Filtern Sie im Bereich "Themen"

Thema
  • Kommunikation und Kultur
  • Gemeinwohl und Verantwortung
  • Demokratie und Engagement
  • Vielfalt und Integration
  • Stadtentwicklung und Wohnen
  • Demographie und Strukturwandel

Zur Filterung muss mindestens ein Thema ausgewählt sein.

Fokus
Zeitraum
Was bewegt Sie?

Sie haben offene Fragen? Anregungen? Ideen?

Wir kommen gerne mit Ihnen ins Gespräch. Bitte hinterlassen Sie das, was Sie bewegt, im Schader-Dialog.

Sommercamp 2017 – Sicher in der Stadt

Artikel vom 30.08.2016

Gemeinsam mit der Akademie der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, dem Deutschen Werkbund Hessen, der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung SRL sowie der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius veranstaltet die Schader-Stiftung vom 10. bis 13. August 2017 das Sommercamp „Sicher in der Stadt. Zusammenleben und Konflikt im Stadtraum“ im Schader-Forum in Darmstadt.

Informationen zur Veranstaltung

Beginn: 10.08.2017 | 09:00 Uhr

Ende: 13.08.2017 | 16:00 Uhr

Ort: Schader-Stiftung | Goethestr. 2 | 64285 Darmstadt
In Google Maps öffnen

Sicher in der Stadt – Zusammenleben und Konflikt im Stadtraum

In Städten trägt kulturelle, religiöse, lebensanschauliche und demographische Vielfalt zur Stadtatmosphäre bei. Für das Ausleben der Vielfalt kommt öffentlichen Plätzen eine ebenso wichtige Rolle wie Nachbarschaften oder Quartierszusammenhängen zu. Sie können das städtische Zusammenleben erfrischen, beleben und verschönern. Aber Urbanität birgt auch Konflikte, Unsicherheitsgefühle und Ängste.

Ziel des Sommercamps ist es, in einer interdisziplinär zusammengesetzten Gruppe von Studierenden höherer Semester, jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie jungen Berufstätigen ein Dialogprojekt zum Thema „Sicher in der Stadt. Zusammenleben und Konflikt im Stadtraum“ zu entwickeln.

Die Veranstaltung wird neben der Schader-Stiftung durchgeführt von:

Thema

In Städten trägt kulturelle, religiöse, lebensanschauliche und demographische Vielfalt zur Stadtatmosphäre bei. Für das Ermöglichen und gemeinsame Erleben von Vielfalt kommt öffentlichen Plätzen eine wichtige Rolle zu, genauso wie Nachbarschaften oder Quartiers zusammenhängen. Sie können das städtische Zusammenleben erfrischen, beleben und verschönern. Aber Urbanität birgt auch Konflikte, Unsicherheitsgefühle und Ängste. Wie lassen sich städtischer Raum und innere Sicherheit verbinden?

Wie sind Mittel der Überwachung und präventive Ansätze zu gewichten? Wie steht es um das Verhältnis von Safety und Security? Wie baut man Frieden in der Stadt? Welche konfliktminimierenden Strukturen sind möglich?  Ist die Konfliktfähigkeit der Menschen in der Stadt ausbaubar? Welche  Rolle  spielen  das  Gemeinwesen und nachbarschaftliche Gruppierungen? Werden feste Rollenzuschreibungen zugunsten von flexiblen und spontanen Aktivitäten überwunden? Zeigen sich neue Solidaritäten oder gewinnen Egoismen und Anonymität.

Wie sicher ist die Smart City? Wie entwickelt sich das Verhältnis von Privatheit und Überwachung, von Individualität und Vernetzung, von Selbstbestimmung und digitalen Fortschrittsversprechen? Wem gehört der Stadtraum? Welche Ansprüche haben neben der allgegenwärtigen Kommerzialisierung spielende Kinder, Menschen, die kein Geld ausgeben wollen oder können, oder aus der Ferne Hinzugezogene?

Diese und weitere Fragen stellen sich rund um das Thema „Sicher in der Stadt“ und warten auf eine kreative Erörterung und innovative Handlungsempfehlungen.

Verlauf und Unterstützung

In  den  vier  Tagen  des  Sommercamps  konzipieren die rund zwanzig Teilnehmenden in kleinen Gruppen Dialogprojekte. Mindestens eines davon wird im Anschluss mit Hilfe der Auslober des Sommercamps  umgesetzt, weiter entwickelt oder fördernd vorangetrieben.

Fachliche Unterstützung

  • Dr. Martin Berchtold, freier Stadtplaner, Büro berchtoldkrass space&options, Karlsruhe
  • Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha, Karlsruher Institut für Technologie
  • Dr. Anne Schreiter, German Scholars Organization,Berlin
  • Dr. Nils Zurawski, Institut für Kriminologische Sozialforschung, Universität Hamburg

Programmverantwortung

Dr. Kirsten Mensch

Schader-Stiftung
Tel: 06151/175913
E-Mail: mensch@schader-stiftung.de