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Sozialer Wandel - die Theorien

Artikel vom 04.03.2004

Die Theorien des sozialen Wandels fragen nach den Ursachen, dem Verlauf und den voraussagbaren Änderungen der Sozialstruktur von Gesellschaften. Eine einheitliche Theorie sozialen Wandels ist nicht in Sicht. Insbesondere tut sich die Theorie schwer mit Entwicklungen, die nicht kontinuierlich und linear verlaufen. Welche Ansprüche sind an eine Theorie sozialen Wandels zu stellen und welche Arten von Erklärungsansätzen werden bisher diskutiert?

Grundfragen einer „Soziologie des sozialen Wandels“

„Die soziale Struktur einer Gesellschaft (Gesellschaftsstruktur) ist nichts Statisches; sie befindet sich vielmehr in dauernder ‚Bewegung‘ und Entwicklung. Die Analyse der Sozialstruktur kann daher als Momentaufnahme der sie prägenden sozialen Prozesse angesehen werden. Eine möglichst umfassende Analyse der Sozialstruktur hat daher auch die Aufgabe, den Wandel dieser Struktur zu verdeutlichen.

Die mit der Analyse des sozialen Wandels verbundenen Aufgaben und Probleme sind daher so vielschichtig, dass sich eine spezielle ‚Soziologie des sozialen Wandels‘ herausgebildet hat (der Begriff wird zumeist zurückgeführt auf William F. Ogburn, Social Change, 1922). Die Soziologie (Theorie) des sozialen Wandels fragt nach den Ursachen, dem Verlauf und dem prognostizierbaren, d.h. auf wissenschaftlicher Grundlage voraussagbaren Wandel der Sozialstruktur von Gesellschaften oder einzelnen sozialen Systemen.

Der Begriff der - als relativ statisch gedachten - Struktur und der Begriff des (dynamischen) sozialen Wandels verweisen auf ein altes Problem der Soziologie, das schon bei Auguste Comte (1798-1857) mit allen seinen Schwierigkeiten und Widersprüchen auftaucht: das von Statik und Dynamik in der Analyse der sozialen Wirklichkeit.

Es ist empirisch und theoretisch nicht einfach und eindeutig erklärbar, ob sich ein bestimmtes soziales System bzw. die ganze Gesellschaft in einem relativ schnellen oder eher langsamen Wandel befindet. Ist dieses empirisch schon schwierig entscheidbar, so kommt hinzu, dass die Theorien als solche in sehr unterschiedlichem Maße zur Statik oder Dynamik (und damit des Wandels) von sozialen Systemen und Gesellschaften beitragen wollen: eine marxistische Gesellschaftstheorie wird zum Beispiel herausstellen wollen, was der Umwandlung in eine sozialistische Gesellschaft hinderlich ist; eine mehr konservative Gesellschaftstheorie wird mit Wilhelm Heinrich Riehl (1823-1897) vor allem die ‚Mächte des Beharrens‘ in den Vordergrund der Analyse rücken.

Erschwerend kommt hinzu, dass die einzelnen Bereiche der Sozialstruktur unterschiedliche Entwicklungstempi aufweisen. Die Demokratisierung erfasst die Strukturen des politischen Systems unterschiedlich, ebenso wie die Partizipation und Mitbestimmung, die Institutionen der Arbeit, der Bildung und Ausbildung; der Wandel des generativen Verhaltens oder der Freizeitgewohnheiten zeigt schichtenspezifische Verlaufsformen. Und es gibt, nach einem bekannten Wort des Kunsthistorikers Wilhelm Finder, die ‚Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen‘: zum einen leben Menschen zu sehr unterschiedlichen Graden in Gegenwart, Tradition und Vergangenheit; zum anderen gibt es kohortenspezifische Unterschiede des Epochen- und Zeitbewusstseins und damit verknüpfter Lebensstile.

