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Wohnen und vielfältige Lebensstile

Artikel vom 07.06.2005

Die Wohnungspolitik ist noch immer stark auf familiengerechtes Wohnen orientiert. Die Pluralisierung von Lebensstilen und Haushaltsformen hat jedoch dazu geführt, dass ein derart normiertes Wohnungsangebot nicht immer mit den vielfältigen Lebensformen im Einklang steht. Wie beleuchtet die Forschung das Sujet „Lebensstile und Wohnen“? Von Sybille Münch

Die Ausdifferenzierung der Lebensstile

Die Veränderung der Lebensverhältnisse ist ein kontinuierlicher Prozess in der Zivilisationsgeschichte. Seit dem Zweiten Weltkrieg hat sich dieser Vorgang jedoch erheblich beschleunigt: Durch das höhere Wohlstandsniveau, den technischen Fortschritt in den Produktions- und Arbeitsverhältnissen und den Wandel der kulturellen Rahmenbedingungen haben sich größere Wahlmöglichkeiten für die Lebensgestaltung des Einzelnen ergeben. Die Lebensstile können sich im Wohlstand in einer offenen, pluralistischen Gesellschaft frei entfalten. Unter Lebensstilen versteht man eine bestimmte Form der Organisation des Alltagslebens, bestimmte Neigungen und Gewohnheiten und vor allem ästhetische Standards und Codierungen. Der Begriff wird dabei nicht im Sinne von Zeitgeist oder Trend verwendet, sondern verbindet sozialstrukturelle mit lebensphasenspezifischen Faktoren.

Pluralisierung der Lebensstile

Die Individualisierung von Lebensstilen wird dabei primär jungen urbanen Elitegruppen zugeschrieben, die als ökonomisch und kulturell durchsetzungsfähige Lebensstilgruppen symbolisch und funktional städtische Räume besetzen. Hingegen werden weniger mobile, beispielsweise ältere Menschen weniger beachtet. Ihre Codierungen werden nicht in vergleichbarem Maß öffentlich. Unter dem Stichwort „Individualisierung der Lebensstile“ beschreiben die Sozialwissenschaftler also häufig nur einen Teil der Gesellschaft, nämlich die so genannten Modernisierungsgewinner. Aber auch jenseits dieser „Elite“ findet eine Entstandardisierung von Lebensverlaufsmustern statt. So hat sich die Zahl der Scheidungen von 1960 bis 2001 nahezu verdreifacht und die Anzahl der hiervon betroffenen Kinder mehr als verdoppelt.

Wohnen, Wohnlage und Lebensstile - „Der Habitus macht das Habitat“

„Bourdieu (1985;1987) ist einer der wenigen Autoren, die sich direkt mit dem Zusammenhang von Wohnen, Wohnlage und Lebensstilen beschäftigt haben. In seinem Hauptwerk 'Die feinen Unterschiede' hat er unter anderem überprüft, ob sich Lebensstile in spezifischer Weise im Raum verteilen. Das eigentliche Interesse Bourdieus gilt dem Zusammenhang von sozialer Stellung, Kultur und Herrschaft. Er zeigt, dass sich soziale Klassen nicht nur hinsichtlich der sozioökonomischen Lage ihrer Mitglieder, sondern auch hinsichtlich ihrer kulturellen Verhaltensweisen und Geschmackmuster unterscheiden, und dass zwischen diesen Dimensionen systematische Beziehungen bestehen. Seiner Theorie entsprechend werden soziale Auseinandersetzungen und Klassenkämpfe immer auch in Form von Kämpfen um den ‚legitimen‘ Geschmack und damit als Lebensstilauseinandersetzungen geführt. Diese Prozesse überträgt er ohne große Umschweife auf die Raumnutzung: Je nach Klassenlage treten unterschiedliche Vorlieben für Wohnlagen und Wohnungsausstattungen auf. Die Konkurrenz um Raum und die Verfügung über bestimmte Quartiere ist nach seiner Theorie eine Dimension von Status- und damit Lebensstilkonflikten.“ (Schneider/Spellerberg 1999: 83 f)

