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Praxis des Stadtumbaus
Altstadtsanierung in Görlitz - "Die Höfe"
Sanierung und Wiederherstellung von 4 Gebäuden bei gleichzeitiger Schaffung einer gemeinsamen Hofsituation am Untermarkt.
Das Projekt in Bildern
Der Bestand vor, während und nach den Umbau-und Sanierungsarbeiten. Zur Fotogallerie >>
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Hofansicht, Untermnarkt 22 |
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Eckdaten zum Stadtumbau in Görlitz |
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Einwohnerentwicklung:
Im Zeitraum 1990-2003 Wanderungsverluste von ca. 20% in der Gesamtstadt:
1990: 72.237 Einwohner; 2003: 57.677 Einwohner.
Einwohnerverlust in der Historischen Altstadt von 12,8% im Zeitraum zwischen 1994-1996, jedoch ein Zuwachs um 14,1% von 2000-2003.
Ziele des Stadtumbaus:
Bewältigung des Wohnungsleerstands u.a. durch kontrollierten Abbruch
Urbanität durch Funktionsmischung, ausgewogener Bevölkerungsstruktur und verschiedenster Bebauungstypen und Wohnformen
Vorrang der Innen- vor der Außenentwicklung, d.h. funktionale Stärkung des Stadtzentrums
Ziele des Projekts:
Revitalisierung der Altstadt
Funktionsmischung aus kleinteiligem Wohnen und nicht störendem, altstadttypischem Gewerbe
Belebung des Gebietes durch Aufwertung des öffentlichen Raumes (gastronomisch und kulturell)
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Das Projekt |
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Das Projekt "Die Höfe" umfasst insgesamt 4 Gebäude, die durch eine gemeinsame Hofsituation miteinander verbunden wurden. Dadurch konnte eine Nettonutzfläche (ohne Höfe, Passagen und Hallen) von ca. 3.200 m² erreicht werden. Gleichzeitig wurden 3 der eingebundenen Gebäude komplett neu saniert und restauriert. Dazu gehören:
Untermarkt 24 mit der Ratsapotheke, Sonnenuhr und Sandsteinportal
Untermarkt 23 mit einer giebelständigen Fassade aus dem 16. Jhd sowie
Untermarkt 22, auch als Flüsterbogenhaus bekannt.
Die Bauphase betrug insgesamt 1 ½ Jahre. Durch umfangreiche Rückbaumaßnahmen in den Gebäuden wurden nicht nur historische Raumstrukturen freigelegt sondern gleichzeitig auch neue geschaffen. Wand- und Deckenmalereien wurden wiederhergestellt und mit neuen, modernen Gestaltungselementen kombiniert.
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Die Situation |
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Durch die verfehlte Baupolitik vor 1989 kam es zum Verfall der Altbausubstanz in der Innenstadt, verbunden mit ersten Wohnungsleerständen. Durch die Schließung wirtschaftlich bedeutender Einrichtungen wie zum Beispiel der Textilindustrie, Feinmechanik, der Energiewirtschaft sowie Teilen des Maschinen und Anlagenbaus kam es zu einer starken Bevölkerungsabwanderung aus der Stadt, was wiederum den Leerstand und Verfall im innerstädtischen Altbau förderte.
Durch die Realisierung der „Höfe“ konnte ein Stück der ursprünglichen Funktion der Innenstadt von Görlitz, verbunden mit einem altstadttypischen Mix aus Wohnen, Gewerbe und Gastronomie, erhalten und erweitert werden.
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© 2001 - 2010 Schader-Stiftung. Alle Rechte vorbehalten.
Letzte Änderung: 15.06.2004 |
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