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Newsletter vom 30. Januar 2020
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Sehr geehrte Damen und Herren,

während ich diesen Bericht schreibe, befinde ich mich in der Halbzeit. Allerdings nicht in einer Kabine nach 45 Minuten Bezirksliga-Fußball, wie es für mich sonst der Fall ist, sondern in der Halbzeit meiner Praktikumstätigkeit bei der Schader-Stiftung in Darmstadt. Nach längerer Bedenkzeit kam mir hier nämlich eine gewisse Fußball-Metaphorik in den Sinn. Wie kam das?

Waren zu Beginn meiner Tätigkeit Wissenschaft und Praxis vergleichbar mit zwei Teams, die nebeneinander, häufig aber auch gegeneinander um das bessere Ergebnis „spielen“, stellt sich das Ganze bei genauerer Betrachtung etwas anders dar. Zu diesem Perspektivwechsel haben vor allem die Veranstaltungen im Schader-Forum beigetragen. Wissenschaft und Praxis präsentieren sich hier weniger als zwei Mannschaften, die um das bessere Ergebnis konkurrieren, sondern vielmehr – um in der Fußball-Metaphorik zu bleiben – als Teile eines Teams. Sie spielen auf verschiedenen Positionen, verfolgen aber im Prinzip das gleiche Ergebnis.

Die Schader-Stiftung nimmt dabei die Rolle eines Stadions ein und stellt den Rahmen, der zur Austragung solcher Ereignisse benötigt wird, um diese wirksam nach außen zu transportieren. Einen Ort also, der Austragungsstätte und Trainingsplatz zugleich sein kann, in jedem Fall aber immer Raum für Zusammenkunft und Austausch bietet.

Auch der „Spielplan“ für die kommenden Veranstaltungen hält einige interessante Begegnungen bereit. So lädt die Schader-Stiftung in Kooperation mit dem Staatstheater Darmstadt am 16. Februar 2020 zum nächsten Darmstädter Gespräch zur Heldenreise ein. Am 5. März folgt eine Podiumsdiskussion zu den Sustainable Development Goals, bevor dann am 16. März die Darmstädter Tage der Transformation beginnen.

Mehr dazu und zu den kommenden Veranstaltungen finden Sie in diesem Newsletter, auf unserer Internetseite und via Twitter. Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Mit freundlichen Grüßen aus Darmstadt,

Luca Müller
Praktikant der Schader-Stiftung

 
 

Darmstädter Gespräch #heldenreise „Helden in der digitalen Welt“

Die Reihe #heldenreise der Darmstädter Gespräche geht den Strukturen des Heldentums auf den Grund. Sie identifiziert traditionelle und moderne Heroismen und stellt zugleich die Frage nach einer postheroischen Zukunft. 

Der Runde Tisch Wissenschaftsstadt Darmstadt lädt zum Darmstädter Gespräch #heldenreise „Helden in der digitalen Welt“ am Sonntag, den 16. Februar 2020, um 18:00 Uhr in die Kammerspiele des Staatstheaters Darmstadt ein.

In der digitalen Welt herrscht ein Überangebot an Helden. Greifen Sie zu: Es gibt Heldinnen und Helden jeder Farbe und Geschmacksrichtung, passend zu ihrer persönlichen Heldengalerie in ihrem Account. Und jeder kann in der digitalen Welt zum Helden werden, Ungeheuer bezwingen oder Ruhm erringen, jede und jeder kann mit den richtigen Werkzeugen digitale Wunderwerke schaffen. Aber wenn alles und jedes heldenhaft sein kann, wird der Heldenstatus beliebig. Das Darmstädter Gespräch fragt nach der Rolle von Idolen, Vorbildern und Heldenfiguren in unserer heutigen digitalen Umwelt: Werden sie eigentlich noch gebraucht – und wenn ja, warum?

 
 

Sicherheitspolitische Laien für die Strategie-Werkstatt gesucht!