Lebensstile und Wohnen in der Forschung

Die Autorinnen Schneider und Spellerberg haben in Deutschland erstmalig eine vergleichende Untersuchung zu Wohnorientierungen verschiedener Lebensstilgruppen vorgelegt. Wohnformen und Diskrepanzen zwischen Wohnsituation und Wohnbedürfnissen werden differenziert nach Lebensstilen untersucht. Ihr Lebensstilbegriff bezeichnet sichtbare Verhaltensweisen und handlungsleitende Einstellungen. Schneider und Spellerberg bestimmen neun Lebensstiltypgruppen jeweils für Ost- und Westdeutschland, wobei sechs Lebensstile in beiden Landesteilen weitgehend übereinstimmen.

Wohnstandorte als Ausdruck von Lebensstilen

Bestimmte Stadtgebiete, so Schneider und Spellerberg, ziehen entsprechende Lebensstilgruppen an, die ihrerseits das Gesicht des Stadtteils prägen. Lebensstile haben somit eine sozialräumliche Komponente. Die im Auftrag der Wüstenrotstiftung entstandene Studie von Schneider und Spellerberg kommt auf der Grundlage einer repräsentativen Umfrage im Rahmen des „Sozialwissenschaften-BUS“ von 1996 zu folgendem Ergebnis: Der hochkulturell interessierte, etablierte Niveautyp ist im Umland und am Stadtrand von größeren Städten sowie in Mittelstädten überrepräsentiert. Der Niveautyp lebt seltener in innerstädtischen Mischgebieten und in Citylagen. Sieben von zehn wohnen in Ein- und Zweifamilienhäusern beziehungsweise Reihenhäusern und sind zugleich Eigentümer (47 Prozent im Durchschnitt). Dabei handelt es sich häufig um den Quartierstyp Neubaugebiet. Dieser Lebensstiltyp trägt am ehesten zu Suburbanisierungstendenzen bei.

Der moderne Selbstverwirklichungstyp ist eher ein Großstadtmensch. In Citylagen und der inneren Stadt lebt er häufiger als der Durchschnitt, während er seltener in Dörfern wohnt. Ein Drittel aller befragten Citybewohner gehörten zu dieser Lebensstilgruppe. Diese jungen, gutqualifizierten und einkommensstarken Personen bevorzugen Großstädte sowie pulsierende Innenstadtlagen. Der junge erlebnisorientierte Unterhaltungstyp lebt im Gegensatz dazu seltener in Citylagen und häufiger im Umland, am Stadtrand und im weiteren Innenstadtbereich. Drei Viertel wohnen als Mieter in Häusern mit mindestens vier Mietparteien.

Der sachorientierte und wenig stilbetonte Typ weist als einziger der sechs ausgewiesenen Gruppen keine spezifische Verteilung auf. Die relative Gleichgültigkeit gegenüber stilistischen und kulturellen Aspekten des Alltags äußert sich bei ihm auch in gering ausgeprägten Vorlieben für einen bestimmten Ortstyp. Dabei sind die sachorientierten Pragmatischen in Großsiedlungen überrepräsentiert.

Die beiden traditionellern Gruppen, nämlich die „Sozial Integrierten“ sowie die „Zurückgezogen Lebenden“, wohnen relativ häufig in Dörfern und kleineren Orten. Der Anteil von Mietern liegt dabei mit 62 bzw. 59 Prozent jeweils über dem westdeutschen Durchschnitt. Die sicherheitsbewussten sozial Integrierten brauchen einen Betätigungsraum am Wohnort, der in heterogen besiedelten städtischen Gebieten schwer zu erreichen wäre.

