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Transdisziplinäre Ansätze für die Energiewende

Artikel vom 21.10.2015

Der Workshop „Transdisziplinäre Ansätze für die Energiewende” war eine Veranstaltung der Ziviligesellschaftlichen Plattform Forschungswende der VDW e. V. in Zusammenarbeit mit der Schader-Stiftung und sollte den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Hinblick auf partizipative und transdisziplinäre Ansätze bei der Entwicklung neuer Energieforschungsprogramme, fördern. Der Workshop fand am 21. Oktober 2015 im Schader-Forum in Darmstadt statt.

Informationen zur Veranstaltung

Beginn: 21.10.2015 | 10:00 Uhr

Ende: 21.10.2015 | 17:00 Uhr

Ort: Schader-Forum | Goethestr. 2 | 64285 Darmstadt
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Transdisziplinäre Ansätze für die Energiewende

Im Rahmen des Forschungsforums Energiewende (BMBF) wurden Stakeholder aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik eingeladen, um sich in die Entwicklung neuer Energieforschungsprogramme einzubringen. Die organisierte Zivilgesellschaft war mit einigen Verbänden wie BUND, Germanwatch e.V., WWF oder Verbraucherzentrale NRW e.V. beteiligt.

Das Forschungsforum Energiewende mit der Geschäftsstelle der acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e.V. hat mit diesem partizipativen Prozess Neuland betreten.

Zeit für die Verbände, Bilanz zu ziehen. Zum einen mit Blick auf die Frage, wie wirksam das Engagement für den Prozess war. Welche Ansätze aus dem Stakeholderkreis wurden im Forschungskonzept berücksichtig? Zum anderen, um zu überlegen, wie man die „lessons learned“ mit einem konstruktiven Blick nach vorn für weitere partizipative Ansätze fruchtbar machen kann. Die Kunst wird darin bestehen, sowohl ein geregeltes Beteiligungsverfahren zu etablieren, um Willkür, falsche Erwartungen und Überbeanspruchung von Ressourcen in der Partizipation zu vermeiden und gleichzeitig eine offene und lernfähige Entwicklungsperspektive herzustellen.

Ausgehend von den Erfahrungen, die die zivilgesellschaftlichen Organisationen im Rahmen dieses Engagements gesammelt haben, wurden die Partizipationsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft zum Thema Energiewende näher beleuchtet. Ergebnis des Workshops war die Idee eines Bedingungskatalogs, den die Organisationen zukünftigen Beteiligungen zugrunde legen könnten. Dabei wurde vor allem an Punkte wie klare Ziele, Relevanz, Verbindlichkeit und Klarheit gedacht. Hervorgehoben wurde, wie wichtig ein Feedback von Seiten staatlicher Institutionen ist. Die Partizipation der zivilgesellschaftlichen Organisationen kann so zurückgespiegelt werden. Diese gegenseitige Verständigung wäre die Bedingung für einen kontinuierlichen Diskurs. Durch direkte Dialoge zwischen Stakeholdern und Institutionen könnte die Energiewende weiter vorangetrieben werden. Auch gaben die Teilnehmenden zu bedenken, dass viele Teilbereiche der Energiewende, wie beispielsweise die Agrarwende oder die Verkehrswende, bisher nicht genügend beachtet wurden. Diesen Teilbereichen und auch Transformationsthemen könnten durch eine transdisziplinäre Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft und Wissenschaft ein höherer Stellenwert zugesprochen werden. Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit der Aussicht auf die Einrichtung eines „zivilgesellschaftlichen Pools“, der eine Plattform für gemeinsames Lernen und Unterstützen bei der Partizipation in der Energiewende bieten können.

Ansprechpartner

Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende

Dr. Steffi Ober

Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende

Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW e.V.)

Marienstr. 19/20

10117 Berlin

Tel.: +49 172 5254198

Fax: +49 30 21234057

E-Mail: steffi.ober@forschungswende.de

 

Schader-Stiftung

Sebastian Fellner

Schader-Stiftung

Goethestr. 2

64285 Darmstadt

Tel.: +49 (0)6151/ 17 59–33

E-Mail: fellner@schader-stiftung.de