Die Herausbildung einer speziellen Soziologie des sozialen Wandels darf nicht übersehen lassen, dass die Soziologie wie auch die vorsoziologischen Gesellschaftstheorien stets nach den Ursachen und Auswirkungen gesellschaftlicher und institutioneller Veränderungen geforscht haben. Alle frühen gesellschaftswissenschaftlichen und soziologischen Theorien waren zugleich Versuche, den mit der Industriellen Revolution und der Vorherrschaft kapitalistischer Wirtschaftsformen und Sozialstrukturen beschleunigt einsetzenden Wandel der Normen und Bräuche, des Familienlebens und der Arbeitsbedingungen, der Herrschaftsstrukturen und Weltanschauungen zu erklären.“
(Schäfers, Bernhard 2002: Sozialstruktur und sozialer Wandel in Deutschland, 7. Aufl., Stuttgart, S. 10, 11)

Eine einheitliche Theorie sozialen Wandels ist nicht in Sicht

„Bis heute sind unterschiedliche Theorietraditionen sozialen Wandels einflussreich geblieben, eine einheitliche und paradigmatische Theorie gibt es nicht. Insbesondere tut sich die Theorie schwer mit sozialem Wandel, der nicht kontinuierlich und linear verläuft. So wissen wir nicht, unter welchen Bedingungen soziale Systeme in welcher Weise auf grundlegende Kontinuitätsbrüche reagieren, ob mit Zerfall, Innovation oder mit der Wiederherstellung des alten Zustandes. Da es keine universalistische Theorie sozialen Wandels gibt, deren Erklärungsanspruch in der Soziologie unangefochten wäre, müssen wir uns mit einer Mehrzahl von Theorien und Theorietraditionen befassen, die zum Verstehen und zur Erklärung von sozialem Wandel beitragen.

Die Soziologie ist eine vorparadigmatische Wissenschaft, um einen Begriff aus der Wissenschaftstheorie zu benutzen. Es gibt in ihr einen Wettstreit zwischen mehreren Ansichten über die Natur der Gesellschaft, die jede für sich Wissenschaftlichkeit in Methode und Theorie beanspruchen. Kuhn nennt diesen Zustand einen Zustand der Unreife, da eine normale Wissenschaft sich darüber geeinigt habe, wie die Welt beschaffen sei. Sie weiß, was ihr Gegenstand ist und was nicht, und mit welcher Theorie und mit welchen Methoden der Gegenstand zu bearbeiten ist. Sie kann sich damit der routinemäßigen Forschung zuwenden.

Beim Fehlen eines Paradigmas hingegen scheinen alle Tatsachen gleichermaßen relevant zu sein. Daten und Fakten sind nicht selten zufällig erhoben, nicht prüfbar, nicht akkumulierbar und nicht auf die theoretischen Annahmen systematisch beziehbar. Nicht einmal über die Zuordnung von Personen und ihren Arbeiten zu einem Fach herrscht im vorparadigmatischen Stadium einer Wissenschaft eine ausreichende Klarheit. Erst mit der Durchsetzung des Paradigmas wird das Fach wissenschaftlich und sozial geschlossen, und es verschwinden die überkommenen Theorietraditionen bis auf die eine, die paradigmatische.

Paradigmatische, reife und damit normale Wissenschaft ähnelt ‚einer anerkannten juristischen Entscheidung im allgemeinen Recht ...‘. Paradigmatische Wissenschaft besteht in der Lösung von Rätseln. Sie gibt dafür klare Regeln vor, die die Art der annehmbaren Lösungen und die methodischen Schritte zur Erzielung der Lösung begrenzen.

Innerhalb des Paradigmas geht es noch um drei Klassen von Problemen: (1) um die Bestimmung signifikanter Fakten, (2) um die gegenseitige Anpassung von Fakten und Theorie und (3) um die Präzisierung der Theorie selbst. Innerhalb einer normalen, paradigmatischen Wissenschaft fragen Wissenschaftler gewöhnlich nicht mehr danach und debattieren nicht mehr darüber, was ein bestimmtes Problem als fachwissenschaftlich relevant oder was eine bestimmte Lösung als fachwissenschaftlich zulässig legitimiert. Sie wissen die Antwort.

Dies ist in der Soziologie nicht der Fall. So verfügt die Soziologie nicht über eine einzige, paradigmatische Theorie sozialen Wandels, die unangefochten den Anspruch auf Erklärung der Dynamik moderner Gegenwartsgesellschaften stellen könnte, und die letztinstanzlich und damit ohne Berufungsmöglichkeit über zulässige Probleme, Methoden, Daten und Fakten entschiede.“
(Weymann, Ansgar 1998: Sozialer Wandel. Theorien zur Dynamik der modernen Gesellschaft, Weinheim/München: Juventa, S. 17, 18)

Die wichtigsten Theorien sozialen Wandels im kurzen Überblick

„Gesellschaftliche Entwicklungstendenzen von modernen Ländern wie Deutschland haben komplexe Ursachen. Damit befassen sich Theorien sozialen Wandels.

