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Integrationskonferenz "Gut miteinander wohnen!"
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Die GESOBAU AG, Berlin hat in Zusammenarbeit mit der Schader-Stiftung am 9. November 2007 in Berlin die Integrationskonferenz "Gut miteinander wohnen!" durchgeführt. Die Konferenz diente dem Erfahrungsaustausch über Handlungsmöglichkeiten, die Wohnungsunternehmen, Kommunen und freie Träger zur Verbesserung sozialer Wohnqualität haben.
Dokumentation der Veranstaltung (pdf, 1,7 MB) >>
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Wohnquartiere sind Integrationskerne; hier begegnen sich Einheimische und Migranten am häufigsten im Alltag. Typische soziale Konflikte, bedingt durch unterschiedliche Lebensstile, aber auch das Bedürfnis nach Abgrenzung und Besonderheit, prägen oft über lange Zeiträume die Beziehungen der Bewohner. Wohnungsunternehmen und Kommunen reagierten darauf lange Zeit mit Strategien zur Konfliktvermeidung, insbesondere mit dem Versuch, die Zahl der Migranten bzw. Ausländer zu quotieren.
Seit etwa drei Jahren setzt sich eine eher integrationspolitische Perspektive durch. Weil der Zuzug neuer Mietergruppen unvermeidbar geworden ist, weil bei gemeinnützigen Unternehmen soziale Verpflichtungen eine Rolle spielen, aber vor allem, weil die wachsende Vielfalt nicht mehr ausgeblendet werden kann, sondern gestaltet werden muss, entstehen neue Leitbilder und eine veränderte Praxis.
Die Konferenz wollte erkunden, wie das geschieht und wieweit diese Entwicklung gediehen ist. Es ging also um den Austausch von Ideen, Konzepten und Praxis-Erfahrungen zum Umgang mit wachsender Milieu-Vielfalt in Wohnquartieren und um die Gestaltung des Perspektivwechsels in der Wohnungsbelegung.
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Leitfragen der Konferenz waren:
- Der Sozialraum als Integrationsfaktor: Was kann durch Integration „vor Ort“ bewirkt werden?
- Sicherheit, gute Nachbarschaft, Privatheit: Unter welchen Bedingungen können diese Grundbedürfnisse erfüllt werden?
- Die Aufgabe wichtiger Akteure im Sozialraum: Welchen Beitrag können Wohnungsunternehmen, Kommunen und freie Träger leisten?
- Strukturen im Unternehmen: Was muss sich ändern, um als Wohnungsunternehmen und als Akteur im Sozialraum gestaltend mitzuwirken?
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Die Konferenz hat sich sich an Praktiker aus Wohnungswirtschaft, Politik und Kommunalverwaltung sowie an Akteure vor Ort gewendet.
Im Rahmen der Konferenz war die Wanderausstellung „Zuwanderer in der Stadt“ zu sehen. Die Ausstellung dokumentiert die integrationspolitischen Ansätze in den Städten Berlin-Mitte, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Mannheim, München und Nürnberg und stellt ausgewählte Good-Practice-Beispiele vor.
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Ihre Ansprechpartnerin
Gudrun Kirchhoff
Schader-Stiftung
Goethestr. 2
64285 Darmstadt
Telefon 06151 1759 14
Fax 06151 1759 25
Email kirchhoff@schader-stiftung.de
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Letzte Änderung: 10.01.2008 |
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