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Zweites Symposium Neues Bewusstsein für neuen Wohlstand: Die Rolle der Arbeit in einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft

Artikel vom 03.02.2016

In Folge des Symposiums „Neues Bewusstsein für neuen Wohlstand“ hat am 1. und 2. Februar 2016 ein weiteres Symposium stattgefunden. Zielsetzung war, an einem konkreten Themenstrang intensive gemeinsame Arbeit von einem kleinen Kreis persönlich eingeladener Expertinnen und Experten zu ermöglichen. Als Thema stand diesmal „Die Rolle der Arbeit in einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft“ im Mittelpunkt.

Die Rolle der Arbeit

Die Rolle der Arbeit in einer nachhaltigen, das heißt ressourcenschonenden, ökologisch und finanziell tragfähigen sowie menschengemäßen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung war das Thema des Symposiums zur Zukunft der Arbeit, das die Schader-Stiftung und das Denkwerk Zukunft am 1. und 2. Februar 2016 als zweite Veranstaltung in der Reihe „Neues Bewusstsein für neuen Wohlstand“ gemeinsam durchgeführt haben.

Im Mittelpunkt stand die Frage, ob und gegebenenfalls wie Preis, Organisation, Inhalt und Status von Arbeit verändert werden müssen, um „eine Art des Wirtschaftens zu finden, die nicht die Grundlagen ihres eigenen Erfolgs (sprich: unsere Lebensgrundlagen) zerstört“ (Angela Merkel).

Ist eine solche Wirtschaft mehr oder weniger arbeitsintensiv als heute? Vergrößert oder verkleinert sie die soziale Ungleichheit innerhalb der Bevölkerung? Welche Tätigkeiten sind besonders nachhaltig und wie existenzsichernd sind sie? Welche Zielkonflikte können zwischen den einzelnen Nachhaltigkeitsdimensionen entstehen? Erleichtern oder erschweren demographischer Wandel, Digitalisierung und Globalisierung eine nachhaltige Erwerbsarbeit beziehungsweise nachhaltige Beschäftigungsstrukturen?

Vier Strategien zur Zukunft der Arbeit

Diese Fragen wurden im Rahmen von vier Strategien, die eine mögliche Zukunft der Arbeit skizzieren, erörtert:

  • Höhere Besteuerung von Ressourcenverbrauch und Umweltverschmutzung bei niedrigerer Besteuerung von Arbeit
  • Kürzere Arbeitszeiten für eine zukunftsfähige und menschenfreundliche Verteilung der Arbeit
  • Ausbau personalintensiver Dienstleistungen sowie Einführung von Instrumenten der Existenzsicherung zur Entkopplung von Arbeit und Einkommen
  • Veränderte Produktions- und Absatzprozesse durch Gemeinschaftsgüter und Prosumenten

Dabei sollte insbesondere geprüft werden, ob diese Strategien

  • tatsächlich zu einer ressourcenschonenden, ökologisch und finanziell tragfähigen sowie menschengemäßen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung beitragen
  • politisch umsetzbar sind und welche Maßnahmen dafür erforderlich sind
  • ungewünschte Neben- und/oder Folgewirkungen haben

Gefördert wurde das Symposium durch die Sparkasse Darmstadt.