Modernisierungstheorien zufolge sind bestimmte Entwicklungstrends Ausdruck bestimmter Zielsetzungen (Zweckrationalität, Fortschrittsgedanke, Säkularisierung, Individualität, Aktivität etc.), diesbezüglich funktionaler Differenzierungen und leistungsfähiger Basisinstitutionen (Marktwirtschaft, Konkurrenzdemokratie, Wohlfahrtsstaat, universelle Normen etc.). Modernisierungen werden heute nicht länger als rein linear verlaufende, ausschließlich positiv zu bewertende und international völlig gleichartige Entwicklungsprozesse nach westlichem Muster angesehen. Dennoch sehen Modernisierungstheorien international recht ähnliche Entwicklungen voraus.

Marxistische Theorien sozialen Wandels gehen davon aus, dass die privatwirtschaftliche Organisationsform wirtschaftlichen Handelns weitreichende Folgen im Hinblick auf wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Machtverhältnisse, Konzentrationsprozesse, Krisenerscheinungen usw. ausübt. Dessen ungeachtet messen neuere marxistische Theorien (z.B. ‚Regulationstheorien‘) auch dem jeweiligen politischen und gesellschaftlichen Handeln sowie den institutionellen und kulturellen Eigenheiten bestimmter Gebiete durchaus Gewicht zu.

Differenzierungstheorien sozialen Wandels machen sichtbar, welche Konsequenzen die Geschichte, die institutionellen Vorgaben sowie die Politik und Kultur der einzelnen Länder und Regionen für zukünftige Entwicklungen haben. Aus der Sicht von Differenzierungstheorien ergeben sich Entwicklungsunterschiede z.B. zwischen dem christlichen Europa und der Welt des Islam, zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten, zwischen katholischen und protestantischen Ländern, zwischen einzelnen Nationalstaaten oder zwischen bestimmten Regionen einzelner Länder (wie z.B. zwischen West- und Ostdeutschland). (...)

Vor allem vor dem Hintergrund von Modernisierungstheorien wurden konkretere Modelle entwickelt. Sie heben jeweils bestimmte, heute bereits erkennbare Entwicklungsaussagen und ihren gesellschaftlichen Zusammenhang plakativ hervor. Wichtige Modelle sind: Postindustrielle Gesellschaft, Postmoderne Gesellschaft, Individualisierte Gesellschaft, Single-Gesellschaft, Weltgesellschaft, globalisierte Gesellschaft, Zivilgesellschaft, Risikogesellschaft, Erlebnisgesellschaft, Wissensgesellschaft, Informationsgesellschaft, Mediengesellschaft, Multikulturelle Gesellschaft.“
(Hradil, Stefan 2000: Sozialer Wandel. Gesellschaftliche Entwicklungstrends. In: Schäfers, Bernhard / Zapf, Wolfgang, Hrsg.: Handwörterbuch zur Gesellschaft Deutschlands, 2. Auflage, Opladen, S. 643, 644)

Literatur

Anmerkung zur Literaturauswahl: Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ihr Ziel ist es, Anhaltspunkte zu liefern sowohl zur Vertiefung der angebotenen Informationen als auch zur Ausweitung des Blickfeldes auf Aspekte, die in diesem Artikel nur am Rande behandelt werden. Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf die Aktualität der Literaturhinweise gelegt. Von diesen ausgehend lassen sich im „Schneeballverfahren“ problemlos weitere Quellen erschließen.

Andorka, Rudolf 2001: Einführung in die soziologische Gesellschaftsanalyse. Ein Studienbuch zur ungarischen Gesellschaft im europäischen Vergleich, Opladen: Leske und Budrich.

Bellebaum, Alfred 2001: Soziologische Grundbegriffe. Eine Einführung für Soziale Berufe, 13. Auflage, Stuttgart: Kohlhammer.

Bornschier, Volker 1998: Westliche Gesellschaft - Aufbau und Wandel, Zürich: Seismo.

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