Gentrifizierung und Polarisierung der Stadtbevölkerung

Einen Schwerpunkt in der wissenschaftlichen Diskussion um das Thema „Lebensstile und Wohnen“ bildet das Problem der Gentrifizierung bzw. Gentrification (siehe Dangschat/ Blasius 1994; Blasius 1996). Mit diesem Prozess wird die Aufwertung innerstädtischer Wohnquartiere durch den Zuzug von sozial Bessergestellten und damit die Verdrängung der sozial schwächeren Schichten bezeichnet sowie der damit einhergehende Wandel der lokalen Infrastruktur. Dieser Vorgang vollzieht sich in verschiedenen Phasen: Das Interesse an bis dahin „heruntergekommenen“ Quartieren geht meist von jugendlichen „Pionieren“ aus. Mit ihrem kulturellen Kapital machen sie das Gebiet interessant und ziehen auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Gewerbebetriebe nach. Dies macht für die Vermieter Investitionen in die vorhandenen Gebäude lohnenswert. Die sanierten Wohnungen werden dann durch allein oder in Paarhaushalten lebenden „Gentrifier“ bezogen, die sich die gestiegenen Mieten leisten können.

Zahlreiche Autoren interpretieren diesen Wandel eines Quartiers als Konflikt verschiedener Lebensstilgruppen. Der Zuzug der neuen Bewohner wird insofern als problematisch bewertet, als der Aktionsradius der neuen Gruppen – im Gegensatz zu den Alteingesessenen – auf das gesamte Stadtgebiet orientiert sei und daher kaum Interesse für die unmittelbare Nachbarschaft zeige. Die alte Bewohnerschaft, die überwiegend aus dem Arbeitermilieu stamme, sei aber aus soziokulturellen und ökonomischen Gründen auf eine funktionierende Nachbarschaft angewiesen. Zudem werde durch die Verdrängung der sozial schwächeren Alteingesessenen eine zunehmende räumliche Polarisierung der Stadtbevölkerung vorangetrieben.

Die sozialen Milieus: SINUS

Neben der soziologisch-wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Lebensstile und Wohnen gibt es einen weiteren Impuls zur Untersuchung der gesellschaftlichen Pluralisierung aus der Markt- und Politikforschung. Im Gegensatz zu den meisten soziologischen Studien sind die Milieu- und Zielgruppenmodelle von den Marketinginteressen der Auftraggeber geprägt und somit von einer gesellschaftskritischen Perspektive entkoppelt. Die 1979 vom SINUS-Institut (LINK) entwickelten und seither ständig aktualisierten „Sozialen Milieus“ haben in der bundesdeutschen Debatte den größten Einfluss ausgeübt. Ein Milieutyp fasst nach dieser Herangehensweise Menschen zusammen, die sich hinsichtlich ihrer Lebensauffassung – also Wertorientierungen, Lebenszielen, Stilisierungen – und Lebensweisen ähneln.

Der Wohnungsmarkt in Zeiten sich wandelnder Lebensformen

Die Bau- und Wohnbranche öffnet sich nur langsam der Tatsache, dass sich Haushaltsformen differenzieren; war doch der öffentliche „Massenwohnungsbau“ im 20. Jahrhundert praktisch ausschließlich auf den Idealtypus der modernen Kleinfamilie fixiert. In Gesetzen, Förderrichtlinien und Finanzierungsbestimmungen ist er in dieser Form bis heute institutionalisiert. Die Standardrichtlinien - am verbindlichsten im sozialen Wohnungsbau, bei dem öffentliche Steuerungsansprüche durchsetzbar sind - richteten sich nach den vermeintlichen Wohnbedürfnissen der idealtypischen Kleinfamilie. Im öffentlich geförderten Wohnungsbau hat sich daran bis heute wenig geändert, auch wenn die Gebäude ein neues Gesicht bekommen haben oder einzelne soziale Gruppen, z.B. allein Erziehende, mit speziellen Programmen gefördert werden.

Die Ausdifferenzierung von Handlungsoptionen zieht Folgen für den Wohnungsmarkt nach sich. Die Nachfrage nach Wohnungen im Hinblick auf Zuschnitt, Größe und Ausstattung sowie die Anforderungen an das Wohnumfeld haben sich mit den verschiedenen Lebensformen gewandelt. Folgte früher dem Auszug aus dem Elternhaus und der Ausbildungsphase, in der man häufig zur Untermiete oder in Heimen wohnte, recht schnell die eigene Familiengründung und damit oftmals der Umzug an den Stadtrand, so zeigt sich heute ein anderes Bild: Die Phase der Postadoleszenz hat sich erheblich ausgedehnt und die Gründung einer Familie erfolgt oftmals später oder überhaupt nicht. Die „neuen“ kinderlosen Haushalte stellen andere Ansprüche an ihr Wohnumfeld: Grünflächen, Spielplätze und eine ruhige Lage der Wohnung sind weniger wichtig als die Nähe zu Freunden, Restaurants und Kultureinrichtungen.

