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Praxis des Stadtumbaus
Gemeinsame Stadtentwicklung Bitterfeld-Wolfen
Zusammenschluss der Städte Bitterfeld und Wolfen zur neuen Stadt Bitterfeld-Wolfen
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Gebietsübersicht über das Gemarkungsgebietes der neuen Stadt Bitterfeld-Wolfen |
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Eckdaten des Stadtumbaus beider Städte |
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Einwohnerentwicklung der Stadt Bitterfeld:
Wanderungsverluste von ca. 20 % zwischen 1984 (21.000 Einwohner) und 2004 (16.000 Einwohner).
Einwohnerentwicklung der Stadt Wolfen:
Wanderungsverluste von ca. 40 % in der Gesamtstadt und von über 50 % in Wolfen-Nord zwischen 1990 (44.000 Einwohner, davon 33.000 in Wolfen-Nord) und 2002 (27.000 Einwohner, davon 16.000 in Wolfen -Nord).
Ziele des Projektes: |
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- Erzeugung von Synergieeffekten durch vernetztes Handeln als Region
- Aufgabe verzichtbarer Parallelstrukturen in benachbarten Gemeinden
- Sicherung der Lebensqualität durch regionalisierte urbane Strukturen
- Physische Umsetzung des Vernetzungsgedankens mit dem Leitbild "Netz mit festen Knoten"
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Projektmaßnahmen |
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- Erarbeitung eines gemeinsamen Stadtentwicklungskonzeptes (GINSEK)
- Ausarbeitung eines Gebietsänderungsvertrages für die Gemeinden Bitterfeld, Wolfen, Greppin, Holzweißig und Thalheim, um die Zusammenlegung der Gemeinden zur neuen Stadt Bitterfeld-Wolfen vollziehen zu können
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Die Situation |
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Die Gemeinden Bitterfeld und Wolfen, wie auch viele andere ostdeutsche Gemeinden, leiden an einem beständigen Bevölkerungsverlust. Um zukünftig ein lebenswertes Umfeld für die Bevölkerung und ein ansprechendes Wirtschaftsklima sichern zu können, wurde mit der Erarbeitung des gemeinsamen Stadtentwicklungskonzeptes (GINSEK) die Idee zur Ausbildung der "Netzregion Bitterfeld-Wolfen" geboren.
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Das Projekt |
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Durch die Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzeptes wurde deutlich, dass die weitere Entwicklung der Gemeinden, vor allem vor dem Hintergrund des zunehmenden regionalen und kommunalen Wettbewerbs, um Bevölkerung und Arbeit, nur durch gezieltes vernetztes Handeln bestritten werden kann. "Kirchturmdenken" und Fehlplanungen müssen überwunden und Synergieeffekte durch enge Kooperation und Verzicht auf den Erhalt von Parallelstrukturen generiert werden.
Nach dem erfolgreichen Vollzug des Zusammenschlusses der Gemeinden zum 01.07.2007 wird auf Basis des Stadtentwicklungskonzeptes ein Flächennutzungsplan und ein Stadtentwicklungsplan für das neugeordnete Gemeindegebiet erstellt. Dabei werden kulturelle, wirtschaftliche, soziale und städtebauliche Erfordernisse analysiert, um in der Stadtplanung auf die neuen Rahmenbedingungen zu reagieren.
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© 2001 - 2010 Schader-Stiftung. Alle Rechte vorbehalten.
Letzte Änderung: 19.05.2006 |
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