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Zuhause in der Stadt
Die für Stadtentwicklung und Wohnen in den bundesdeutschen Großstädten und städtisch geprägten Regionen wirkenden Verbände und Organisationen haben es sich zur Aufgabe gemacht, bei der Gestaltung des Stadt- und Wohnwandels zusammen mit Vertretern aus Politik und Verwaltung auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene eng zusammenzuarbeiten.
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Konferenz "Zuhause in der Stadt - Herausforderungen, Potenziale, Strategien"
am 17./18. Juni 2008 im darmstadtium Wissenschafts- und Kongresszentrum, Darmstadt
Als ein Projekt der gemeinsamen Initiative wurde am 17. und 18. Juni 2008 eine bundesweite Konferenz zum Thema "Zuhause in der Stadt - Herausforderungen, Potenziale, Strategien" unter Federführung der Schader-Stiftung in Darmstadt veranstaltet. 40 Referenten aus Wissenschaft und Praxis gestalteten die Konferenz.
Dokumentation zur Konferenz "Zuhause in der Stadt - Herausforderungen, Potenziale, Strategien" erschienen
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Perspektivische Fokussierungen der Konferenz
(zusammengefasst von Professor Reiner Schmidt, Hochschule Anhalt / konzept + kommunikation)
Im Laufe der Konferenz zeichneten sich bereits sehr deutlich einige Fokussierungen ab, die den in der "Darmstädter Erklärung" aufgespannten Handlungsrahmen konkretisieren:
1. Städte müssen sich profilieren. Sie müssen individuellen Lebenskonzepten Raum geben und den sozialen Ausgleich leisten. Nur so kann vielfach brachliegendes Humankapital für die Entwicklung von Stadt und Gemeinwesen aktiviert werden. Bei der Bewältigung dieser Aufgaben brauchen sie starke und verlässliche Partner aus der Wirtschaft, insbesondere aus der Immobilien- und Wohnungswirtschaft.
2. Bildung ist ein zentrales Schlüsselthema. Obgleich explizit nicht auf der Agenda, zog sich das Thema wie ein roter Faden durch die Diskussionen in den Foren und Plenumsrunden.
Die Vertreter der Kommunen, der Wohnungswirtschaft, der Quartiersentwickler und Stadtplaner waren sich darin einig, dass hier dringend neue Konzepte und Trägerschaften gefragt sind, um dem Gemeinwesen Stadt eine Perspektive zu geben. Das gilt besonders für die Rolle der Schulen bei der integrierten Quartiersentwicklung. Hier müssen von den Partnern Zeichen gesetzt werden. Auf Initiativen der bildungspolitischen Akteure kann nicht länger gewartet werden.
3. Die Stadtentwicklung muss wieder zum Stadtgespräch werden. Den Medien und den professionellen Stadtmachern - auch und besonders den institutionellen und privaten Eigentümern - kommt hier eine zentrale Rolle zu. Insbesondere die Banken und Investoren gehören mit an den Tisch.
Integrierte Strategien und aufeinander abgestimmte Kampagnen sind gefragt. Bauausstellungen - auch dezentral - sind ein geeignetes Werkzeug, um abseits von Regionalegoismen und Innovationsresistenz das Zusammenspiel der öffentlichen und privaten Akteure zu erproben. Es geht darum, möglichst rasch, möglichst flächendeckend und vor allem öffentlichkeitswirksam erlebbare Perspektiven für die Zukunft des Gemeinwesens Stadt vor Augen zu führen.
Programm der Konferenz >>>
Pressemitteilung: Ergebnisse der Konferenz >>>
Bildergalerie Impressionen der Konferenz >>>
Statements von Vertretern der Initiative "Zuhause in der Stadt" >>>
Beiträge der Referenten >>>
Auf einer Pressekonferenz am 18. Juni 2008 im Rahmen der Veranstaltung haben die Partner der Kommunikationsinitiative "Zuhause in der Stadt" die
"Darmstädter Erklärung: Stadtentwicklung in Kooperation"
vorgestellt.
Die Kooperationspartner sind sich darin einig, dass für die Entwicklung gemeinsamer Orientierungen und für die Bewältigung besonders vordringlicher Aufgaben in Stadtentwicklung, Immobilien- und Wohnungswirtschaft ein konstruktiver Dialog sowie kooperatives Handeln hilfreich und notwendig sind.
Pressemitteilung zur Darmstädter Erklärung >>>
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Ihre Ansprechpartnerin
Gudrun Kirchhoff
Schader-Stiftung
Goethestr. 2
64285 Darmstadt
Telefon 06151 1759 14
Fax 06151 1759 25
Email kirchhoff@schader-stiftung.de |
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Letzte Änderung: 24.08.2012 |
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