Nachdem im Februar 2019 die erste Dialog-Werkstatt Sicherheitspolitik im Schader-Forum stattfand, geht die Strategie-Werkstatt Sicherheitspolitik nun einen Schritt weiter. Wiederum sind Expertinnen und Experten der Sicherheitspolitik eingeladen, um Bürgerinnen und Bürgern zuzuhören. 2019 waren sicherheitspolitische Diskussionen der Laien Thema. Diesmal steht die Strategieentwicklung zu einer konkreten sicherheitspolitischen Fragestellung auf der Tagesordnung:

Welche Strategie würden diejenigen, die sich nicht professionell mit Sicherheitspolitik auseinandersetzen, den Fachleuten aus Wissenschaft und sicherheitspolitischer Praxis vorschlagen? Welche Bedrohungslagen, welche Rahmenbedingungen, welche Ziele und vor allem welche Wege zu diesen Zielen sehen sie?

Liegt Deutschlands Sicherheit in Europa? So lautet das Thema dieser Strategie-Werkstatt. Die Frage einer europäischen Verteidigungskooperation oder genauer die Frage, welche Art europäischer Verteidigungskooperation für Deutschland sinnvoll ist, wird im Mittelpunkt der Strategie-Werkstatt Sicherheitspolitik im Februar 2020 stehen. 
Wir suchen interessierten Personen, die sich – auch wenn ausgestattet mit viel Knowhow in anderen Bereichen – als sicherheitspolitische Laien einstufen und Interesse haben, mitzudiskutieren und strategisch zu denken.  

Die Strategie-Werkstatt wird von der Schader-Stiftung gemeinsam mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Stiftung Wissenschaft und Demokratie (Kiel) durchgeführt. Möchten Sie dabei sein? Dann kontaktieren Sie uns unter kontakt@schader-stiftung.de

 
 

Öffentliche Podiumsdiskussion: Die Sustainable Development Goals – alter Wein in neuen Schläuchen oder transformative Kraft der Nachhaltigkeitspolitik?

Die Verabschiedung der Sustainable Development Goals (SDG) als politische Zielsetzung der Vereinten Nationen im Jahr 2015 wurde als großer Erfolg der Nachhaltigkeitsbewegung gefeiert.

Fünf Jahre nach der Verabschiedung wird es Zeit für eine Zwischenbilanz. Haben die SDGs die Hoffnungen und Wünsche, die mit ihrer Verabschiedung einhergingen, erfüllen können? Gelang mit ihnen eine globale Zielvereinbarung, an der jeder einzelne Staat, jede einzelne Person sich messen lassen muss? Oder ist die tatsächliche Wirkkraft, auch weil die SDGs oft als sperrig und undefiniert wahrgenommen werden, zu vernachlässigen?

Der Arbeitskreis Umweltpolitik/Global Change der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft und die Schader-Stiftung laden daher zur öffentlichen Podiumsdiskussion „Sustainable Development Goals: Alter Wein in neuen Schläuchen oder transformative Kraft der Nachhaltigkeitspolitik?“ am 5. März 2020 um 19.30 Uhr ins Schader-Forum nach Darmstadt ein. 

Es diskutieren Marianne Beisheim, Wissenschaftlerin in der Forschungsgruppe Globale Fragen der Stiftung Wissenschaft und Politik, Frank Biermann, Forschungsprofessor für Globale Nachhaltigkeitspolitik an der Universität Utrecht, und Christian Hey, Leiter der Abteilung Nachhaltigkeit, Klima- und Naturschutz im Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Die Veranstaltung wird von Sandra Schwindenhammer, Justus-Liebig-Universität Gießen und Sabine Weiland, Université Catholique de Lille moderiert.

 
 

Musik – 13. Denkwerkstatt „Herkunft-Ankunft-Zukunft“

Bei der 13. Denkwerkstatt „Herkunft-Ankunft-Zukunft“ am 12. März 2020 im Schader-Forum liegt der Fokus auf der Bedeutung der Musik.

Musik dient als Instrument der Verbindung von Menschen, unabhängig vom kulturellen Hintergrund. Innerhalb der Integrationsbemühungen kann Musik eine emotionale Kraft entfalten, wechselseitigen Austausch auf und neben der Bühne anregen und somit den gesamtgesellschaftlichen Prozess beflügeln. Denn Musik steht, neben ihrem künstlerischen Aspekt, besonders für Kommunikation und Teilhabe, sie bietet Raum für Dialog zwischen verschiedenen Kulturen. Sowohl Geflüchtete als auch Menschen mit vermeintlichem Migrationshintergrund, deren Verwandte über Generationen in Deutschland leben, können durch musikalische Kulturarbeit einen Beitrag zu einem gelingenden Miteinander leisten.

