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Zehn Jahre Kooperation des Hessischen Landesmuseums und der Schader-Stiftung

Artikel vom 20.02.2018

Der Dialog zwischen Gesellschaftswissenschaften und Praxis soll in der Schader-Stiftung nicht ohne den Dialog mit der Kunst gedacht werden. Das Haus Schader in der Goethestraße 1 in Darmstadt ist in den vergangenen zehn Jahren zum Ort einer in der Stiftungs- und Museumslandschaft einmaligen Kooperation geworden.

Chronologie der Kooperation

Als der Stifter Alois M. Schader 2007 der damaligen Direktorin des Hessischen Landesmuseums Darmstadt, Dr. Ina Busch, den Vorschlag zur Ausstellungskooperation machte, waren sich beide wie auch ihr Nachfolger Dr. Theo Jülich darin einig, dass sich die Galerie der Schader-Stiftung zu einem Ort entwickeln wird, an dem Wechselwirkungen zwischen Kunst und Gesellschaft präsentiert, studiert und moderiert werden können. Wir haben diese Idee engagiert weiter gefördert.

Die Ausstellungsreihen Bilder gesellschaftlichen Wandels (2007–2013) und DIALOGE Gesellschaftswissenschaften und Kunst (2014–2017) haben ihren ganz besonderen Reiz durch diese Verbindung von Wissenschaft und Kunst und wurden durch die Dialoge in der Galerie für ein breites Publikum lebendig. Dabei konnte sowohl die Kunst erschließend für gesellschaftswissenschaftliche Fragestellungen wirken wie die Wissenschaft der Kunst ihre innovative und soziale Bedeutung spiegeln.

Der Oberkustos des Hessischen Landesmuseums für Malerei und Plastik des 19. bis 21. Jahrhunderts, Dr. Klaus-D. Pohl, war von der Idee sofort begeistert und erkannte die Chance, die Galerie zu einem Platz für konzentrierte, zuweilen experimentelle, immer spannende und spannungsreiche Ausstellungen zu besonderen Themen zu gestalten, in denen Thesen erprobt und subjektive Positionen vertreten werden dürfen. Dafür gilt ihm wie allen weiteren Mitwirkenden besonderer Dank; den Künstlern und den Vermittlerinnen, den Restauratorinnen und Kommunikatoren, den Rednerinnen und den Technikern, den Förderern und den Gestalterinnen. Und natürlich den rund 12.000 Gästen, die sich rege am Dialog in der Galerie beteiligt haben.

Auch nach dem Ende der beiden Ausstellungsreihen bleiben sich das Hessische Landesmuseum Darmstadt und die Schader-Stiftung verbunden.