Die Wohnung als „dritte Haut“

Nicht nur die Anforderungen an das Wohnumfeld, auch die Gestaltung der Wohnung ist Ausdruck eines bestimmten Lebensstils. Einrichtungsstile werden immer wieder zur Ermittlung von Lebensstilen herangezogen. Bemerkenswert ist daran nach Ergebnissen des Wohlfahrtssurveys 1993, dass gerade diejenigen jüngeren, aktiven Lebensstile der Wohnung eine größere Bedeutung beimessen, die einen großen Aktionsradius haben. Ältere, häuslichere Lebensstilgruppen messen der Wohnung keine solch hohe Bedeutung zu.

Kontinuität statt Wandel?

„Das Verhältnis Mensch und Möbel ist durch Anhänglichkeit geprägt. Große private, aber auch gesellschaftliche Ereignisse, sie ändern wenig an Behausungsvorlieben - das jedenfalls ist die irritierende These einer unendlich beweislastigen Studie zur ‚Geschichte des Wohnens‘. Der jüngste und letzte Band des Forschungsberichts wurde herausgegeben von Ingeborg Flagge, Professorin in Leipzig und designierte Leiterin des Deutschen Architektur-Museums in Frankfurt am Main. Er widerlegt alle Zeitgeistanalysen, die in der Wohnhistorie einen immer rasanteren Wandel der Moden sehen. Jüngst blickten etwa die Redakteure der Zeitschrift ‚Schöner Wohnen‘ auf die vergangenen 40 Jahre und schilderten einen hastigen Wechsel: von der wirtschaftswunderbaren ‚Kunststoffeuphorie‘ der ‚wilden‘ Sechziger über die Naturästhetik in den WGs der Siebziger bis zum ‚coolen‘ Stahl-Stil der Achtziger. An anderer Stelle imaginierten sie das ‚beschleunigte Wohnen‘ im ‚Nomadenhaus‘ der Zukunft.

Alles nur Oberfläche, so behaupten die Forscher um Flagge. ‚Wir dürfen uns von ästhetischer Diversifikation nicht täuschen lassen‘, rät der Wohnsoziologe Michael Andritzky, ‚auf die Breite gesehen ist alles beim Alten geblieben.‘

Wie vor 20 Jahren dominieren die funktionale Einbauküche - eine Erfindung der Zwanziger - und die neo-barocke Polstergruppe. Andritzkys verblüffende Analyse: Es sind gerade die Wechselfälle, die vielfältigen Reize der modernen Welt, die die ‚Immobilität des Möbels‘ bewirken. ‚Ein Mensch, der ständig woanders lebt, kann sich nicht verorten. Gerade in einer hoch mobilen Gesellschaft ist das aber ein wichtiger Aspekt. Deshalb ändert sich das Wohnen nur langsam. Wo man sich im Dunkeln zurechtfinden möchte, müssen die Dinge ihren Platz haben.‘

(...) Die Anhänglichkeit ans traute Heim und - dazu passend - ans ererbte, möglichst richtig alte Möbel zieht sich durch die Jahrzehnte. So waren Nierentische und Tütenlampen keineswegs die beliebtesten Einrichtungsgegenstände der fünfziger Jahre. Das beweist eine der ersten Umfragen von Allensbach aus dem Jahre 1954. 60 Prozent der Befragten ersehnten das Vorkriegswohnzimmer, mit wuchtigen Polstermöbeln, schwerem Buffet und großem Esstisch. Nur klägliche sieben Prozent wünschten Nierentische und Schalensessel. Auch die kollektive Erinnerung an eine unfassbar progressive 68er-Zeit scheint zu trügen. Dafür liefern die Möbel erstaunliche Indizien: Die Forscher entdecken lauter regressive Vorlieben, die so genannten Sitzlandschaften etwa, bei denen ganze Raumteile kinderzimmermäßig kuschelig ausgepolstert waren. Und der Ruf der ersten WG-Bewohner als wüste Gesellen ist auch gemogelt: Ein Großteil von ihnen siedelte gern in behaglicher Atmosphäre, bevorzugte bürgerliche Altbauwohnungen. Das Hochbett wurde studentisch-feudal zwischen Parkettboden und Stuckdecke gezimmert.

