´Deutschland kommt in die Jahre. Der zunehmende Alterungsprozeß erfordert in allen Bereichen neue Strategien und Antworten. Auch Wohnungswirtschaft und Wohnungspolitik werden hierauf mit intelligenten Instrumenten reagieren müssen, die finanzierbar, effizient und sozialpolitisch treffsicher sind.´ (Bundesbaublatt 4/1997)
Lektüretipp:
Neue Wohnung auch im Alter. Folgerungen aus dem demographischen Wandel für Wohnungspolitik und Wohnungswirtschaft Hg. v. d. Schader-Stiftung; Autoren: Rolf G. Heinze, Volker Eichener, Gerhard Naegele, Mathias Bucksteeg, Martin Schauerte, Darmstadt 1997
Zentrale Fragen der Arbeit der Schader-Stiftung waren:
Wie können mit Blick auf den demographischen Wandel älteren Menschen bedürfnisgerechte Wohnalternativen und wohnbegleitende Dienstleistungen angeboten werden?
Ein gemeinsame Forschungsprojekts von Bundesbauministerium und Schader-Stiftung zeigte:
Ältere Menschen sind mobiler als bislang vermutet
Ihre Umzugsbereitschaft kann gezielt gefördert werden durch beürfnisgerechte Wohnalternativen und wohnungsnahe Dienstleistungsangebote
Die hierdurch freiwerdenden Bestandswohnungen können sozialpolitisch gezielt für Familien mit Kindern verfügbar gemacht werden
Weitere Ergebnisse des Forschungs- und Dialogprojekts "Umzugswünsche und Umzugsmöglichkeiten älterer Menschen", 1993 - 1997 >>
Wohngebiete mit älter werdender Bewohnerschaft sind eine besondere Herausforderung für Wohnungsunternehmen, Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen. Wie können dort die Wohnbedürfnisse älterer Menschen und junger Familien gleichermaßen besser erfüllt werden?
Handlungsansätze für älter werdende Wohngebiete zeigt exemplarisch das Nordweststadt-Projekt in Frankfurt/Main (1998 - 2001) >>