Twitter und Co. sind wir es unseren Nutzern umso mehr schuldig, transparent zu sagen, woher wir Informationen beziehen und wie wir sie gewichten (Beispiel Syrien). 

Sachgerechtigkeit ist für unsere Nutzer nur schwer zu beurteilen. Umso mehr müssen wir uns in den Redaktionen verpflichten, Ausgewogenheit, Quellenklarheit und Sachgerechtigkeit als wichtige Kriterien zu beachten. Darauf müssen sich unsere Kunden einfach verlassen können.

Gerade die öffentlich-rechtlichen Anbieter haben - sowohl faktisch wie auch als zugeschriebenes Image - eine hohe inhaltliche Kompetenz. Dieses Image zu erhalten und zwar nicht nur als vordergründige Fassade, sondern als tatsächlich zugeschriebene Kompetenz ist mir in unserer täglichen Arbeit wichtig.

Lassen sie mich dies direkt verbinden mit der Lotsenfunktion von Nachrichten, über die ich zu Beginn gesprochen habe. Gerade, wenn es im Kern zunächst um die Frage geht, was ist überhaupt eine Nachricht, ist es entscheidend, dass ich als Nutzer vollstes Vertrauen in mein Programm habe und weiß, dass die Redaktion dahinter mit ihrer Auswahl richtig liegt.

Die Nachrichten standen und stehen für den Kern von Journalismus. Und es wird auch künftig gut sein, an den manchmal retro-konservativ anmutenden Qualitätskriterien festzuhalten: Relevanz, Unparteilichkeit, Verständlichkeit, Sachgerechtigkeit und Vielfalt.

Aber es wäre für die Praxis zu kurz gesprungen, es dabei allein zu belassen. Die zunehmende Verspartung von Interessen und Lebensgewohnheiten sowie die vielfältiger werdenden Rezeptionsgewohnheiten (mobile Nutzung) stellen uns vor neue Herausforderungen. Das haben auch die Beispiele aus der Praxis gezeigt. Diese neuen Herausforderungen machen es notwendig, dass wir uns mit neuen Qualitätskriterien auseinandersetzen, die die alten nicht ersetzen, sondern ergänzen: Nutzwert, Emotion sowie Hörernähe - das ist bereits gelebte Praxis. Bei inhaltlichen und formalen Kriterien wie passende Umsetzungsformen für mobile Ausspielwege, Twitter und Social Media sind wir mitten in der Entwicklung – wie alle anderen Nachrichtenanbieter auch. Schnelligkeit wird immer noch wichtiger. Qualität bleibt aber das erste Kriterium. 

Ich bin mir sicher, dass wir mit unseren crossmedialen Strukturen im rbb die besten Voraussetzungen haben, uns den kommenden Herausforderungen zu stellen, da inhaltliche wie organisatorische Entscheidungs- wie Entwicklungswege über alle Mediengrenzen hinweg sehr eng verzahnt sind. Und Sie als Konsumenten können sich sicher sein, dass wir uns der Verantwortung bewusst sind, was es heißt, in dieser Nachrichtenwelt Nachrichten für Sie ganz praktisch zu liefern.

Autor: Dr. David Biesinger ist seit 2013 Programmchef vom Inforadio des Rundfunks Berlin Brandenburg und leitet im rbb den Bereich Multimediale Information, in dem medienübergreifend Nachrichten und politische Informationen erstellt, koordiniert und ausgespielt werden.