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Gesellschaftswissenschaften und Presse

Artikel vom 06.12.2013

Gesellschaftswissenschaften und Presse - die Erwartungen und Ansprüche aneinander sind unterschiedlich. Anlässlich des Fachkongresses „25 Jahre Schader-Stiftung“ wurden ganz praktische Hinweise zum Umgang mit der Presse formuliert.

Tipps zum Umgang mit der Presse

Forschungsergebnisse kommen an: Kaum eine andere Nachricht aus dem Wissenschaftsbetrieb weckt das Interesse der Öffentlichkeit so sehr wie ein neues Forschungsergebnis. Ist das Ergebnis erkennbar relevant, aktuell und interessant, besteht eine realistische Chance, dass die Medien zugreifen. Die Chancen steigen erheblich, wenn die Studie in einer hochrangigen, internationalen Fachzeitschrift erscheint. Das ist ein Gütesiegel, an dem sich auch Wissenschaftsredaktionen orientieren. Wichtig ist das richtige Timing: Publikumsmedien wollen die Neuigkeit dann melden, wenn sie frisch ist – also am Erscheinungstag Ihrer Studie im Fachorgan. Damit Redaktionen sich vernünftig vorbereiten können, bietet sich eine Vorab-Information mit Sperrfrist an.

Nutzen Sie Ihre Pressestelle: Jede Pressestelle verfügt über einen Presseverteiler. Er enthält Kontaktdaten zu Journalisten, für die Informationen aus Ihrer Institution wichtig sind. Zwar gibt es nur in wenigen Medienhäusern Fachjournalisten für Gesellschaftswissenschaften, doch in fast allen Ressorts sitzen Redakteure, die sich für Themen aus diesem Bereich interessieren. Die Pressestelle kann Ihnen auch helfen, aus einem trockenen Exposé eine ansprechende, verständliche Pressemitteilung zu machen. Hier werden Sie auch im Umgang mit Journalisten beim Interview oder bei Pressekonferenzen beraten.

Nutzen Sie aktuelle Ereignisse: Energiewende, Alterung der Gesellschaft, Frauen in Führungspositionen: Zu all diesen Themen haben die Gesellschaftswissenschaften eine Menge beizutragen. Umgekehrt ist der Bedarf an Expertenwissen in den Redaktionen groß. Vor allem dann, wenn ein Thema „hochkocht“. Wer dann umgehend für ein Interview zur Verfügung steht und die Fragen klar beantworten kann, steht bei den Medien hoch im Kurs. Beraten Sie sich hier mit Ihrer Pressestelle und nutzen Sie Ihre Kontakte. Für Redaktionen wäre es hilfreich, wenn es eine zentrale Expertenvermittlung für Gesellschaftswissenschaften gäbe.

Bauen Sie Kontakte zu Journalisten auf: Was auf alle Beziehungen zutrifft, gilt auch für Kontakte zu Journalisten: Sie wollen gepflegt werden. Hier bieten sich Interviews, Hintergrundgespräche sowie Einladungen zu Pressekonferenzen und Kongressen an. Vielleicht können Sie Ihr Institut überzeugen, ein zweitägiges Seminar für Wissenschaftsjournalisten zu veranstalten. Oder, etwa nach dem Vorbild des Journalist-in-Residence-Programms, ein Stipendium für einen mehrwöchigen Recherche-Aufenthalt in Ihrem Haus auszuschreiben.

Zusammengestellt anlässlich des Fachkongresses „25 Jahre Dialog zwischen Gesellschaftswissenschaften und Praxis“ am 29. November 2013 in Darmstadt von Lilo Berg Media (liloberg.de)