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Forschungs-Praxis-Projekt "Integrationspotenziale ländlicher Regionen im Strukturwandel"


Die Schader-Stiftung führt in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), dem Hessischen Ministerium der Justiz, für Integration und Europa, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund das Forschungs-Praxis-Projekt "Integrationspotenziale ländlicher Regionen im Strukturwandel" durch. Projektträger und -koordinator ist die Schader-Stiftung. Das Projekt wird mit Mitteln aus dem Europäischen Integrationsfonds, der Projektförderung des BAMF und des Hessischen Justizministeriums sowie aus Eigenmitteln der Stiftung finanziert.

Am 23. und 24. Mai findet die Auftaktveranstaltung des Forschungs-Praxis-Projekt "Integrationspotenziale ländlicher Regionen im Strukturwandel" in Nürnberg statt; Tagungsort ist das Bundesamt für Migration un Flüchtlinge (BAMF).
zum Programm der Auftaktveranstaltung >>>

Am 19. April 2012 übergab Staatssekretär Dr. Kriszeleit, Hessisches Ministerium der Justiz, für Integration und Europa, die Bewilligungsurkunde zur Förderung des Projektes durch das Land Hessen im Schader-Forum in Darmstadt.
zur Pressemitteilung des HMDJ >>>


Bildung eines Netzwerks der Kommunen und Landkreise

In ausgewählten Kommunen und Landkreisen sollen beispielhaft Prozesse der interkulturellen Öffnung angestoßen, Modelle entwickelt und auf ihre Umsetzbarkeit und Übertragbarkeit geprüft werden. In das Projekt werden Städte mit ihren Landkreisen einbezogen.

Die Kommunen wurden im Rahmen eines bundesweiten Interessensbekundungsverfahrens neben weiteren Städten und Landkreisen zur Teilnahme ausgewählt. Teilnehmende Städte und Landkreise sind bislang:
Landkreis Bad Kissingen und die Stadt Bad Kissingen, Bayern
Landkreis Celle und Stadt Bergen, Niedersachsen
Landkreis Göttingen und Stadt Hannoversch-Münden, Niedersachsen
Landkreis Höxter und Stadt Höxter, Nordrhein-Westfalen
Main-Kinzig-Kreis und Stadt Schlüchtern, Hessen
Ostalbkreis und Stadt Schwäbisch Gmünd, Baden-Württemberg
Landkreis Stendal und Stadt Stendal, Sachsen-Anhalt

Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Integrationsfonds, der Projektförderung des BAMF und des Hessischen Ministeriums der Justiz, für Integration und Europa und aus eigenen Mitteln der Schader-Stiftung finanziert. Die Koordination und Projektsteuerung liegen bei der Schader-Stiftung.

Das Forschungs-Praxis-Projekt knüpft an das von der Schader-Stiftung durchgeführte Projekt "Integrationspotenziale in kleinen Städten und Landkreisen" an und will das erarbeitete Erfahrungswissen für die spezifische Situation von Kommunen in schrumpfenden ländlichen Regionen vertiefen und die aus den bisher gewonnenen Erkenntnissen abgeleiteten Handlungsempfehlungen für deren Belange konkretisieren. Ziel ist ein Wissenstransfer zur Implementierung qualifizierter integrationspolitischer Handlungsansätze.

Die Forschungsarbeiten werden vom Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (DESI) in Kooperation mit dem Institut für Interkulturelle Management- und Politikberatung (IMAP) durchgeführt.

Das Projekt will die Kommunen für den Umgang mit Zuwanderung und kultureller Vielfalt befähigen bzw. vorhandene integrationspolitische Ansätze weiterentwickeln.
Es geht dabei insbesondere um die strukturelle Verbesserung der Integration von Migranten und Migrantinnen im ökonomischen, sozialen und gesellschaftlichen Bereich.

Die Schader-Stiftung richtet zur Zeit eine Webseite zu dem Projekt ein, die künftig über Ziele und Aufbau des Projekts, Profile der teilnehmenden Kommunen und Landkreise, ausführliche Dokumentationen sowie Veranstaltungshinweisen informiert.


Projektkoordinatorin:
Gudrun Kirchhoff
Schader-Stiftung
Telefon: 06151/17 59 14
kirchhoff@schader-stiftung.de

Projektmitarbeiterin:
Claudia Bolte
Schader-Stiftung
Telefon: 06151/17 59 20
bolte@schader-stiftung.de

 
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Letzte Änderung: 18.05.2012