In die WGs kehrte zudem der Trödel zurück. Vor allem aus finanziellen Gründen nahmen sich die Studenten des Edelplunders an, den der Krieg übrig gelassen hatte. Ein Aufbruch in neue Zeiten im Retro-Ambiente. Revolte, wo ist dein Schrecken? Die revoltefernen Gruppen sorgten ohnehin für eine ‚Hoch-Zeit von Neobiedermeier und Stilmöbeln aller Art‘, darauf weisen die Forscher geradezu genüsslich hin. Die wilden Sechziger hatten also - längst verdrängte - wehmütig-nostalgische Seiten.“ (Susanne Beyer: Wohnen mit Wehmut. In: Der Spiegel 17/2000)

Die Autorin: Dr. Sybille Münch, Politikwissenschaftlerin, war von 2004 bis 2006 Wissenschaftliche Referentin der Schader-Stiftung.

Literatur

Beck, Ulrich 1986: Risikogesellschaft: auf dem Weg in eine andere Moderne. Frankfurt am Main

Blasius, Jörg 2004: Die Wahl der Wohnung und der Wohnumgebung als Element des Lebensstils. In: vhw Forum Wohneigentum, 1/ Jan.04-Feb.04, S. 16-20

Blasius, Jörg / Dangschat, Jens (Hrsg.) 1990: Gentrification: Die Aufwertung innenstadtnaher Wohnviertel.

Bourdieu, Pierre 1982: Die feinen Unterschiede. Frankfurt am Main

Eichener, Volker/ Heinze, Rolf G./ Bucksteeg, Mathias 1994: Neue Anforderungen an die Wohnungswirtschaft vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungen. Die Wohnungspolitik in der Verpflechtung mit anderen Politikfeldern. InWIS-Bericht Nr. 3/94

Falk, Wilhelm 1994: Städtische Quartiere und Aufwertung: Wo ist Gentrification möglich?

Fohrbeck, Karla/ Wiesand, Andreas J. 1989: Von der Industrie- zur Kulturgesellschaft?

Friedrichs, Jürgen / Kescskes, Robert (Hrsg.) 1996: Gentrification: Theorie und Forschungsergebnisse.

Häußermann, Hartmut/ Siebel, Walter 1996: Soziologie des Wohnens. Eine Einführung in Wandel und Ausdifferenzierung des Wohnens. Weinheim/ München

Hradil, Stefan 1995: Die „Single-Gesellschaft“. München

Horx, Matthias 3/1999: Wohnen, Leben und Arbeiten. Blick ins 21. Jahrhundert. In: Die Wohnungswirtschaft

Kasper, Birgit/ Scheiner, Joachim 2004: Wohnmobilität und Standortwahl als Ausdruck lebensstilspezifischer Wohnbedürfnisse. Ergebnisse einer Fallstudie in drei Kölner Stadtquartieren. In: vhw Forum Wohneigentum, 1/ Jan.04-Feb.04, S. 24-29

Lampgnani, Vittorio Magnano: Partizipation am Protest. Architektur zwischen Konsumgut und Kulturprodukt: Überlegungen zu einer nachdenklichen Avantgarde. In: Freibeuter 12. Berlin. 1982

Perry, Thomas/ Appel, Cornelia 2004: Trendmonitoring im Wohnungsmarkt. Eine Untersuchung für den vhw. In: vhw Forum Wohneigentum, 1/ Jan.04-Feb.04, S. 3-10

Schneider, Nicole / Spellerberg, Anette 1999: Lebensstile, Wohnbedürfnisse und räumliche Mobilität. Opladen: Leske + Budrich