Zuwanderer in der Stadt Handlungsorientierte Forschung für Kommunen und Wohnungswirtschaft
Praxisnetzwerk "Zuwanderer in der Stadt" im Internet
Das aus dem Forschungsprojekt "Zuwanderer in der Stadt" heraus entwickelte Praxisnetzwerk der Städte wird fortgesetzt. Ziel dabei ist es, dass sich Entscheidungsträger aus Wohnungswirtschaft und kommunaler Verwaltung im offenen Dialog über integrationspolitische Maßnahmen verständigen.
Die Schader-Stiftung stellt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städtetag und GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. ein neues kostenloses Internetangebot des Praxisnetzwerks bereit.
Unter dem Motto "Voneinander lernen für eine gute stadträumliche Integrationspolitik" dient das Internet-Netzwerk als geschützter Ort des Erfahrungsaustausches und ermöglicht die direkte Ansprache von Menschen, die am gleichen Thema arbeiten.
Wie gelingt die Integration von Zuwanderern in den Wohnquartieren vor Ort? Sind Stadtteile mit hohem Ausländeranteil ein Hindernis oder fördern sie vielleicht sogar das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen? Was können Wohnungsunternehmen und Kommunen tun, um zur sozialen und räumlichen Integration von Migranten beizutragen? Was sollten sie besser vermeiden?
Diesen in Politik und Praxis drängenden Fragen stellte sich das Projekt
Das im Januar 2004 begonnene Verbundprojekt wurde nach dem bundesweit beachteten Kongress „Zuwanderer in der Stadt - Perspektiven sozialräumlicher Integration“ am 28./29. September 2006 in Nürnberg mit der Publikation „Handlungsfeld: Stadträumliche Integrationspolitik“ Ende März 2007 abgeschlossen.
Partner der Schader-Stiftung sind der Deutsche Städtetag (DST), der Bundesverband deutscher Wohnungsunternehmen (GdW), das Deutsche Institut für Urbanistik (difu) und das Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung (InWIS). Gefördert wird das zweieinhalb Jahre laufende Vorhaben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.