Die Veranstaltung wird im Rahmen des Projekts „Integrationspotenziale finden Stadt“ der Schader-Stiftung durch das Landesprogramm WIR des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration gefördert.

 
 

Forschungspreis Transformative Wissenschaft des Wuppertal Instituts

Welche Strategien gibt es zur Förderung nachhaltigen Konsums in Alltag und Gesellschaft? Wie ist mit dem Phänomen der Obsoleszenz umzugehen?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Arbeit von Prof. Dr. Melanie Jaeger-Erben, der diesjährigen Trägerin des Forschungspreises Transformative Wissenschaft des Wuppertal Instituts. Sie beschäftigt sich mit dem Bereich Konsum- und sozialwissenschaftliche Technikforschung sowie mit sozialer Innovation und sozialem Wandel.

Der mit 25.000 Euro dotierte Preis des Wuppertal Instituts und der Zempelin-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zeichnet Personen aus, die herausragende Beiträge zur transformativen Forschung leisten und damit gesellschaftliche Veränderung anstoßen. Der öffentliche Festakt zur Verleihung des Forschungspreises Transformative Wissenschaft findet am 17. März 2020 um 17 Uhr im Schader-Forum statt.

Die Verleihung findet im Rahmen der Darmstädter Tage der Transformation statt. Diese beschäftigen sich mit transformativer Forschung und den Debatten zur großen Transformation unserer Gesellschaft. Weitere Informationen zu den Darmstädter Tagen der Transformation finden Sie hier.

 
 

tF Symposium 2020 – Wege transformativer Forschung: Zielorientierung und Indikatoren

Transformative Forschung (tF) zielt darauf ab, Veränderungsprozesse in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung zu befördern. Gemeinsam mit Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sucht tF für konkrete gesellschaftliche Problemstellungen nach Lösungsmöglichkeiten. In der Praxis stehen die Beteiligten dabei vor der Herausforderung, Ziele für einen angestrebten Veränderungsprozess gemeinsam zu formulieren, fortlaufend im Blick zu halten und mit Indikatoren zu hinterlegen. Den hierzu in der Praxis gewonnenen Erfahrungen, aber auch neuen Ansätzen will das tF Symposium am 19. März 2020 daher nachgehen.

Auch diese Veranstaltung im Schader-Forum findet im Rahmen der Darmstädter Tage der Transformation statt. Weitere Informationen zu den Darmstädter Tagen der Transformation finden Sie hier.

 
 

Studentische Mitarbeiterin (m/w/d) für das Projekt Systeminnovation für Nachhaltige Entwicklung gesucht

Die Schader-Stiftung sucht für den Zeitraum 1. März 2020 bis 30. Juni 2020 eine studentische Mitarbeiterin (m/w/d) für das Projekt Systeminnovation für Nachhaltige Entwicklung (s:ne). Sie werden vorrangig bei der sachgerechten Durchführung und Dokumentation des Fachsymposiums „Wege transformativer Forschung: Zielorientierung und Indikatoren“ mitarbeiten. Die Stelle hat einen Umfang von 50 Prozent der Regelarbeitszeit (20 Wochenstunden).

Sie studieren derzeit Soziologie/Sozialwissenschaften oder ein äquivalentes Studienfach. Wünschenswerterweise verfügen Sie bereits über eine erste wissenschaftliche Qualifikation und haben fundierte Kenntnisse im Bereich qualitativer Methoden empirischer Sozialforschung oder sind bereit, sich zügig einzuarbeiten.

Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen (Lebenslauf, Praktika- und Arbeitszeugnisse, Textproben), wird bis 10. Februar 2020 per E-Mail an bewerbung@schader-stiftung.de erbeten. Die Bewerbung richten Sie bitte ausschließlich in elektronischer Form an den Stiftungsvorstand.

 
 
 

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